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	<title>www.gutenmorgen.cc &#187; Tipps</title>
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	<description>Wenn du aufwachst, hast du schon gewonnen!</description>
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		<title>Das Glücks 1&#215;1</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 18:45:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pea</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Grunde wünschen wir Menschen uns alle ein und das Selbe. Wir wollen, dass es uns gut geht. Die Wege zu diesem Empfinden sind so individuell wie wir Menschen, so lässt den Einen beruflicher Erfolg glücklich sein, einem Anderen geht es schon gut, weil er &#8220;nur&#8221; gesund ist und der Nächste ist glücklich, wenn er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gutenmorgen.cc/wp-content/uploads/2010/12/calvin_hobbes_reich-an-glueck.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-751" title="calvin_hobbes_reich an glueck" src="http://gutenmorgen.cc/wp-content/uploads/2010/12/calvin_hobbes_reich-an-glueck-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" /></a>Im Grunde wünschen wir Menschen uns alle ein und das Selbe. Wir wollen, dass es uns gut geht. Die Wege zu diesem Empfinden sind so individuell wie wir Menschen, so lässt den Einen beruflicher Erfolg glücklich sein, einem Anderen geht es schon gut, weil er &#8220;nur&#8221; gesund ist und der Nächste ist glücklich, wenn er eine harmonische Beziehung führt oder es seiner Familie gut geht.</p>
<p>Wie auch immer wir unser persönliches Glück definieren, interessant ist jedenfalls, wie wir uns verhalten um zu diesem Glück zu kommen.</p>
<h2>Ich will glücklich sein, deshalb tue ich nichts dafür.</h2>
<p>&#8230;klingt wie ein Widerspruch? Richtig und darauf werde ich noch zurückkommen&#8230; Im täglichen Leben, sind wir Menschen meistens recht geschickt und verstehen logische Abfolgen. Wenn ich in Urlaub fahren will, ist mir klar, ich muss Geld verdienen um mir den Urlaub finanzieren zu können. Deshalb bringe ich im Job meine Leistung und bekomme Geld dafür. Wenn wir wollen, dass uns jemand hilft, bemühen wir uns um Freundlichkeit, weil wir wissen, dass wir Hilfe nicht bekommen werden, wenn wir schon im Vorhinein undankbar und unfreundlich sind. Wenn ich ein Glas Wasser will, werde ich vermutlich aufstehen müssen um es mir zu holen, denn selten habe ich bisher gefüllte Wassergläse durch Wohnungen fliegen sehen&#8230; Irgendwie sonnenklar solche Dinge oder?</p>
<p>Wenn es aber ums Glück geht &#8211; darum uns gut und wohl zu fühlen &#8211; wird &#8220;Logik&#8221; auf ein Mal zu einem Fremdwort. Urplötzlich stehen wir da wie &#8211; wir in Tirol würden sagen &#8220;geistige Nockabazln&#8221; &#8211; und verhalten uns der Art kontraproduktiv, dass wir &#8211; würden wir tagtäglich so agieren &#8211; keine Minute überleben würden. Wir würden verhungern und verdursten <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Da kann es glatt vorkommen, dass Menchen auf einen Schlag komplett vergessen, dass sie üblichenfalls gsunde Hände und Beine haben und ein Hirn, dass sie nützlich einsetzen könnten&#8230;</p>
<blockquote><p><strong>Ein Beispiel:</strong></p>
<p>Bis vor ein paar Wochen lag mir eine Freundin Monatelang in den Ohren mit ein und dem selben Thema. Ihr Freund soll sich ändern. Das ist an sich schon ein lustiges Thema, aber das würde den Artikel ins Unermessliche ausdehnen. Sie will jedenfalls, dass er dies und jenes anders macht, mehr zu ihr steht, ihr manchmal Blumen bringt, auch mal seinen Hintern bewegt um zu putzen etc.</p>
<p>Kurz gesagt: <span style="text-decoration: underline;">&#8220;Er ist einfach zu faul und desinteressiert für <strong>ALLES </strong>und das war schon <strong>immer </strong>so und es wird <strong>ständig </strong>schlimmer&#8221;</span>.</p>
<p>Ich fragte sie: &#8220;Was hast du denn gemacht, um die Situation zu verändern?&#8221;, und erntete darauf einen komplett verduzten Blick, der mit den Worten: &#8220;Tja was soll ICH denn da machen&#8221;, untermalt wurde. Darauf fiel mir im ersten Moment eigentlich nur eines ein, nämlich: &#8220;Naja, wieso sollte er sich denn verändern, wenn sich nichts verändert?&#8221; Und meine Freundin holte aus: &#8220;Ja also ich hab ihm schon hunderttausend Mal gesagt, dass das so nicht mehr geht. Ich streite ja eh ständig mit ihm. Ich sage ihm seit Monaten was mich stört und dass ich ihn verlassen werde, wenn er sich nicht ändert. Also wenn ich mich nicht um alles kümmern würde, dann wäre sein Leben noch chaotischer als es ist und das hab ich ihm auch schon gesagt! Ich habe auch schon mit seinem besten Freund geredet und der weiß genau was ich meine, aber auf ihn hört er auch nicht. Da kann ich nichts mehr tun, oder hast du einen Vorschlag?&#8221; &#8220;Ich hab keinen Vorschlag, aber eine Frage: Wenn ich dir jetzt in einer Minute ins Gesicht schlage, wirst du mir dann morgen noch helfen meine Flyer zu falten?&#8221; &#8230;</p></blockquote>
<p>Weißt du was ich meine? Sie möchte, dass ihr Freund sich ändert und was tut sie dafür? Sie beschimpft ihn und liefert ihm &#8220;hunderdtausend&#8221; Gründe, warum es bestimmt keinen Sinn hat, sich zu ändern. Anstatt sich selbst an der Nase zu nehmen und darüber nachzudenken, dass sie mit ihrem eigenen Verhalten sein Verhalten vielleicht nur noch verstärkt, schiebt sie die Verantwortung vollständig auf ihren Freund. Das war nur eine von vielen Situationen, die ich täglich erlebe und weil sich solche Geschichten in letzter Zeit häufen, möchte ich dies zum Anlass nehmen um zumindest denjenigen, die es interessiert, ein paar Empfehlungen zu geben. Dinge, die uns das Leben leichter machen und die dazu beitragen werden, dass es uns gut geht.</p>
<p>Normalerweise habe ich ja die Angewohnheit, die Dinge positiv darzustellen. Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass es manchmal plakative Übersetzungen ins Negative braucht, damit Dinge verstanden werden. Deshalb die folgenden Tipps mit Übersetzung:</p>
<h1>1. Erkenne das Gute und du bekommst mehr davon!</h1>
<h3><span style="color: #993366;"><strong>Übersetzt: Hör auf zu schimpfen, das wird nur dazu führen, dass es noch schlimmer wird!</strong></span></h3>
<p>Wie öft höre ich Menschen schimpfen über dies und jenes. Hier ein Idion, da ein Unfähiger, dort eine blöde Kuh und an der nächsten Ecke lauert bestimmt schon der nächste Schwachkopf. Wer seinen Chef, seine Eltern, seinen Freund oder gar jemanden, den er gar nicht gut kennt etc. als bescheuert, dumm und/oder unfähig bezeichnen tut sich selbst nicht nur &#8220;nichts Gutes&#8221;, sondern <strong>sichert </strong>sich mit diesem Verhalten schlechte Laune. Natürlich, jeder darf seine eigene Meinung haben über jeden und alles, aber ich kann dir nur eines sagen: Wenn du dich so verhältst, brauchst du dich nicht darüber beschweren, wenn du tatsächlich &#8220;bescheuerte&#8221; Dinge erlebst. Wer seinen Fokus derart auf alles Negative ausrichtet, wird das Positive nicht mal bemerken, wenn es direkt vor der Nase steht. Wer ein Mal den Eindruck hat, im Moment seien viele Schwangere unterwegs, der wird sich bei jeder Schwangeren, die er sieht denken &#8220;Na schon wieder eine! Ein richtiger Babyboom!&#8221;, dabei laufen nicht mehr werdende Mütter herum als sonst. Als sich meine Cousine einen weißen Audi A3 gekauft hatte (wunderschönes Auto), dachte ich mir plötzlich: &#8220;Wow, wie viele eigentlich mit einem weißen Audi rumfahren!&#8221; und dabei war das auch schon Monate zuvor der Fall, nur war mein Fokus nicht darauf ausgerichtet. Was ich dir damit sagen will ist: <strong>Du bemerkst &#8211; und erlebst &#8211; tatsächlich immer das, worauf dein Fokus ausgerichtet ist!</strong> Nicht anders ist es zu erklären, dass einer meiner letzten Chefs &#8211; nach einem groben Fehler meiner Kollegin &#8211; ständig nur das sah, was sie falsch machte und nicht, was sie richtig machte. Ich war diejenige, die den damaligen Fehler &#8220;ausbaden&#8221; musste, und ich war auch diejenige, die danach dennoch sehr gut mit ihr klarkam und sie sehr schätzte für ihre sonst sehr gute Arbeit. Ganz anders mein Chef, der generell gerne dazu tendierte, eher die Fehler zu sehen als die Erfolge. Bei all dem Geschimpfe, das man so täglich hört, denke ich immer wieder an den Begriff &#8220;Jammergesellschaft&#8221; und natürlich fällt auch mir jetzt vermehrt auf, wie viele Menschen nahezu ständig jammern. Auch das ist ein gutes Beispiel für &#8220;Fokus und Ausrichtung&#8221;. Versuche jetzt nicht EIN MAL ein gutes Wort über deinen Kollegen zu verlieren oder EIN MAL zu erkennen, welche tollen Leistungen er erbringt und du musst auch nicht alles was er offensichtlich &#8220;falsch&#8221; macht gutheißen. Aber versuche ab heute ganz bewusst das Gute zu sehen. Nicht ein Mal, sondern ständig! Erwarte das Positive! Für diejenigen, die einfach gerne schimpfen: Mach weiter so, offensichtlich bist du mit deinem Leben äußerst zufrieden, kein Grund etwas zu ändern.</p>
<h1>2. Verhalte dich zweckmäßig!</h1>
<h3><span style="color: #993366;">Übersetzt: Glaubst du, du hast Arme, Beine und ein gesundes Hirn bekommen um damit NICHTS zu tun?</span></h3>
<p>Ich habe es oben schon kurz angesprochen und möchte es nun wieder tun: <strong>Das Leben ist weder ungerecht noch hart. Es ist einfach nur logisch.</strong> Das bedeutet, es gibt immer eine Ursache und eine Wirkung. Was jemand tut/denkt/fühlt/sagt, wird in jedem Fall eine nächste Aktion als Konsequenz haben. Das heißt auch, wenn du nun ein bestimmtes Ergebnis haben möchtest, dann solltest du ein Verhalten wählen, dass dieses Ergebnis  möglich macht. Wenn du morgen früh aufstehen musst und du weißt, dass du mindestens 7 Stunden Schlaf brauchst um fit zu sein, dann wirst du heute eben früh genug schlafen gehen müssen. Und wenn du eine Gehaltserhöhung bekommen möchtest, dann solltest du dich so verhalten wie jemand, dem man gerne eine Gehaltserhöhung gibt. Wenn du dir mehr Zärtlichkeiten von deinem Freund wünschst, dann verhalte dich wie jemand, mit dem man gerne Zärtlichkeiten austauscht und wenn du gesund werden möchtest, dann bitte verhalte dich einfach wie jemand, der auf seine Gesundheit achtet. Ignoriert sojemand den Schmerz? Vermeidet sojemand Arzttermine? Würde jemand, der auf seine Gesundheit achtet, nicht versuchen alle möglichen Therapien zu probieren und (jedes Mal)  mit einer positiven Einstellung an die Sache herangehen? Doch, würde er. Nur jemand, der lieber jammert oder eigentlich gar kein gutes Ergebnis will (aus verschiedenen Gründen) verhält sich jeweils kontraproduktiv. Spannenderweise gibt es ja Leute, die meinen &#8220;Ich bleib wie ich bin, ich verändere mich nicht nur weil jemand anders&#8230;&#8221; und dazu kann ich wirklich nur sagen: &#8220;Wenn du willst, dass sich etwas verändert, wirst du dein Verhalten ändern MÜSSEN, denn sonst gibt es auf der anderen Seite ebenfalls keine Veranlassung irgendetwas umzustellen!&#8221; Und auch das ist <strong>einfach logisch</strong>. Wir alle haben Arme, Beine, Augen, Ohren etc. nicht bekommen um sie nicht einzusetzen, sondern wir haben das alles bekommen um das zu erschaffen, was wir erschaffen wollen. Und wann immer wir etwas wollen, sollten wir die Instrumente die wir bekommen haben, für den guten Zweck einsetzen, statt zu warten dass dies VIELLEICHT jemand anders für einen tut.</p>
<h1>3. Sei flexibel und lebe im Heute!</h1>
<h3><span style="color: #993366;">Übersetzt: Es gibt keine Sicherheit im Leben, denn es kann jederzeit das Unmögliche eintreten.</span></h3>
<p>Jeder von uns dürfte mittlerweile begriffen haben, dass das Leben ziemlich spontan und flexibel ist. Plötzlich wird einer krank und das Konzert fällt aus. Auf ein Mal beginnt es aus Tonnen zu regnen und die Grillfeier fällt ins Wasser. Einer verliebt sich in eine Freundin und beendet plötzlich seine Beziehung. Die Aktien, die gestern noch Unsummen wert waren, geben heute nur noch einen Bruchteil her&#8230; und auch die andere Richtung ist möglich: Ohne Vorahnung wird man befördert. Von heute auf morgen tritt ein besonderer Mensch ins Leben und alles verändert sich. Man bekommt ein wertvolles Geschenk ohne besonderen Anlass. Plötzlich findet man die verschollene Sonnenbrille wieder. Die Reparatur des Autos kostet viel weniger als vermutet etc. Es gibt unendlich viele Beispiele für die Spontanität des Lebens! Was wir daraus lernen können ist vorrangig eines: Es gibt jederzeit eine Vielzahl an Chancen und je offener wir dafür sind, desto eher können wir sie erkennen und nutzen. Wer sich immer auf das beruft was vereinbart und/oder versprochen war, was vorhergesagt wurde und irgendwann ein Mal geplant war, der wird auf kurz oder lang enttäuscht werden. Nicht, weil man sich auf nichts verlassen kann, sondern weil es einfach stets möglich ist, dass etwas anderes passiert. Aber &#8220;anders&#8221; bedeutet nicht &#8220;schlechter&#8221;. &#8220;Anders&#8221; heißt nur, dass sich plötzlich eine NEUE Möglichkeit ergeben hat. Probleme damit haben nur diejenigen, die Sicherheit <strong>brauchen</strong>. Wem bewusst ist, dass es manchmal anders kommen kann als gedacht und dem spontanen Leben mit Freude begegnet, der wird sich zwar gerne auch ein Mal auf etwas verlassen, aber nicht aus allen Wolken fliegen, wenn es anders kommt. Genau WEIL das Leben so flexibel und spontan ist, ist es auch so wichtig, dass wir im Heute leben und den Moment genießen. Wie das geht? Ganz einfach: Reiß dich am Riemen <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Du erlebst gerade einen schönen Moment, denkst aber schon daran wann er vorbei ist? Dann atme tief durch und entscheide dich dazu, dich jetzt fallen zu lassen. Lass dich auf den Moment, den Menschen, die Situation ein, frage dich wie es dem anderen dabei gerade wohl geht, unterhalte dich über den schönen Moment, beschäftige dich mit den Einzelheiten des Moments &#8211; ganz gleich was du machst, widme dich ausschließlich dem schönen Moment. Wenn du das tust, wirst du keine Zeit mehr für etwas anderes haben.</p>
<h1>4. Sei dankbar!</h1>
<h3><span style="color: #993366;">Übersetzt: Hör damit auf die Dinge als selbstverständlich anzusehen. Oder hast du dein Leben, die Sonne, deine Eltern etc. etwa selbst gekauft?</span></h3>
<p>Eine der Volkskrankeiten schlechthin ist Undankbarkeit. Undankbarkeit ist aber nicht nur eine Krankheit, weil jemand sie als moralisch verwerflich bezeichnet, sondern eine Krankheit zeichnet sich weitgehend dadurch aus, dass sie irgendeine Funktion verschlechtert oder sich unangenehm auswirkt. Wie wirkt sich Undankbarkeit nun negativ aus? Ganz einfach: Undankbarkeit bringt uns dazu, Menschen, Dinge, Geschenke nicht zu wertzuschätzen und weil wir sie nicht wertschätzen, mangelt es uns an Freude darüber. Wenn alles selbstverständlich wird, verspüren wir keine Freude mehr. Dabei ist es schon ein Geschenk, dass wir am Leben sein dürfen! Wir haben zu Essen, zu Trinken, wir haben liebende Freunde um uns, vielleicht eine Familie um die wir uns kümmern dürfen, wir haben bestenfalls einen Job, der uns Geld bringt etc. Dankbarkeit verursacht aber nicht nur Freude über das wofür wir dankbar sind, sondern wir richten uns mit Dankbarkeit auch noch auf MEHR VOM SELBEN aus! Ein ganz banales Beispiel: Wenn ich meinem Freund heute aus tiefstem Herzen dafür dankbar bin, dass er an mich gedacht hat und mir eine Überraschung mitgebracht hat und ich meine Dankbarkeit mit voller Freude ausdrücke, dann wird er bestimmt wieder ein Mal an mich denken und mich überraschen! Das geht mir selbst doch ganz gleich! Wenn sich einer nicht über das freut, was ich ihm schenke, werde ich es wohl nicht wieder schenken. Dankbarkeit soll deshalb kein Mittel zum Zweck werden, aber tatsächlich ist es das ganz automatisch, weil jedes Gefühl, jeder Gedanke etc. gleichzeitig Ursache ist für etwas, das ihm folgt. Menschen, die dankbar sind für das was sie bekommen &#8211; und Menschen, die auch dankbar sind für das, was sie aus unangenehmen Situationen lernen &#8211; sind weitaus glücklicher als jene, an denen die schönen Dinge des Lebens einfach so vorbeiziehen!Fakt ist: Alles was du bei deiner Geburt bekommen hast, ist ein Geschenk und nur wenn du es als Geschenk betrachtest, wirst du Freude empfinden können über das, was dir gegeben ist.Du kannst ruhig glauben, ein Anrecht zu haben auf etwas. Du kannst meinen Anrecht auf Geld, das Erbe, Gesundheit, gute Behandlung etc. zu haben, aber in Wahrheit hast du nur ein Recht auf das, was du selbst auch in ähnlicher Form gibst. Wie du zu einem dankbaren Menschen wirst? Sag &#8220;Danke&#8221;, lächle und umarme! Und du wirst die Freude des Gegenübers ebenso spüren, wie deine eigene.</p>
<h1>5. Mach dich glücklich!</h1>
<h3><span style="color: #993366;">Übersetzt: Hör einfach auf Dinge zu tun, die dir nicht gut tun!</span></h3>
<blockquote><p>Berni: &#8220;Ich bin heute so demotiviert.&#8221;Max: &#8220;Was würde dich motivieren?&#8221;<br />
Berni: &#8220;Ein knusprig paniertes Wiener Schnitzel.&#8221;<br />
Max: &#8220;Dann iss halt eines.&#8221;<br />
Berni: &#8220;Stimmt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Tja, manche Dinge sind ziemlich einfach nicht wahr? Was ich damit sagen will ist: Wenn du weißt was dich glücklich macht, dann mach das einfach. Wenn du das was dich am glücklichsten machen würde, nicht machen kannst, dann mach zumindest etwas, dass dich &#8211; wenn auch nicht im selben Außmaß, aber AUCH &#8211; glücklich macht. Du fühlst dich gut nach einer Dusche? Dann ab unter die Brause. Du magst Erdbeereis auch im Winter? Dann lauf los zum Supermarkt. Du fühlst dich krank und brauchst Erholung? Was bitte machst du dann um 2 Uhr nachts in der Bar? Du hast Kopfschmerzen? Dann schalte den Fernseher aus und mach etwas anderes, kann ja sein, dass sie aufhören!? <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  Weißt du es ist oft wirklich sehr einfach und es ist gar keine Zauberei nötig um sich gut zu fühlen. Es muss auch kein Wunder passieren. Mag sein, dass nicht immer alles glatt läuft, aber auch wenn &#8220;alles&#8221; schief läuft, hast du zumindest noch immer die Möglichkeit SELBST etwas zu tun, was glatt läuft. Wenn der Tag im Eimer ist und lauter unangenehme Dinge passiert sind, was hindert dich dann daran, aus eigener Kraft jetzt etwas Gutes zu schaffen? Mal ein Bild, koch was Gutes oder mach dir selbst ein Geschenk! Was hindert dich daran, GENAU JETZT aufzustehen und das zu tun, was dir gut tut?</p>
<h1>6. Umgib dich mit angenehmen Menschen!</h1>
<h3><span style="color: #993366;">Übersetzt: Schau dich um? Tun dir die Menschen gut, mit denen du dich umgibst?</span></h3>
<p>Dazu möchte ich Eines vorausschicken: Dein Umfeld ist Spiegel deiner Seele.</p>
<p>Das heißt, wenn du dich ein Mal im Kreis drehst &#8211; dir anschaust wo du lebst, welche Menschen da sind, wie dein Job so ist etc., dann weißt du im Grunde ganz genau, wie es in dir drinnen aussieht. Für den einen klingt das jetzt sehr gemein, für den anderen ist es ein Kompliment. Schon allein das sagt doch einiges aus, findest du nicht? Bleiben wir aber mal nicht stecken bei der Frage: &#8220;Wie ist es jetzt?&#8221; sondern gehen wir weiter zu: &#8220;Wie wünsche ich es mir?&#8221; Wie möchte ich, dass es mir geht? Wie soll mein Leben aussehen? Wenn es dir wirklich gut geht, dann lass es wie es ist, denn dann ist alles gut so <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Wenn du aber das Gefühl hast, dass sich etwas grob verändern sollte, dann achte ein Mal auf die Menschen, mit denen du dich umgibst. Wie gehen sie mit dir um? Sind sie liebevoll, lustig, angenehm? Schätzen sie dich als das was du bist? Wenn das alles nicht so ist, dann gibt es Gründe dafür &#8211; auch wenn dir das nicht gefällt. Und in jedem Fall sollten wir uns mit diesen Gründen beschäftigen. Dennoch kann es ein wirksames Glücksmittel sein, wenn wir gleichzeitig das Umfeld wechseln. Stellt sich dabei nämlich keine Veränderung der inneren Geisteshaltung ein, werden wir ohnehin wieder in das alte Umfeld zurückkommen. Wenn wir ein Umfeld wechseln, dann bedeutet das nicht, dass das aktuelle &#8220;schlecht&#8221; ist oder die Menschen &#8220;schlecht&#8221; sind, aber tatsächlich solltest du &#8211; wenn du etwas erreichen möchtest, dich (auch) mit Menschen umgeben, die ähnliches erreichen wollen oder schon erreicht haben. In einem Umfeld, das meistens schimpft und sich über andere auslässt, das ständig über dies und jenes klag, einem Umfeld, das die schönen Dinge des Lebens nicht sieht&#8230; wird es schwer sein, deine Ziele zu erreichen. Ob wir nämlich wollen oder nicht, wir sind alle &#8220;in Beziehung&#8221; zu einander und tauschen wechselseitig Energie aus. Welche Energie willst du erfahren?</p>
<h1>7. Tu mal so, als ob du glücklich wärst!</h1>
<h3><span style="color: #993366;">Übersetzt: Wenn du so tust, als gehe es dir schlecht, dann geht es dir auch schlecht.</span></h3>
<p>Schon Kant wusste: Nachahmung führt zu innerer Übereinstimmung. Was uns das sagen soll? Wenn du lange genug so tust als ob du glücklich wärst, dann bist du irgendwann glücklich. Das klingt in der ersten Betrachtung vielleicht simpel oder gar irrsinnig, aber im Grunde ist das wieder eines der ganz logischen Dinge des Lebens.Dazu möchte ich ein Mal eine Frage in den Raum stellen: Was unterscheidet eine originalgetreue Immitation vom Original? Es werden die selben Materialien verwendet, die selben Farben, alles gleich&#8230; Der Unterschied liegt ausschließlich beim Schöpfer und beim Grundgedanken. Und wie ist das mit der Immitation von Glück, wenn Glück originalgetreu immitiert wird? Was unterscheidet einen glücklichen Menschen, von jenem, der ihn perfekt immitiert? Nur eine Sache: Der hat sich bereits selbst davon überzeugt glücklich zu sein und der andere ist noch dabei. Denn tatsächlich ist es so: Jeder glückliche Mensch ist glücklich, weil er Glückliches erlebt hat. Das können Gefühle sein, Gedanken, Dinge, Erfahrungen etc. Jemand der glücklich werden möchte, der muss nur eines tun: Absichtlich Glückliches erschaffen, sich absichtlich Glücklichem aussetzen! Was jetzt hier irgendwie sehr theoretisch klingt, solltest du in der Praxis ein Mal austesten und du wirst sehen wie schnell es dir gut geht, nur weil du eine Zeit lang so tust, als würde es dir gut gehen. Und damit meine ich nicht ein &#8220;vor Anderen so tun&#8221;, sondern ein wahrliches Immitieren eines glücklichen Menschen. Du darfst diese Rolle also auch für dich selbst sehr überzeugend spielen&#8230; Was tut wohl jemand der glücklich ist? Was würdest du tun, wenn du glücklich wärst? Dann los! Tu es einfach <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ich kann wirklich nur eines sagen: Urteile nicht, bevor du es nicht mit voller Kraft versucht hast!</p>
<h1>8. Füttere dich mit guter Energie!</h1>
<h3><span style="color: #993366;">Übersetzt: Hör auf Schmarren zu essen und zu trinken!</span></h3>
<p>Das ist mal ein ganz nüchterner und einfacher Tipp und er ist wirklich wertvoll. Mag sein, dass du schon weißt, dass es geschickt wäre, dich &#8220;gesund&#8221; zu ernähren und ja, das stimmt auch. Aber hier geht es nicht etwa nur um &#8220;gesund&#8221; aus körperlicher Sicht, sondern auch aus geistiger. Was Ernährung mit dem Geist zu tun hat? Oh, sehr sehr viel. Die Basics: Wenn wir ein Mal beim körperlichen Aspekt bleiben, dann gibt es ein paar ganz einfache Grundregeln, die wir uns nur ein Mal vor Augen führen sollten. Es sind wieder mal ganz logische Dinge, die wir leider nur zu oft einfach nicht beachten. Wenn wir unseren Körper betrachten, dann liegt auf der Hand, dass er in der Lage ist, nahezu alles zu verdauen, was es an ungiftigen Lebensmitteln gibt. Alles, was für den menschlichen Magen verdaubar UND nährwerthaltig ist, kann als Lebensmittel bezeichnet werden (Lebens-Mittel). Nun gut, dann gibt es aber auch Dinge, auf die unser Magen bzw. unser gesamtes Energiesystem NICHT ausgerichtet ist. Das heißt, es gibt Dinge, die entweder unverdaulich sind, oder deren schädliche Stoffe überwiegen, weshalb sie mehr Schaden anrichten, als dass sie nutzen. Ein ganz einfaches Beispiel dafür ist Alkohol. Unser Körper ist in keiner Weise darauf ausgerichtet, Alkohol nützlich zu verwerten. Nicht umsonst treten bei gesunden Menschen Gesichtsröte, Anstieg der Herzfrequenz und irgendwann Magenprobleme auf. Das ist so, weil wir keinerlei Nutzen aus Alkohol ziehen können und die Stoffe nicht nützlich verwerten können&#8230; Jetzt geht ja in Bezug auf Alkohol auch die Meinung um, dass er in geringen Dosen auch &#8220;gesund&#8221; sein kann. zB. Weil er zB. dazu führen kann, dass die Gefäße nicht so leicht verstopfen, was wiederum das Risiko für diverse Herzerkrankungen mindert. Woran dabei aber nicht gedacht wird ist, dass ersten dieses Risiko auch anders eingedämmt werden kann &#8211; und zwar Nebenwirkungsfrei &#8211; und zweitens auch ein erhöhtes Herzerkrankungsrisiko wieder auf fehlerhafte Ernährung und einen ungünstigen Lebenswandel zurückzuführen ist. Bevor man also zu Alkohol als Heilmittel greift, sollte man sich vielleicht eher überlegen, mal ganz allgemein an seinem Lebenswandel zu arbeiten <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Meine Lieben, ich bin 25 Jahre alt, ich trinke auch ab und an Alkohol  (wobei ich auch schon ein Jahr darauf verzichtet habe um zu sehen ob es  mir schwer fällt) und ich lebe noch. Und das recht glücklich. Und dennoch ist es mir ein Anliegen zu sagen, dass sich das was wir essen und trinken auch auf unser Gemüt auswirkt. Wir kennen doch alle die Auswirkungen eines Rausches und wir wissen, wie wir uns am nächsten Tag &#8211; und oft auch noch die Tage danach &#8211; fühlen. Unser Körper merkt sich das und unser Körper gewöhnt sich an bestimmte Dinge. Es kann nur nützlich und gut für uns sein, wenn wir ihn an Angenehmes gewöhnen, anstatt an Unangenehmes.</p>
<p>Aber das betrifft keinesfalls nur Alkohol, sondern viele andere Dinge auch, die wir tagtäglich essen. zB. auch Zucker. Bevor ich aber auch hier noch aushole: Was wir zu uns nehmen, das wirkt. Und so ist das mit allen Lebensmitteln. Es macht einen Unterschied, ob wir hochwertiges Fleisch essen aus guter Tierhaltung, oder ob wir zum Billigsten greifen &#8211; und das eben nicht nur aus &#8211; wie viele jetzt vielleicht meinen &#8220;energetischer&#8221; Sicht, sondern aus ganz nachvollziehbaren und greifbaren Gründen. Vielen Studien können wir entnehmen, dass Lebensmittel gesünder sind, die eine gesunde Behandlung erfahren haben und deshalb qualitativ hochwertiger sind. Seinen Körper mit Fertigprodukten, Aromen und minderwertigen Lebensmitteln vollzustopfen wird sich auf Dauer auch emotional und psychisch niederschlagen. Dies wird deutlich, wenn sich jemand auch nur ein wenig mit den Zusammenhängen von körperlichen Hormonen und deren Wirkung auf die Psyche und somit das Verhalten auseinandergesetzt hat&#8230;</p>
<p>Ich schreibe über diesen Punkt so ausführlich, weil das nun wirklich das Einfachste ist, was wir tun können: Uns &#8220;gut&#8221; zu ernähren und auf unseren Körper zu hören. Eine ausgewogene Ernahrung mit genügend Vitaminen, Mineral- und Spurenelementen etc. ist die Basis für körperliches Wohlbefinden und wir alle wissen, dass auch das zum Gesamtwohlgefühl beiträgt.</p>
<p>(Du könntest zB. JETZT aufstehen und ein Glas Wasser trinken. Würde dir gut tun <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> )</p>
<h1>9. Sei authentisch!</h1>
<h3><span style="color: #993366;">Übersetzt: Fang damit an du selbst zu sein und steh zu dir!</span></h3>
<p>Authentisch zu sein, bedeutet nicht etwa &#8220;ehrlich&#8221; zu sein, wenngleich auch das natürlich tendenziell eine ziemlich positive Sache ist. Authentischsein bedeutet ECHT zu zu sein und &#8220;ein Original&#8221; zu sein. Authentischsein bedetuet also auch, dich nicht für andere zu verstellen, sondern jederzeit das zu sein, was du entscheidest sein zu <strong>wollen</strong>. Authentizität ist Freiheit. Nun, wir Menschen verstellen uns ja sehr oft. Um zu erreichen, dass uns jemand mag, um etwas Bestimmtes zu bekommen oder einfach nur, weil wir meinen es sei &#8220;angebracht&#8221; sich jetzt so oder so zu verhalten&#8230; Ich will nicht lange um den heißen Brei herumreden: Klar werden wir uns immer wieder verstellen, auch wenn wir weitgehend authentisch sind. Aber Fakt ist, dass wir uns oft nur verstelllen, weil wir MEINEN, es sei angebracht, obwohl wir gut und gerne einfach so sein sollten, wie wir sind! Statt jemandem etwas vorzugaukeln, ist es meistens sinnvoller einfach mit der eigenen Meinung herauszurücken. Und weißt du was die Konsequenz sein wird: Du wirst dich mutig fühlen! Klar wirst du das, denn es IST auch mutig zu dir zu stehen. Es ist mutig zu sagen was du denkst. Mit Authentizität drückst du vorrangig Einese aus und das ist: &#8220;Ich bin in Ordnung so wie ich bin.&#8221; Und wer das ausdrückt, der fühlt sich ganz automatisch einfach gut!</p>
<h1>10. Nimm&#8217;s leicht!</h1>
<h3><span style="color: #993366;">Übersetzt: Mach dir dein Leben doch nicht absichtlich schwer!</span></h3>
<p>Klingt einfach? Ja und das ist es auch. Wir machen uns unser Leben nämlich nur zu oft selbst so richtig schwer und diese Kunst beherrschen wir ziemlich gut. Manche haben das sogar bis zur Perfektion getrieben indem sie zB. in allem was man ihnen sagt, nur das Negative sehen bzw. eigentlich Negatives hineininterpretieren! Achte ein Mal an einem Tag an dem du viel unter Menschen bist, wie diese auf andere oder Aussagen anderer reagieren. Du wirst bestimmt schmunzeln. Da passiert etwas und schon interpretiert jemand. Kaum einer weiß, dass man alles so oder so auslegen kann und die Art WIE jemand etwas auslegt, verrät sehr viel über ihn <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Tatsächlich, aber können wir die Dinge auslegen, wie wir <strong>wollen</strong>! Und ganz gleich wie wir es tun, für uns wird es immer aussehen wie die Wahrheit. Bestimmte Sorgen sind für den Einen ganz furchtbar, für den anderen eine Kleinigkeit. Warum ist das so? Weil der Andere ein leichteres Leben hat? Bestimmt nicht, denn jeder hat sein Packerl zu tragen <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Aber wir können dieses Packerl absichtlich mit Steinen beschweren, indem wir es mit negativen Gedanken, Ärger und Missgunst, Eifersucht und Neid füttern. Deshalb kann ich dir wirklich nur ans Herz legen: Wann immer du die Gelegenheit hast, etwas Schönes zu sehen oder eine Aussage positiv auszulegen: TU ES! Es wird sich weit besser anfühlen&#8230;<strong>Popular Posts:</strong>
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		<title>Leb dein Leben, wie du es willst!</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 07:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pea</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[leb dein leben]]></category>
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		<description><![CDATA[Leb dein Leben, wie du es willst! Guten Morgen Samstag! Der Tag beginnt heute früh und vor lauter Elan und nach einigen aufschlussreichen Erfahrungen der letzten Tage und Wochen, gibt es in Wahrheit nicht viel zu sagen außer: Leb dein Leben wie du es willst. Oft genug habe ich schon über Polarität gesprochen und damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Leb dein Leben, wie du es willst!</h3>
<p><strong>Guten Morgen Samstag!</strong><br />
Der Tag beginnt heute früh und vor lauter Elan und nach einigen aufschlussreichen Erfahrungen der letzten Tage und Wochen, gibt es in Wahrheit nicht viel zu sagen außer: Leb dein Leben wie du es willst.</p>
<p>Oft genug habe ich schon über Polarität gesprochen und damit werde ich euch heute nicht langweilen. Ich wiederhole mich ohnehin ständig.</p>
<p>Was ich aus den letzten Wochen gelernt habe ist sehr viel. So viel, dass ich mir schon wünschte, das Lernen hätte endlich ein Ende genommen. Zumindest habe ich mir eine Lernpause gewünscht.  Die Quintessenzen sind uns allen eigentlich schon klar, aber vielleicht kommen sie genau heute gerade recht. Für dich, für den Tag, für dein momentanes Sein.</p>
<h1>Wessen Leben lebst du?</h1>
<p>Unter 10 Menschen, denen du es recht machen willst, sind ca. 5 dabei, die das gar nicht bemerken. 3 von ihnen sind da gar nicht deiner Meinung und sind mit deinem Weg unzufrieden und 2en konntest du es tatsächlich recht machen. Und dann ist da noch einer übrig. Der Einzige, dem es langfristig etwas bringt, dass du dich abmühst. Und der bist du. Mach es DIR recht und niemand sonst. Es wird immer Menschen geben, die nicht zufrieden sind mit dem was du tust, damit wie du dich verhältst. Aber das ist nur eine Sichtweise und seine Bewertung deines Tuns ist kein Maßstab für „Richtig und Falsch“. Niemand kennt diesen allgemeingültigen Maßstab, wir alle glauben nur einen zu kennen. Betrachte dich nur ein Mal selbst. Wie oft beurteilst du jemanden und das was er tut und musst feststellen, dass &#8211; obwohl du unzufrieden bist mit ihm – dieser Mensch sich dabei pudelwohl fühlt? Du bist nur unzufrieden, weil deine Erwartungen ihm gegenüber nicht erfüllt wurden. Aber ist der andere hier um deine Erwartungen zu erfüllen? Und bist du hier um die Erwartungen von anderen zu erfüllen? Nein. Du bist hier, weil du DEIN Leben leben sollst. Wäre das anders gedacht gewesen, würde dein Leben jemand anders leben <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h1>Lebst du in Ungewissheit?</h1>
<p>Wir fahren mit dem Auto und denken daran, ob wir auch pünktlich am Ziel sein werden. Wir kochen Abendessen und fragen uns, ob es dem anderen auch schmecken wird. Wir bereiten eine Präsi vor und zerbrechen uns den Kopf darüber, wie sie wohl gut ankommen wird. Auf den ersten Blick mag es sinnvoll sein, sich Gedanken über soetwas oder ähnliches zu machen. Es mag vorrausschauend wirken. Aber das ist es nicht. Während wir diese oder ähnliche genannten Dinge tun, sind wir mit unseren Gedanken nicht etwa in der Zukunft. Wir sind aber auch nicht in der Gegenwart. Wir sind in der Ungewissheit und zerbrechen uns darüber auch noch den Kopf. Hart ausgedrückt ist das Zeitverschwendung. Konstruktiv wäre es, einfach zu kochen und mit dem Kopf beim Abendessen zu sein, es so zuzubereiten, dass es schmeckt. Es wäre geschickt, konzentriert zu sein und einfach ander Präsentation zu arbeiten und die Kraft dafür aufzuwenden, dass sie gut wird. Und es wäre ebenso geschickt, sich auf das Autofahren zu konzentrieren um dafür zu sorgen, dass wir nicht nur pünktlich, sondern auch heil ankommen. Die Frage „ob“ wird überschätzt. Geschickter ist es, das anzupeilen, was wir uns wünschen und um das zu erreichen ist es erforderlich, dass wir unsere Kraft in der Gegenwart einsetzen. Sich sorgen ist pure Verschwendung von Energie.  So schwer es scheinen mag, damit aufzuhören sich zu sorgen, so einfach ist es in Wahrheit. Denn sobald die Frage nach dem „ob“ auftaucht sind wir nur eine Entscheidung davon entfernt uns wieder ins Jetzt zu holen mit einer ganz anderen Frage: „Was ist jetzt zu tun, damit das eintrifft, was ich mir wünsche.</p>
<h1>Verschwendest du deine Zeit?</h1>
<p>Weil wir gerade bei Zeitverschwendung waren, taucht gleich die passende Frage auf: Womit verschwendest du im Moment deine Zeit? In Wahrheit ist nichts was passiert Zeitverschwendung im Hinblick darauf, dass alles was wir erleben einen Grund  hat und eine logische Konsequenz unserer inneren Ausrichtung ist. Deshalb hat alles was ist, auch seine Berechtigung. Aber weil alles eben besagte Berechtigung hat, hat auch die gestellte Frage ihre Berechtigung und es hat einen Sinn, dass ich sie dir genau jetzt stelle. Es hat einen Sinn, dass du sie jetzt liest. Es besteht ein grober Unterschied zwischen „Zeit investieren“ und „Zeit verschwenden“. Zeit (und Energie) in etwas zu investieren bedeutet, dass wir Energie für etwas anwenden, was eine gewünschte Konsequenz nach sich zieht. Ein gewünschtes Ergebnis. „Investieren“ bedeutet, dass wir Energie in etwas hineinstecken, was wächst. Wir legen Energie an und sie arbeitet für uns. „Verschwenden“ bedeutet, Energie in ein Fass ohne Boden zu stecken. Zwar geht Energie niemals verloren, aber zumindest werden wir nicht das gewünschte Ergebnis erzielen, falls wir überhaupt an ein Ergebnis denken. Ich persönlich bin der Ansicht, es kann wunderschön sein, Zeit und Energie einfach zu verschwenden. Es ist sogar unglaublich herrlich manchmal! Aber es gibt auch Zeiten in denen wünschten wir uns, dass wir mehr Kraft hätten. Momente in denen wir uns ausgelaugt fühlen, als kämpften wir gegen Windmühlen. Immer dann wenn das so ist, dürfen wir uns fragen: „Wo geht meine Energie hin?“ Und damit taucht irgendwann die logische Frage auf: „Wo kommt sie wieder zurück?“ Und noch wichtiger: „Wo habe ich das Gefühl, es kommt keine zurück?“ Weil Energie niemals verloren geht, müssen wir uns theoretisch gar keine Gedanken über solche Dinge machen. Die Energie ist ganz bestimmt irgendwo in diesem Universum. Aber dennoch tun wir es. Wir fragen uns obwohl Energie nicht verloren gehen kann: „Wo ist sie nur? Ich brauche sie wieder, ich möchte mich energievoll fühlen!“ Und das ist ein Wunsch, der sich erfüllen darf. Um ihn zu erfüllen gibt es verschiedene Wege und alle können ans Ziel führen. Eine der Möglichkeiten ist es, die Dinge ausfindig zu machen, die dich aktuell Energie „kosten“ und dich zu fragen: „Möchte ich das so?“ Es mögen die folgenden Ausführungen egoistisch klingen, aber das ist manchmal auch sehr in Ordnung. Schließlich bist du hier, damit es dir gut geht. Deshalb darfst du Wert legen auf dein Befinden und dich darum kümmern, dass es in guter Stimmung ist. Bist du in guter Stimmung, kannst du diese nämlich auch verbreiten. Somit haben alle etwas davon. Worauf ich aber hinauswill ist das, was ich bereits erwähnt habe. In Zeiten in denen du dich kraftlos fühlst, betrachte dich selbst und dein Leben und mache Energielecks ausfindig. Wenn du sie leicht und mühelos erkennst, dann frage dich, welchen Nutzen sie für dich haben und aus welchem Grund du sie deshalb nicht stopfen – also abschaffen möchtest. Wenn du keinen Nutzen hast, dann schließe sie und investiere deine Zeit sinnvoll. Damit kommen wir zur nächsten Lektion.</p>
<h1>Ist dein Leben erfüllt?</h1>
<p>Mit Energielecks können wir uns gerne beschäftigen. Aber in Wahrheit muss ein Leck nicht ein Problem darstellen. Ein Leck kann nämlich auch als Fluss gesehen werden. Wenn immer genug Wasser nachkommt, dann ist es egal wohin das Wasser fließt. Es ist immer Wasser da. Erst wenn nichts mehr da ist, hat der Fluss ein Problem und er trocknet aus. Anstatt uns also zu lange damit aufzuhalten wohin die Energie und die Zeit fließt, können wir dafür sorgen, dass immer neue Energie nachkommt. Im Allgemeinen würde ich das sogar als die geschicktere Variante bezeichnen. Denn wenn die Energie im Fluss ist und immer wieder neue nachkommt, dann wirst du dich weiterentwickeln mit jeder neuen Energie, die durch dich hindurchfließt und dich beschwingt. Nicht umsonst fühlen wir uns nach einer Dusche munterer und frischer als nach einem Schaumbad. Und das nicht nur, weil wir seltener in kühlem Wasser baden, als wir duschen. Sicher, auch der Kreislauf spielt eine Rolle und Stehen ist im Allgemeinen anstrengender als Liegen. Dennoch, fließendes Wasser hat eine ganz besondere Magie. Sie transportiert Altes ab und lässt im gleichen Atemzug Neues herein. Wenn du dich im Moment nicht erfüllt fühlst, so kannst du also nachsehen warum das so ist. Du kannst dich von Menschen distanzieren, die dich mehr Energie kosten als sie dir geben. Du kannst dich von Jobs trennen, die dir Energie rauben und du kannst es bewusst sein lassen, deine Zeit zu verschwenden. ODER &#8211; beziehungsweise UND – du konzentrierst dich absichtlich darauf neue Energie in dein Leben zu bringen. Das Schöne dabei ist: Je mehr neue Energie in dein Leben fließt, desto unwichtiger werden Energielecks. So unwichtig, dass sie einfach verschwinden. Weil du keine Zeit mehr für sie hast. Sie werden nicht mehr von Bedeutung sein. Menschen werden von Selbst gehen und neue – wichtige Menschen – werden kommen. Anstrengende Jobs werden von selbst verschwinden, weil sie von erfüllenden Tätigkeiten weggespült werden. Dahinter steckt ein einfaches Prinzip: Das Prinzip der stetigen Harmonie. Wenn du die Dinge einfach fließen lässt, dann wird immer ein ausgewogenes Maß an Energie da sein und dir zur Verfügung stehen. Das einzige was in diesem Zusammenhang zu tun ist, ist es, dich vor neuer Energie nicht zu verschließen. Um das zu ermöglichen, darfst du deine Aufmerksamkeit vom Abfließen der Energie (also dem was dir Energie „nimmt“) abziehen und sie auf das Eindringen von Energie ausrichten. Lenke deine Aufmerksamkeit bewusst auf das was du dir wünschst und halte danach ausschau!</p>
<h1>Entscheidest du dich frei?</h1>
<p>Jeder kennt sie. Sie passieren einfach – spontan. Wir meinen sie lenken zu können, wir meinen uns unter Kontrolle zu haben und wir meinen frei zu sein. Aber oft sind wir es nicht. Die Rede ist von Reaktionen. Reaktionen sind Antworten auf eine Aktion. In Wahrheit ist alles was passiert eine Reaktion auf etwas. Es gibt nämlich immer etwas, das „vorher“ passiert ist. Aber um jetzt nicht zu philosophisch zu werden, vereinfachen wir diese Sichtweise und sprechen von bewussten Entscheidungen.  „Manche Dinge passieren einfach, aber du kannst selbst entscheiden, wie du mit ihnen umgehst…“ sagte ein guter Freund ein Mal zu mir. Und genau darauf möchte ich hinaus. Wie oft reagierst du auf etwas ohne dich bewusst dazu entschieden zu haben? Achte ein Mal darauf! Es passiert sehr oft. Unbewusste Reaktionen sind selten Antworten, die aus dem Bauch heraus kommen. Unbewusste Reaktionen sind geprägt von deinen typischen Verhaltensmustern, deinen Ängsten, deinen Glaubenssätzen etc. Soetwas würde ich nicht unbedingt als „frei“ bezeichnen. Jemand sagt etwas, was dir nicht gefällt, du fühlst dich angegriffen und reagierst promt. Meistens bringt das keinen wünschenswerten Erfolg. Dabei vergessen wir, dass wir selbst entscheiden können, was wir tun und vor Allem: Wie wir uns fühlen wollen. Denn wie wir uns fühlen ist die logische Konsequenz unserer Entscheidungen. Bei allen Entscheidungen, die es zu treffen gibt, behalte immer im Auge, dass du sie nicht nur selbst und frei und bewusst treffen kannst, sondern mit jeder Entscheidung auch noch selbst wählst, wie es dir gehen soll. Nicht, dass wir jetzt versuchen müssen alles immer unter Kontrolle zu haben. Das meine ich nicht. Aber hin und wieder können wir uns schon erinnern, dass es immer noch uns selbst obliegt, wie wir mit den Dingen umgehen und ob wir es überhaupt tun. Was auch immer passiert, was auch immer jemand sagt oder tut, was auch immer jemand verlangt oder erwartet. Du entscheidest selbst, wie du dich verhalten möchtest und damit auch, wie du dich fühlen möchtest. Die wichtigen Fragen sind also: „Wie möchte ich mich fühlen?“ und „Welche Entscheidung bringt mich am ehesten zu diesem Gefühl?“ <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h1>Wer bist du gerade?</h1>
<p>Die Antwort auf diese Frage ist einerseits die Lösung vieler Probleme und auf der anderen Seite der Grund für viele Probleme. Ich möchte das kurz erklären: Manchmal sind wir nicht wir selbst. Wir befinden uns in Gesellschaft von diesen und jenen Menschen und verhalten uns anders als sonst. Manchmal sogar so, dass wir uns danach fragen: „Warum war ich nicht einfach wie ich bin?“ Und manchmal klagen wir: „Bei ihm/ihr bin ich einfach nicht ich selbst.“ Es fühlt sich an als würden wir uns verstellen und hin und wieder sogar so als würden wir uns selbst verleugnen. Sich so zu fühlen, macht selten Spaß. Vor allem auch deshalb, weil wir uns meistens dann verleugnen, wenn wir meinen, dass wir so wie wir wirklich sind, nicht gut wären. Nicht gut genug oder schlechter „ankommen“ würden bei anderen. Das zeugt nicht gerade von Selbstliebe und das wissen wir insgeheim auch. Und das kann auch schon mal weh tun. Wenn wir uns nämlich verstellen und uns verleugnen, dann meist mit dem Ziel, jemand anders zu gefallen. Wir wissen aber auch, dass wir dem anderen nicht „wirklich“ gefallen können, wenn er uns ja gar nicht so erlebt, wie wir tatsächlich sind. Aus diesem Grund gehen viele Beziehungen in die Brüche. Um dem anderen zu gefallen tun wir Dinge, die wir sonst nicht tun würden und die uns eigentlich nicht entsprechen. Daraus entstehen also Probleme.<br />
Auf der anderen Seite sind wir nie nur „so“ und nicht „anders“. Wir Menschen tragen viele Potenziale in uns die sich in diese oder jene Richtung ausdrücken. Oft unterschiedlich. Manchmal mögen wir über eine bestimmte Art von Witz lachen und in anderer Gesellschaft oder weil wir uns anders fühlen, lachen wir nicht. Manchmal sind wir ruhig und entspannt und manchmal sind wir aufgewühlt und energiegeladen. Manchmal sind wir traurig und manchmal fröhlich. So wie wir diese Pole in uns tragen, tragen wir auch alle anderen Potenziale in Gestalt von Gegenpolen in uns. Die Gegenpole machen ein Potenzial aus (Mein klassisches Beispiel: Warm und Kalt sind Ausprägungen des Potenzials „Temerpatur“). Wir tragen also alles in uns. Ich selbst war der Meinung ich sei ein sehr aktiver Mensch. Ich hatte „Hummeln im Popo“ und wollte selten Ruhe geben. Bis ich jemanden kennenlernte, der noch viel aktiver war als ich und plötzlich war ich „die Ruhige“. Hat sich das Blatt gewendet? Habe ICH mich geändert? Oder hat sich der Maßstab im Außen geändert? Von allem ein bisschen. Wahr ist jedenfalls, dass ich beide Aspekte in mir trage. Und das nicht nur bezogen auf dieses Beispiel. Die Gesellschaft in der wir uns befinden, die Situationen die wir erleben, all das zeigt uns Aspekte aus unserem Inneren. Deshalb ist es wichtig die Polarität anzunehmen. Auch die Polarität in uns. Das Außen hilft uns dabei und zeigt uns oft Aspekte in uns,  die wir nicht sehen wollen. Und manchmal tauchen wir in diese Aspekte ein. Obwohl wir vielleicht keinesfalls arrogant sind, gibt es Situationen in denen sind wir es. Obwohl wir ungern gekünstelt wirken wollen, wirken wir manchmal so. Obwohl wir zufrieden und glücklich sein wollen, sind wir es manchmal nicht. Wir sind immer alles und können immer alles sein. Deshalb ist es auch kein Problem, wenn du manchmal anders bist als sonst. Es ist in Ordnung. Mach dir keine Gedanken darüber. Sei einfach wer du gerade bist. Und wenn du dich nicht damit wohl fühlst, dann sei anders. Was ich dir aber einfach sagen will ist: Was oder wer auch immer du gerade bist, es ist okay. Zeige alle dein Fassetten und lebe sie aus. So macht das Leben Freude, so kannst du alles auskosten, was es gibt.</p>
<p>In diesem Sinne,</p>
<h2>Viel Freude beim Leben!</h2>
<p>JoyJoy<strong>Popular Posts:</strong>
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		<title>Ein unschätzbares Geschenk</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 21:33:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pea</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Lieben. Eigentlich, wollte ich euch eine Geschichte erzählen. Ich wollte euch über ein wunderbares Erlebnis berichten. Über eines der größten Geschenke, darüber wie ich es entdeckt habe und darüber wie verwirrend und unlogisch der Weg dorthin war. Ich wollte euch genau beschreiben, wie es dazu kam, euch das Außmaß der daraus folgenden Erkenntnisse erzählen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Lieben.</p>
<p>Eigentlich, wollte ich euch eine Geschichte erzählen. Ich wollte euch über ein wunderbares Erlebnis berichten. Über eines der größten Geschenke, darüber wie ich es entdeckt habe und darüber wie verwirrend und unlogisch der Weg dorthin war. Ich wollte euch genau beschreiben, wie es dazu kam, euch das Außmaß der daraus folgenden Erkenntnisse erzählen um euch etwas mitzugeben und um sicherzugehen, dass für Außenstehende begreiflich wird, was hier passiert ist und warum das Leben einfach wunderbar ist. <span id="more-632"></span></p>
<p>Aber nach drei Stunden Schreibarbeit, ergebe ich mich dem Leben in Demut <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Denn es gibt keine Worte, die das beschreiben könnte was ich erlebt habe. Es scheint, als würde es jeder wissen, wenn er es erlebt und dürfe es niemand erfahren, bevor er es nicht selbst erlebt hat.</p>
<p>Die ganze Geschichte übrigens, hat sich so verhalten. Sie ist nicht zu beschreiben, die Regie wurde komplett vom Leben übernommen und ich hatte nur noch die Möglichkeit zuzustimmen. So als könnte ich nichts dagegen tun, nur mitfließen.</p>
<p>Und aus diesem Grund werde ich aufhören zu versuchen es zu beschreiben. Ich möchte euch nur soviel sagen:</p>
<p><em>Ich habe erlebt, was es bedeutet sein Yang zu finden, Liebe <strong>ausschließlich </strong>von Herzen zu fühlen, ohne guten Grund und ich weiß jetzt was es bedeuet, wenn sich bewusstes Denken &#8211; nicht der Verstand, sondern der klare Geist! &#8211; und das Herz zanken und das Herz gewinnt. Grundlos und vollkommen unnachvollziehbar. Es ist ein Gefühl der Vervollständigung, das ich nur jedem Menschen wünschen kann. Und ich kann euch sagen: Was wir glauben über Energie und das Universum zu wissen, was spirituelle Lehrer glauben erkannt zu haben, ist bei Weitem nicht auch nur annähernd das, was sich tatsächlich abspielt.</em></p>
<h1>Mit Yin und Yang zur Einheit</h1>
<p>Gibt es doch mittlerweile unzählige Bücher darüber, dass wir Menschen in Wahrheit niemand anders als uns selbst brauchen. Es wird uns erzählt wir könnten ganz allein zu Bewusstsein kommen, wir könnten vollkommen alleine (als einzelner Mensch) durch und durch erfüllt sein, erleuchtet werden und wir könnten unabhängig von allen anderen bestehen. So als wäre nur das eigene Selbst wichtig um Glückseeligkeit  zu empfinden. Ich weiß vielleicht nicht viel. Aber ich weiß, dass das ein Irrtum ist. Ich weiß, dass wir nicht umsonst das Schöpfungsspiel Beziehung immer wieder spielen, dass nicht umsonst ausschließlich das weibliche ALS AUCH das männliche Leben erschaffen können, ich weiß, dass es nicht um sonst zwei Pole gibt anstatt nur einen einzigen und ich weiß, dass es &#8211; ob von Gott gewollt, vom Universum bestimmt oder vom Leben bedingt &#8211; nur möglich ist vollständig zu werden, wenn wir es schaffen Yin und Yang, Plus und Minus und Licht und Schatten <strong>gleichermaßen </strong>anzunehmen, zu lieben und sein zu lassen. Und deshalb können alljene erleichtert aufatmen, die es auch nach Jahren des Bücherlesens, Seminarbesuchens und Sich-selbst-geißelns, nicht geschafft haben vollkommen von dem Gedanken abzulassen, sich vereint zu fühlen &#8211; mit jemandem <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wie gesagt, es war mir &#8211; auch unter größter Anstrengung nicht möglich das Geschehen der letzten Tage in begreifbare Sätze zu packen, aber ich möchte &#8211; und ich hoffe sehr die Energie kommt in dem Maße an in dem ich sie fühle &#8211; dir gerne etwas sagen:</p>
<p>Aber noch vorher &#8211; bzw. währenddessen &#8211; bitte sieh dir dieses Video an&#8230;<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vr3x_RRJdd4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0xe1600f&amp;color2=0xfebd01" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/vr3x_RRJdd4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0xe1600f&amp;color2=0xfebd01" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>&#8220;Lass das Leben zu!&#8221;</h3>
<blockquote><p>Lasse den Menschen zu, der dir gerade gegenübersteht &#8211; ganz gleich wer es ist und wie er ist.</p>
<p>Lasse das Gefühl zu, das du gerade fühlst &#8211; egal wie sinnlos es dem Verstand erscheint.</p>
<p>Lasse die Situation zu, in der du gerade bist &#8211; ganz gleich ob du sie als gut oder schlecht bewertest.</p>
<p>Lasse das Leben einfach zu, denn es könnte dir genau jetzt &#8211; in diesem einzigartigen Moment ein Geschenk machen, das dein ganzes Sein vervöllständigt. Lasse dem Leben freie Hand und lass dich überwältigen. Es ist großartig und es gibt keine Grenzen. Es gibt sie nicht.</p>
<p><strong>Nimm dich so wie du bist und <em>suche nicht dich selbst</em>.</strong> Sondern suche das andere. Denn nicht DU sondern das Andere wird dich vervollständigen und dich in die Einheit bringen. Wenn du dein Yin gefunden hast, wenn du dein Yang gefunden hast, dann ist alles möglich. Alles. Wirklich alles.</p>
<p>Lass das Leben zu.</p></blockquote>
<p>So leid es mir tut, aber das ist alles was ich sagen kann. Aber es ist auch das Wertvollste was ich bisher gesagt habe.</p>
<h2>JoyJoy!</h2>
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		<title>Ehrlichkeit ist selten. Sei besonders!</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 04:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Guten Morgen!]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Weißt du was in der Welt oft sehr schwer zu bekommen ist? Noch schwerer als Wasser, Essen, Geld? Es ist die Ehrlichkeit Und um die geht es auch im heutigen Artikel. Die meisten von uns kennen den Spruch: &#8220;Die Welt ist das, was du von ihr hältst.&#8221; Und dennoch kann es dem ehrlichsten Menschen auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weißt du was in der Welt oft sehr schwer zu bekommen ist? Noch schwerer als Wasser, Essen, Geld? Es ist die</p>
<h1>Ehrlichkeit</h1>
<p>Und um die geht es auch im heutigen Artikel. Die meisten von uns kennen den Spruch: &#8220;Die Welt ist das, was du von ihr hältst.&#8221; Und dennoch kann es dem ehrlichsten Menschen auf Erden hin und wieder passieren, dass auch er angelogen wird. In den meisten Fällen spüren wir es insgeheim. Aber die meisten Fälle sind es auch, in denen wir dieses Gefühl ignorieren. Wir können es schließlich nicht begründen. Es ist ja &#8220;nur&#8221; ein Gefühl. Das Gegenüber verlangt nach Beweisen und wir können nur sagen: &#8220;Weil ich es fühle.&#8221;</p>
<p>In diesem Artikel wird es einerseits darum gehen warum es für dich vorteilhafter ist, die Wahrheit zu sagen. Und es wird andererseits darum gehen, wie du damit umgehen kannst, wenn dich jemand anlügt. Es geht um Fragen wie:</p>
<ul>
<li>Aber was, wenn es nicht anders geht? Wenn die Wahrheit zu fatal wäre?</li>
<li>Was, wenn ich schon in einer Kette von Unwahreiten gefangen bin und sie mich erwürgt <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ?</li>
<li>Wie gehe ich damit um, wenn ich ganz genau fühle, dass ich belogen werde, aber es mein Gegenüber nicht zugibt?</li>
<li>Kann es denn wirklich funktionieren, immer ehrlich zu sein?</li>
<li>Ich KANN nicht zu dem stehen, was ich denke und fühle. Das würde mein Gegenüber komplett umhauen!</li>
</ul>
<h3>Fakt ist</h3>
<p><strong>Wir Menschen lügen durchschnittlich 200 Mal am Tag</strong></p>
<h6 style="padding-left: 30px;">&#8220;Danke gut und dir?&#8221;</h6>
<h6 style="padding-left: 30px;">&#8220;Natürlich will ich wissen wie es dir geht.&#8221;</h6>
<h6 style="padding-left: 30px;">&#8220;Ja, mach ich.&#8221;</h6>
<h6 style="padding-left: 30px;">&#8220;Ich weiß nicht genau.&#8221;</h6>
<h6 style="padding-left: 30px;">&#8220;Natürlich Chef, hab ich schon gemacht.&#8221;</h6>
<h6 style="padding-left: 30px;">&#8220;Ich liebe dich auch.&#8221;</h6>
<p>Und das sind nur wenige unserer Standardlügen, die wir den lieben langen Tag so verbreiten. Natürlich ist uns das nicht wirklich bewusst und wenn doch, dann greift immer noch das Prinzip der &#8220;Notlügen, die sich einfach hin und wieder nicht vermeiden lassen&#8221;.</p>
<h3>Gute Gründe für&#8217;s Lügen</h3>
<p>Für&#8217;s Unehrlichsein haben wir meistens <em>sehr gute</em> Gründe parat. Wir wollen das Gegenüber nicht verletzen; meinen einen Nachteil daraus zu ziehen, würden wir jetzt die Wahrheit sagen; wir haben jemandem versprochen ihn nicht zu verraten; etc. Aber hast du dir schon ein Mal überlegt, dass nicht das Sagen der Wahrheit den anderen verletzt, sondern das, was du getan hast? Dass eine Lüge auf immer eine bleiben wird, eine Kette auslöst, die früher oder später negativ auf dich zurückfallen könnte? Dass du ab dem Zeitpunkt an dem wir jemand anders versprichst sein Tun &#8220;nicht zu verraten&#8221; Teil dieser Tat wirst? Es mag dich hart treffen, aber so ist es leider.</p>
<p>Andere Gründe dafür &#8220;nicht ganz ehrlich&#8221; zu sein sind oft auch Angst und Unsicherheit. (Diese Gründe sind übrigens moralisch viel einfacher zu vertreten in unserer Gesellschaft <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ) Wir wollen nicht verletzt werden, wir täuschen Coolness und Mut vor, wobei uns in Wahrheit vielleicht sogar zum heulen zu Mute ist. Wir meinen stark sein zu müssen, haben Angst jemanden zu verlieren etc. Gemein gesagt sind das sehr egoistische Gründe. Aber ich will jetzt nicht gemein werden. Eigentlich geht es uns nämlich immer um eines. Um <strong>die Liebe</strong>, die wir nicht verlieren wollen oder gerne bekommen möchten. Wir verstellen uns um gemocht zu werden, unseren Job zu behalten, einen bestimmten Menschen zu beeindrucken, ja wir verstellen uns sogar vermeintlich um unser Selbst wegen und um nicht zugeben zu müssen, dass wir gerade<strong> unsere eigenen Werte</strong> verletzen. Das letzte was wir schließlich verlieren können (und wollen), ist der Respekt gegenüber uns selbst.</p>
<h3>Lügen ist kein Verbrechen</h3>
<p>Was wir uns immer vor Augen halten sollten ist, dass Lügen kein Verbrechen ist. Lügen ist lediglich das Verheimlichen der Wahrheit; das Vortäuschen von nicht vorhandenen Tatsachen; das absichtliche Verdrehen der Wirklichkeit; der Versuch etwas darzustellen, was es nicht gibt; Das Nicht-Wahrnehmen-Wollen von etwas, das wahr ist. Die Lüge an sich ist niemals das Problem. Sondern das, was vor der Lüge ist. Der Satz: &#8220;Nein ich habe dich nicht betrogen.&#8221; Ist nicht das, was das Gegenüber schließlich verletzt, es ist der Betrug der vorausgeht. Leide vergessen wir das oft und schieben der Lüge die Schuld für die Konsequenzen in die Schuhe. Dabei kann sie in den meisten Fällen gar nichts dafür. Das wofür wir uns &#8220;schähmen&#8221;, das was wir uns wünschten nicht gesagt, gedacht oder getan zu haben&#8230; das ist es, was unangenehm ist.</p>
<blockquote><p>&#8220;Interessant ist, dass wir im Moment des Lügens plötzlich voll bei Sinnen sind. Plötzlich können wir bewusst handeln. Schließlich müssen wir ja &#8220;denken&#8221; um Lügen zu können. Wie wäre es wohl, wenn wir diese Bewusstheit schon vor der Lüge an den Tag legten?&#8221;</p></blockquote>
<p>&#8230;sagte ich vor kurzem in einer heißen Diskussion zum Thema Ehrlichkeit und Notlügen.</p>
<p>Und es ist tatsächlich so. Auf ein Mal sind wir total im Jetzt. Wir realisieren, was wir getan haben und fühlen die vermeintliche Verletzung von gesellschaftlichen Normen, Wertvorstellungen, Glaubenssätzen etc. Wie wäre es, wenn wir einfach ein Mal überlegen, ob uns diese Normen überhaupt gefallen? Offensichtlich nämlich nicht! Und spätestens dann ist es an der Zeit seine eigenen Wertvorstellungen gründlichst zu überdenken.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wenn ich nur daran denke einen ganzen Tag lang die Wahrheit sagen zu müssen&#8230; da würden mich bestimmt 50% der Menschen in meinem Umfeld hassen!&#8221;</p>
<p><strong>Ist dir bewusst, dass sie das in Wahrheit dann schon jetzt tun? Nur wissen sie es nicht?</strong></p></blockquote>
<h3>Gute Gründe für die Wahrheit</h3>
<p><strong>Die Wahrheit ist gesund für Körper, Geist und Seele</strong></p>
<p>Wenn du immer wieder etwas in dich hineinfrisst, dann tust du dir selbst nichts Gutes. Schon aus rein gesundheitlichen Gründen ist es nämlich besser zu dir zu stehen und dem was wahr ist. Ohne jetzt Angst und Schrecken verbreiten zu wollen: Tatsache ist, dass sehr viele Krebspatienten von sich selbst im Nachhinein sagen, dass sie über Jahre &#8211; oder sogar Jahrzehnte &#8211; bestimmte Dinge einfach kontinuierlich hinuntergeschluckt haben. Sie haben all das, was ihnen gegen den Strich gegangen ist einfach in sich hineingefressen. Solange, bis der Krebs die Aufgabe übernommen hat, den Körper von innen heraus &#8220;aufzufressen&#8221;. Viele Menschen bekommen böse Magenschmerzen, wenn sie sich immer wieder die Wahrheit verkneifen und auch der Spruch &#8220;das liegt mir böse im Magen&#8221;, wenn uns etwas einfach nicht loslässt, kommt nicht von Ungefähr. Hast du schon ein Mal Kopfschmerzen bekommen von einem langen Gespräch, das dir eigentlich schon längst viel zu angstrengend geworden ist, du aber nichts dagegen unternehmen konntest? Dann weißt du was ich meine. Wie du siehst, geht es also nicht nur um das was wir gemeinhin als &#8220;lügen&#8221; bezeichnen, sondern darum zu dir selbst zu stehen. Denn mit jedem Mal in dem du genau das vermisst, stehst du nicht zu dir selbst.</p>
<p><strong>Wahrheit bedeutet Selbstliebe<br />
</strong></p>
<p>Alles was du bist und tust, ist die reine Wahrheit. Ist doch logisch. Dass du hier bist, ist tatsächlich so. Was du tust, denkst und fühlst, ist ebenso eine Tatsache. Alles was du bist, ist also die reine Wahrheit. Was bringt dich dazu, diese Tatsachen vertuschen zu wollen? Um glücklich zu sein, ist eines sehr wichtig &#8211; ja sogar Voraussetzung &#8211; und das ist: <strong>Liebe dich selbst!</strong> Sich selbst zu lieben bedeutet zu lieben was man ist, tut, sagt, denkt fühlt&#8230; Wie willst du glücklich sein, wenn du nicht verleugnest? Das zeigt doch nur, dass du dich selbst nicht so annimmst wie du bist. Es zeigt, dass du es falsch findest, was du bist, denkst, tust und/oder fühlst. Versteh mich bitte richtig, denn ich meine es tatsächlich so: Zu dir zu stehen bedeutet Selbstliebe bedeutet Glücklichsein.</p>
<p><strong>Verleugnen führt zu Dissonanz und zu Unzufriedenheit</strong></p>
<p>Oder anders: Zu dir zu stehen führt zu Zufriedenheit. Tatsächlich ist es so, dass sich Menschen tendenziell eher selbst lieben und annehmen können, die nach ihren eigenen Wertvorstellungen leben, die sich selbst also treu sind. Sind wir das nicht und täuschen ständig etwas vor, so führt das früher oder später zu einer Dissonanz in Kopf. Es bleibt allerdings nicht bei dieser Dissonanz. Früher oder später sehen wir uns in einer Identitätskrise und das ist nur zu verständlich. Zu Beginn ist uns vielleicht noch bewusst, wer wir in Wahrheit sind, während wir uns verstellen. Aber nach einer gewissen Zeit, geht dieses erfundene Selbstbild in uns über. Allerdings nicht zu Gänze. Es bleibt immst ein Stück echtes Ich übrig. Irgendwann sehen wir uns an einem Punkt an dem wir bemerken: &#8220;Ich tue zwar so, aber irgendwas stimmt nicht. Irgendwie klappt etwas nicht ganz so wie es klappen sollte bei einem erfolgreichen/glücklichen/reichen/selbstsicheren/geduldigen/ruhigen/liebevollen/etc. Menschen.&#8221; Naja, das kommt einfach daher, dass das alles nicht wirklich echt ist. Dass wir uns dann fragen: &#8220;Wer bin ich eigentlich? Was will ich?&#8221; ist ganz klar.</p>
<p><strong>Wahrheit verschafft dir Respekt</strong></p>
<p>Und: Wahrheit ist ein Ausdruck von Respekt. Dir selbst und anderen Gegenüber. Natürlich können wir uns nur respektieren, wenn wir für &#8220;richtig&#8221; befinden, was wir denken, tun, sagen und fühlen. Tun wir dies nicht, so verlieren wir früher oder später den Respekt vor uns selbst. Wirst du von jemand anders belogen, so ist auch das nicht unbedingt ein Ausdruck seines Respekts und auf der anderen Seite wirst auch du ein Stück Achtung vor diesem Menschen verlieren. Wir können also gut und gerne festhalten: Wahrheit hat etwas mit Respekt, Wertschätzung und Achtung zu tun. Wir achten uns selbst und wir achten auch den anderen. Was das mit dem Gegenüber zu tun hat? Das ist recht einfach. Nun, ich werde jetzt nicht anfangen mit dem Satz: &#8220;Das Gegenüber hat die Wahrheit verdient.&#8221; Denn was der oder der verdient hat, das kann ich nun wirklich nicht beurteilen. Ob jeder die Wahrheit verdient hat, also davon habe ich keine Ahnung. Hat jemand der selbst ständig lügt denn die Wahrheit verdient? Ich weiß es nicht, wäre also reine Mutmaßung. Jedenfalls aber respektierst und anerkennst du sowohl die Intelligenz als auch das Gefühl des anderen, indem du ihm die Wahrheit sagst. Tatsächlich fühlen wir nämlich auf einer übergeordneten Ebene immer was wahr und was unwahr ist. Auch wenn das Gegenüber behauptet die Wahrheit zu sagen, wir können intuitiv fühlen, wenn es nicht so ist. Ich gehe also sogar schon soweit zu sagen:</p>
<h6 style="padding-left: 30px;">&#8220;Eine Lüge ist die Beleidigung sowohl der Intelligenz als auch des Gefühls des Gegenübers.&#8221;</h6>
<p>Klingt brutal? Ist es auch, aber nicht dieser Satz, sondern das nicht Anerkennen dessen, was das Gegenüber ist. Ein Mensch mit Gefühl und Verstand. Besonders schlimm wird es, wenn uns dieser Mensch sein Gefühl und seine Bedenken auch noch äußert und wir immer noch auf dem Gegenteil beharren, von dem wir in Wahrheit wissen, das es nicht stimmt. Ab diesem Zeitpunkt <strong>haben wir schon</strong> den gesamten Respekt vor uns selbst und dem Gegenüber verloren. Das Einzige was jetzt noch hilft ist sofortige Klarheit. Das Schlimme ist leider, dass die Menschen, die eigentlich genau fühlen was Sache ist, sich aber vom Gegenüber die falschen Tatsachen einreden lassen oft plötzlich beginnen an sich selbst zu zweifeln. Und das ist keine schöne Sache. Wenn du das mit deinem Gegenüber gemacht hast, dann sei dir über Eines im Klaren: <strong>Du hast einen Menschen, der dir offentsichlich zu tiefst vertraut und dich liebt gerade doppelt verletzt.</strong> Ob er es weiß oder nicht. Wie geht es dir dabei?</p>
<p>Woher ich das alles weiß? Ein paar Aspekte kommen klar von &#8220;Billas Hausverstand&#8221;, andere durfte ich aus der Arbeit mit meinen Klienten gewinnen. Aber die meisten davon aus meinem eigenen Leben. Ich habe gelogen, ich wurde belogen. Ich habe verleugnet, ich wurde verleugnet und ich habe betrogen und wurde betrogen. Solange bis mir irgendwann ein Licht aufgegangen ist. Gottseidank. Denn mir wurde bewusst, was es bedeuten kann, nicht zu mir zu stehen, jemandes Respekt zu verlieren und die Achtung vor jemanden zu verlieren. Und es brachte Schmerz und Trauer und Probleme und Konsequenzen, die mir nicht gefielen und und und. Ich laufe also keineswegs mit einem Heiligenschein durch die gegend und versuche Sünder zu bekehren <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Ganz bestimmt nicht. Ich versuche dir zu erzählen, was passieren kann und was dich nicht treffen muss. Du kannst dir also einiges ersparen <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h4 style="text-align: right;">Ich werde belogen</h4>
<p>Es ist nie angenehm, wenn wir das Gefühl haben belogen zu werden. Ein Mal abgesehen von den Situationen in denen wir eine Lüge nachweisen können: Was tun, wenn das Gefühl sagt &#8220;Da stimmt was nicht?&#8221; Ich möchte dir dazu eines sagen: Dein Gefühl täuscht dich nicht. Das Einzige was du beachten solltest ist die <strong>Unterscheidung zwischen Intuition und Interpretation</strong>. Intuition ist das innere Gefühl heraus, das keine Worte kennt. Obwohl wir es oft so ausdrücken, sagt das Gefühl selten ganze Sätze wie: &#8220;Ich fühle, dass du mich betrügst.&#8221; Das ist nämlich nur die Interpretation eines mulmigen/unguten Gefühls, das wir in der Bauchgegend haben. (Beim Betrug meistens in der Herzgegend und im Bereich des Unterleibs.) Was wir also vermeiden sollten, wenn wir so ein Gefühl haben ist es, es in Worte zu fassen, die nicht aus dem Bauch, sondern dem Kopf kommen. Sie sind meist &#8220;nur&#8221; Interpretation. Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, aber wenn dich dein Gegenüber tatsächlich achtet, dann achtet er auch dein Gefühl. Das bedeutet, er nimmt es ernst und versucht nicht dein Gefühl zu Nichte zu machen. Das ist sehr respektlos und das darfst du deinem Gegenüber auch klarmachen.</p>
<p>Ich hatte vor Kurzem eine Situation in der ich das Gefühl hatte: <em>&#8220;Da stimmt was nicht. Irgendwas ist unstimmig&#8230;&#8221; </em>Und genau so habe ich es auch ausgedrückt. Die Antwort des Gegenübers war:<em> &#8220;Und was genau meinst du? Worauf begründet sich deine Skepsis?&#8221;</em> Und ich meinte: <em>&#8220;Begünden? Wieso begründen, ich sagte es doch schon, es ist ein Gefühl.&#8221;</em> Und mein Gesprächspartner sagte: <em>&#8220;Ein Gefühl also und was sagt dein Gefühl schon aus, hast du denn irgendeinen triftigen Grund mir nicht zu glauben?&#8221;</em> Und weißt du was ich antwortete?<em> &#8220;Mein Lieber. Auf mein Gefühl kann ich mich verlassen. Es täuscht sich nie. Ich werfe dir nichts vor, ich äußere meine Gefühle und ich lade dich ein, diese Gefühle zu respektieren. Du hast aus meiner Sicht zwei Möglichkeiten. Sage <strong>du </strong>mir, was ich nicht wissen <strong>kann</strong>, aber fühle. Oder lasse mich mit dem was ich empfinde im Regen stehen und ich lasse dich im Regen stehen.&#8221;</em> Es mag hart klingen, aber die Konsequenz war, dass ich die reine Wahrheit in all ihrer Härte erfuhr. Und es war gut so.</p>
<p>Bedenke bitte immer eines: Bevor du jemanden in die Ecke drängst und ihm eine Lüge vorwirfst, bevor du interpretierst und dein Gegenüber mit dieser Interpretation niederschmetterst, höre ganz genau auf dein Gefühl und äußere, was dein Gefühl dir sagt ohne dir im Kopf Dinge zusammenzureimen. In der Ecke stehend, wird niemand gerne mit der Wahrheit herausrücken, erst dann wenn er nicht mehr anders kann, aber das ist dann auch oft der Endpunkt für den anderen. Ganz gleich ob er nun mit der Wahrheit herausgerückt ist oder nicht, er wird vielleicht einfach gehen ohne Rücksicht auf Verluste. Ganz gleich in welchem Verhältnis er zu dir steht. Den tyrannischen Befrager zu spielen, macht mehr kaputt als du vielleicht meinen magst. Oft genauso viel wie die Lüge selbst.</p>
<p>Wichtig ist, dass aus dem Gefühl der Unstimmigkeit kein Vorwurf wird. Äußere dein Gefühl, nimm es ernst und stehe dazu. Aber wirf dem anderen nicht deine Interpretation an den Kopf, denn die muss tatsächlich keineswegs stimmen. Wo wir vielleicht einen schlimmen Betrug hineininterpretieren, ist nämlich vielleicht <em>nur </em>die Unsicherheit oder ein Zweifel des Gegenübers zu finden. Unsere Sinne sind sehr sehr fein und wir spüren schon die kleinste Unstimmigkeit. Leider interpretieren wir dann oft über das Maß der Wahrheit hinaus.</p>
<h4>Jederzeit die Wahrheit</h4>
<p>Du kannst gerne einen Tag lang versuchen stets die Wahrheit zu sagen. Sag dem Herrn, der dir im Kaffeehaus gegenübersitzt, dass du dich gerade fragst ob man mit so einem Gesicht jemals eine Frau abgekommt. Frag deinen Chef, ob er vollkommen irre ist. Sag der attraktiven Barkeeperin, dass du sie jetzt gerne ausziehen möchtest um mit ihr zu schlafen. Du kannst es gerne tun <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ich hoffe, du kommst heil wieder nach Hause. Daraus könnte man jetzt schließen:<em> &#8220;Die Gesellschaft verlangt ja förmlich nach Lügen! Die Wahrheit wird nur bestraft.&#8221; </em>Aber ich kann dich beruhigen. Die Gesellschaft verlangt keineswegs nach Lügen <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Du bist es, der meint gewissen Normen entsprechen zu müssen und nur dann, wenn du dich schon bei der Wahrheit selbst schlecht fühlst, wirst du auch negative Konsequenzen ernten, wenn du sie äußerst. Kleine Kinder können meist vollkommen ungestraft alles sagen was sie denken. &#8220;Wieso ist die Frau da so dick?&#8221; fragte ich meine Mama ein Mal und ich wurde milde angelächelt <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Und das ist nicht etwa so, weil ein Kind alles tun und lassen kann und man ihm alles durchgehen lässt. Sondern weil Kinder aus dem Bauch heraus einfach die Wahrheit sehen und ansprechen. Und die Menschen wissen das! Angefangen beim Gefühl und Gedanken des Kindes bis hin zum letzten Buchstaben des wahrhaftigen Satzes ist einfach alles echt und wahr. Wie oft hast du denn schon versucht wirklich wahrhaftig ehrlich zu sein und dich dabei gut gefühlt?</p>
<p>Meistens ist es doch so, dass wir etwas fühlen oder denken, es während wir es denken im Kopf schon umformulieren sodass es in (erlernte) Normen passt und wir es &#8211; wenn schon offen dann aber zumindest &#8211; schön dekoriert und in leicher verdaubaren Häppchen endlich aussprechen können, so dass es das Gegenüber ja nicht falsch (oder nicht richtig!!) verstehen kann. Dass wir auf eine so schön dekorierte, eigentlich unehrlich verschönderte, halbdirekte Wahrheit eines auf den Deckel bekommen, scheint jetzt nicht mehr so unverständlich oder? <em>&#8220;Weißt du es ist ja so, dass ich eigentlich schon ein Mal gesagt habe, dass ich das jetzt nicht so unbedingt total gern mag und deshalb und weil und bla.&#8221;</em> <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Na und da erwarten wir uns ein erfreutes: <em>&#8220;Ja DANKE, dass du so ehrlich bist zu mir?&#8221;</em></p>
<h4>Der Unterschied zwichen Wahrheit und Brutalität</h4>
<p>Wer aus Überzeugung und Intuition die Wahrheit ausspricht, wird nicht dafür verurteilt werden! Es ist wirklich so. Deine innere Stimme, deine Intution ist die Sprache der Seele und deine Seele würde niemals verletzend sein. Sie ist offen, direkt und wahrhaftig, aber niemals verletzend. Alle Aggression, die wir oft mit der Wahrheit transportieren entspringt nicht unserem innersten Gefühl und unserer Seele. Wenn wir eine Wahrheit aggressiv und angespannt transportieren, dann nur weil sich schon etwas aufgestaut hat. Das hat nichts oder nur mehr wenig mit der eigentlichen Wahrheit zu tun. &#8220;Ich sag&#8217;s dir jetzt mal ganz offen und ehrlich: Ich liebe dich nicht mehr, verstehst du das endlich?&#8221; Woher kommt dieser Satz? Aus deiner Seele? Bestimmt nicht. Er kommt aus der Wut, der Aggression heraus und deshalb ist er so verletztend. Deine Wut und deine Aggression sind verletztend, nicht die Wahrheit wäre es gewesen. &#8220;Sie sind doch irre Chef!&#8221; nicht die Wahrheit &#8211; die nämlich lautet &#8220;Ich bin anderer Meinung, ich zeige Ihnen wie wir ein besseres Ergebnis erzielen könnte.&#8221; &#8211; ist der verwerfliche Satz. Sondern die Aggression, die du mit deiner aufgestauten Wut ausdrücken würdest ist das, was negative Konsequenzen nach sich ziehen wird.</p>
<blockquote><p>Wenn du von Beginn an ehrlich bist, dann ersparst du dir und dem anderen deine innere Aggression und Wut und kannst bedenkenlos die Wahrheit sagen.</p></blockquote>
<p>Eingangs habe ich gesagt, dass Ehrlichkeit sehr selten ist auf dieser Welt. Erinnerst du dich noch? Ehrlichkeit ist also etwas sehr besonderes.</p>
<p><strong>Wenn du also schon immer etwas Besonderes sein wolltest, dann hast du jetzt die Gelegenheit.</strong></p>
<h2>Sei einfach ehrlich <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </h2>
<p>JoyJoy!<strong>Popular Posts:</strong>
<ul class="popular-posts">
<li><a href="http://gutenmorgen.cc/gutenmorgen/ueberforderung" rel="bookmark" title="März 25, 2010">Pause von der Welt. Wenn alles zu viel wird&#8230;</a></li>
<li><a href="http://gutenmorgen.cc/gutenmorgen/jahreshoroskop-2010" rel="bookmark" title="Januar 6, 2010">GUMO Jahreshoroskop 2010</a></li>
<li><a href="http://gutenmorgen.cc/liebe/konflikte-loesen-verantwortung" rel="bookmark" title="Januar 5, 2010">„Du bist schuld, dass ich mich so fühle“ oder Konflikte mit Verständnis lösen</a></li>
</ul>
<p><!-- popular Posts took 1.736 ms --></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das gefährlichste Wort in Zeiten der Krise</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 13:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pea</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Guten Morgen meine Lieben! Es ist wieder Sonnenzeit. Nicht nur, dass das unser Gemüt erhellt, sondern die Sonne und das wunderbare Wetter schenken uns auch neue Energie. Tatendrang macht sich breit, der Wunsch hinauszugehen und das Leben zu genießen. Was möchte ich anders haben in meinem Leben? Womit bin ich zufrieden, womit unzufrieden? Was wollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Morgen meine Lieben!</p>
<p>Es ist wieder Sonnenzeit. Nicht nur, dass das unser Gemüt erhellt, sondern die Sonne und das wunderbare Wetter schenken uns auch neue Energie. Tatendrang macht sich breit, der Wunsch hinauszugehen und das Leben zu genießen.</p>
<ul>
<li>Was möchte ich anders haben in meinem Leben?</li>
<li>Womit bin ich zufrieden, womit unzufrieden?</li>
<li>Was wollte ich schon immer verändern, aber konnte es nicht?</li>
</ul>
<p>Fragen, die wir uns durchaus hin und wieder stellen sollten.</p>
<p>Die letzten Tage waren wieder mal sehr intensiv für mich und nach diesen Erlebnissen hatte ich das dringende Gefühl diesen Artikel zu schreiben. In Wahrheit handelt er von dem gefährlichsten Wort, das es gibt in Zeiten in denen wir unzufrieden sind und gerne eine Veränderung zum Positiven hätten. Es ist ein mächtiges und gefährliches Wort, ein Wort das alle Lösungsmöglichkeiten mit einem Schlag einfach zu Nichte machen kann. Aber obwohl das naheliegt, benutzen wir es und verbauen uns selbst neue Chancen. Ich muss mich langsam dorthin hanteln, also bitte hab Geduld und lies ein bisschen&#8230; Wir kommen noch dazu.</p>
<p>Kurz zur Erklärung: Ich traf auf viele Menschen, die mit ihrem Leben unzufrieden sind. &#8220;Ich muss mich wohl damit abfinden, dass keine Frau zu mir passt.&#8221; &#8220;Ich muss wohl einfach so weitermachen wie bisher, es wird ja doch nicht besser.&#8221; &#8220;Ich möcht gern endlich mal genug Geld haben um mir etwas zu gönnen, aber ich wüsst nicht wie das gehen soll.&#8221; &#8220;Dieser ewige Kampf mit meiner Familie macht mich noch wahnsinnig.&#8221; Wenn man sich das so anhört klingt es nicht wirklich so als würden diese Menschen etwas anders haben wollen, nicht wahr? Eher so, als wäre die Lage einfach schlecht. Und aus.</p>
<p>Diese Menschen kamen zu mir (privat oder auch als Klienten) und erzählten mit von ihrem Leid. Sie stellten mir keine Fragen oder baten mich um Hilfe, sie suchten einfach meine Gegenwart um mir zu erzählen was so los sei bei ihnen. Nachdem sie fertig erzählt hatten, war es still. Sie sahen mich erwartungsvoll an. Aber weil sie mir keine Frage stellten und mich um nichts baten, sagte ich nichts. Es gab auch keinen Anlass dazu. Irgendwie wirkten sie aber doch recht enttäuscht. Einigen stelle ich dann eine Frage, bei anderen wartete ich einfach ab, ob vielleicht doch noch etwas kam. Aber da kam einfach nichts. Mich persönlich hat das schwer verwundert. Wenn es mir nämlich nicht gut geht und ich mit jemandem spreche, dann sage ich dazu, was ich mir wünsche. Manchmal möchte ich mich einfach nur &#8220;auskotzen&#8221;. Manchmal wünsche ich mir einen Rat und manchmal bitte ich mein Gegenüber mir dabei zu helfen herauszufinden, wie ich die ungute Situation am besten lösen könnte. Der Punkt ist doch der: Wenn mich etwas an meinem Leben stört und das für schlechte Stimmung sorgt, dann möchte ich das gerne verändern, damit ich wieder guter Dinge bin. Einfach, weil sich das besser anfühlt.</p>
<h3>Fragen bringen Lösungen</h3>
<blockquote><p>&#8220;Wenn du etwas nicht schaffst, Frage Menschen die es schon geschafft haben, wie sie es geschafft haben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das heißt nicht, dass ihr Weg auch deiner Sein muss. Aber in Gesprächen mit vielen Menschen, die genau das was DU schaffen willst schon geschafft haben, erfährst du über neue Wege, mögliche Ansätze und kannst bestimmt etwas mitnehmen. Ich frage mich immer wieder: &#8220;Warum tun das so wenige?&#8221; Wie kommt es, dass Menschen nicht auf die Idee kommen sich an jene zu wenden, die erfolgreich sind, wenn sie selbst erfolgreich werden möchten? Was hindert sie daran?</p>
<h3>Es Zeit für eine neue Strategie</h3>
<p>Als ich in den letzten Tagen das erste Mal (und er fiel noch wirklich oft) den Satz: &#8220;Ich werde wohl einfach so weitermachen wie bisher, es wird ja doch nichts besser werden.&#8221; hörte, da saß ich da und konnte meinen Ohren nicht trauen. Wenn jemand seit Jahren immer wieder die selbe Strategie verfolgt und sie nichts gebracht hat, nichts zum Besseren verändert hat, wie in Gottes Namen kommt man dann auf die Idee, noch immer so weiterzumachen? Es ist doch ganz klar, dass sich nichts verändert, wenn sich die Strategie nicht ändert.</p>
<blockquote><p>&#8220;Fürs Aufgeben ist es nie zu spät.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich habe ihn schon oft gesagt und ich werde es bestimmt noch oft tun. Ich liebe diesen Satz. Ich liebe ihn, weil er wahr ist. Es ist unvorstellbar wie viele Menschen einfach resignieren. Und das obwohl sie wissen, dass es keinen Sinn macht. Mag sein, dass man viel Energie in etwas gesteckt hat und meint es sei um sonst gewesen. Mag sein, dass du am Ende deiner Kräfte bist und feststellst: &#8220;So geht es nicht weiter.&#8221; <strong> </strong></p>
<p><strong>Aber dir muss doch auch bewusst sein, dass du &#8211; genau zu dem Zeitpunkt an dem du aufgibst &#8211; ganz genau dort bleiben wirst wo du gerade bist!</strong></p>
<p>Willst du tatsächlich dort bleiben?</p>
<p>In Wahrheit ist Aufgeben ohnehin eine Illusion. Wir geben nie auf, denn es geht immer weiter. Das Leben hindert uns daran und so lange wir am Leben sind, wird sich auch für uns die Welt weiterdrehen. Ob wir wollen oder nicht. Sogar, wenn wir uns absichtlich in ungute Situationen begeben, ist es kein Aufgeben, denn wir machen und tun weiter. Und wenn alles den Bach runter geht, sogar dann wenden wir noch Kraft auf. Kraft um uns zu sorgen, zu ärgern, traurig zu sein, zu schimpfen etc. Es ist immer ein Kraftaufwand.</p>
<h3>Aufgeben und Hingeben &#8211; ein Unterschied</h3>
<p>Wenn wir uns an einem Punkt sehen, an dem wir keine Lösung mehr sehen, dann entscheiden sich einige für das Aufgeben. Sie resignieren, verschließen sich neuen Wegen, geben vor keine Kraft mehr zu haben etc. Sie bleiben stehen, aber nicht um sich umzusehen und zu erleben, was da gerade passiert &#8211; bewusst. Sondern einfach so. Sie sagen: &#8220;Ich habe keine Kraft mehr, ich brauche Ruhe, Frieden. Ich will doch nur, dass ES aufhört.&#8221; Und denen sage ich:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wenn du willst, dass es aufhört, dann HÖR DU AUF!&#8221;</p></blockquote>
<p>So ist es doch. Wenn ich will, dass etwas aufhört so zu sein wie es ist, dann werde ich einsehen müssen, dass ICH damit aufhören muss es entweder so sein zu lassen, es so hinzunehmen oder &#8220;es&#8221; auf diese oder jene Weise zu tun, mich auf diese oder jene Art zu bewegen oder zu verhalten. Mir ist bewusst, dass ICH als erstes aufhören muss. Und JEDES MAL, wenn ich das begreife, wird es im Anschluss besser. Natürlich kommen noch weitere Schritte hinzu, aber das ist der erste. Wenn ich Ruhe und Frieden haben will, dann gebe ich nicht etwa <strong>auf</strong>. Sondern ich gebe mich <strong>hin</strong>. Ich bleibe nicht nur einfach stehen, sondern ich lasse mich fallen und treiben. Ich wehre mich nicht gegen das was passiert oder schalte auf stur. Wenn ich wirklich keine Kraft mehr habe, dann ist das die einzige logische und mögliche Variante. Etwas anderes geht gar nicht. Alles andere schließt sich doch aus! Das Hingeben hat gegenüber dem Aufgeben einen entscheidenden Vorteil: Während du dich hingibst, herrscht Ruhe. Es gibt keine Gedanken mehr, keine Sorgen, denn es ist dir tatsächlich egal was passiert (im Gegensatz zu selbstbemittleidendem, vermeintlichem Aufgeben). Diese Zeit ist da um einfach nur zuzusehen, was passiert. Man ist da, aber man tut nichts wirklich absichtlich. Es geschieht einfach. Wie bei gutem Sex. Da ist es möglich einfach nur da zu sein, es passiert und es ist herrlich. Nichts ist geplant, an Konsequenzen wird nicht gedacht (womit ich jetzt bitte nicht meine, dass du nicht verhüten solltest *lach* das wäre nämlich VOR dem Hingeben überaus geschickt <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ) es ist ganz gleich wer du selbst bist, welche Mankos du hast, welches Wetter draußen herrscht&#8230; Man ist einfach nur da. Hingeben kann man sich in allen Situationen. In den angenehmen und den unangenehmen und das Gute daran ist, während man sich einfach hingibt, geschehen die Dinge wie von selbst. Man kann Liebe, Freude, Trauer, Schmerz &#8211; all das einfach fühlen. Und obwohl unangenehme Gefühle nicht unbedingt angenehm sind *oh Wunder* können wir auch diesen Gefühlen etwas lernen. Wenn wir uns hingeben, machen wir uns frei, wir leeren uns aus sodass Neues wieder eintreten kann.</p>
<blockquote><p>&#8220;Hingeben bedeutet: Aufhören zu tun, was man bisher getan hat und erleben was das was man bisher getan hat, bewirkt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wer sich hin und wieder hingibt, wird erstaunt sein darüber, was er erfährt. Er wird erfahren was sein bisheriges Verhalten gebracht hat, er wird Zeit haben zu beobachten wohin der Weg, den er gewählt hat ganz automatisch führt, er wird erkennen, dass er fließt wohin er zu fließen gewählt hat. &#8220;Das Leben&#8221; ist nicht EIN Fluss. &#8220;Das eine Leben&#8221; gibt es nicht. Es gibt das Universum und es gibt dein Leben. Und das Leben des Nachbarn, jenes der Partners, das des Vaters und das der Mutter. &#8220;Der Fluss des Lebens&#8221; ist der Fluss DEINES Lebens.</p>
<h3>Das gefährlichste Wort&#8230;</h3>
<p>und jetzt ist es an der Zeit für das eigentliche Thema dieses Artikels. In den Gesprächen der letzten Tage mit den unterschiedlichsten Menschen, ist mir eines aufgefallen&#8230;</p>
<p>Wann immer ich fragte &#8211; und ich stellte absichtlich eine geschlossene Frage: &#8220;Kann man da etwas tun, damit es besser wird?&#8221; Lautete die Antwort: &#8220;Nein, bestimmt nicht. Ich hab schon alles versucht.&#8221; Und wenn ich &#8220;offen&#8221; fragte: &#8220;Wie wäre es denn mit diesem oder jenem Versuch?&#8221; lautete die Antwort: &#8220;Nein, das hilft sicher nichts.&#8221; Und wenn ich wieder &#8220;offen&#8221; fragte: &#8220;In wie fern hast du denn da schon Erfahrungen gemacht?&#8221; lautete die Antwort: &#8220;Naja, ich hab&#8217;s nicht versucht, aber ich glaube nicht, dass das funktioniert, weil (und dann kamen Vermutungen und vermeintliche Erfahrungswerte von anderen)&#8230;&#8221;</p>
<p>Mir ist sehr wohl bewusst, dass auf geschlossene Fragen gerne ein &#8220;Nein&#8221; kommt, aber ich wundere mich darüber, DASS es so ist. Und ich bin verwundert darüber, dass &#8211; wenn das bisherige Verhalten nichts gebracht hat &#8211; sich Menschen vor neuen Wegen so verschließen.</p>
<p>Nein, das geht sicher nicht. Nein, das will ich nicht versuchen. Nein, ich kann mir nicht vorstellen, dass das geht. Nein, das hat mein Bruder schon versucht und es hat nicht funktioniert.</p>
<p>Nein, zu einfach allem, denn ganz sicher funktioniert keine einzige der Möglichkeiten, die mir irgendjemand sagt. Nur Aufgeben, nur das funktioniert. Nur so sein lassen wie es ist, das funktioniert. Nur gleich weiter machen wie bisher, das funktioniert.</p>
<p> <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  ja, ganz sicher ist das so. Und die Frage: &#8220;In wie fern funktioniert es denn?&#8221; ignorieren wir mal einfach schön <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h1>NEIN ist das gefährlichste Wort in Zeit den der Krise</h1>
<p>Wer mit seinem Leben nicht zufrieden ist, mit seinem Job, seiner Beziehung, seiner familiären Situation, seinem gesundheitlichen Zustand &#8211; wer kurz davor ist aufzugeben, den lade ich herzlich ein, das Wort &#8220;Nein&#8221; aus seinem Wortschatz zu streichen, wenn es darum geht, neue Wege in Betracht zu ziehen. Denn ein Nein drückt meistens nur den Widerstand gegen Lösungen aus und dann darf sich derjenige wirklich fragen, ob die aktuelle schlechte, mühsame und traurige Lage, nicht vielleicht doch einen Nutzen für ihn hat. Würde er sich denn sonst so vor Lösungswegen verschließen? Müsste er dann vielleicht tatsächlich erkennen, dass er seine aktuelle Lage selbst zu verantworten hat? Müsste er vielleicht einsehen, dass nicht die anderen &#8220;Schuld&#8221; sind, sondern sein eigenes Verhalten dazu beigetragen hat, dass es jetzt ist wie es ist? <strong></strong></p>
<p><strong>MÖGLICHERWEISE </strong> <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wenn Klienten zu mir kommen und mit mir arbeiten möchten, dann gibt es nur eine einzige Bedingung, aber wenn die nicht erfüllt ist, dann werde ich keinen Finger rühren. Und die lautet:</p>
<blockquote><p>&#8220;Bitte mich nur dann um Hilfe, wenn du sie wirklich willst.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und dazu gehört auch, dass wenn wir gemeinsam neue Wege entdecken, wenn wir gemeinsam Ansätze finden, sie auch angenommen werden. Und erst wenn sie nicht funktioniert haben, weil sie am eigenen Leib erlebt wurden &#8211; erst dann kommt ein &#8220;Nein&#8221; in Frage.</p>
<p>Ich persönlich rate dir jetzt nicht, jeden gut gemeinten Ratschlag gleich anzunehmen. Aber ich lade dich dazu ein dich selbst nicht einzuschränken indem du aus Sturheit, mangelndem Willen an Einsicht und aus Stolz &#8220;Nein&#8221; sagst. Ich lade dich ein aufzumachen und in Betracht zu ziehen, dass der Weg den du bisher gegangen bist zu Ende sein kann und es vielleicht an der Zeit ist einen anderen Weg zu gehen um andere Ergebnisse zu bekommen.</p>
<p>JoyJoy<strong>Popular Posts:</strong>
<ul class="popular-posts">
<li><a href="http://gutenmorgen.cc/gutenmorgen/ueberforderung" rel="bookmark" title="März 25, 2010">Pause von der Welt. Wenn alles zu viel wird&#8230;</a></li>
<li><a href="http://gutenmorgen.cc/gutenmorgen/jahreshoroskop-2010" rel="bookmark" title="Januar 6, 2010">GUMO Jahreshoroskop 2010</a></li>
<li><a href="http://gutenmorgen.cc/liebe/konflikte-loesen-verantwortung" rel="bookmark" title="Januar 5, 2010">„Du bist schuld, dass ich mich so fühle“ oder Konflikte mit Verständnis lösen</a></li>
</ul>
<p><!-- popular Posts took 2.886 ms --></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Werde zur Quelle &#8211; oder &#8211; schätze was um dich herum ist&#8230;</title>
		<link>http://gutenmorgen.cc/gutenmorgen/werde-zur-quelle-oder-schatze-was-um-dich-herum-ist</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 13:51:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Guten Morgen!]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Achtung]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Fass ohne Boden]]></category>
		<category><![CDATA[Respekt]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschätzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Guten Morgen! Die Sonne strahlt vom Himmel – zumindest hier nahe Wien. Der Tag ist so herrlich, wie viele Menschen in meinem Leben. Und um diese Menschen – jene, die uns umgeben, die wir schätzen, die uns lieben und die wir lieben – geht es heute. Ein Fass ohne Boden Bei einem Fass ohne Boden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Morgen!</p>
<p>Die Sonne strahlt vom Himmel – zumindest hier nahe Wien. Der Tag ist so herrlich, wie viele Menschen in meinem Leben. Und um diese Menschen – jene, die uns umgeben, die wir schätzen, die uns lieben und die wir lieben – geht es heute.</p>
<h2>Ein Fass ohne Boden</h2>
<p>Bei einem Fass ohne Boden können wir zwei Aspekte beobachten. Es kann ein Fass sein, aus dem wir immer heraus schöpfen. Wir schenken uns immer wieder ein und es wird niemals leer. Oder es kann ein Fass sein, das wir gerne befüllen würden. Wir füllen etwas hinein, wir bemühen uns, es endlich voll zu bekommen, aber es sieht so aus, als würde es niemals überlaufen. Täglich schütten wir Energie hinein, aber es wird und wird nicht voller.</p>
<p>Manchmal sind wir selbst das Fass ohne Boden und bemerken nicht, wie sehr sich Menschen um uns herum bemühen, uns einzuschenken. Sie geben Liebe, Energie, Aufmerksamkeit und wir verhalten uns wie ein Fass ohne Boden. Wir nehmen einfach nur an und geben nichts zurück. Dabei würden wir uns selbst niemals als bodenloses Fass sehen. Aber offensichtlich glauben wir, das Gegenüber habe Energie ohne Ende. Irgendwann bemerken wir, dass das Fass leer ist. Wir bekommen nichts mehr und dann stehen wir verwundert da und fühlen uns unglaublich enttäuscht, weil wir nicht mehr aus dem Vollen schöpfen können.</p>
<p>Was ist da wohl passiert?</p>
<p>Ich möchte ein wenig ausholen. Wenn du dich so umsiehst in deinem Leben, nachdenkst über die Menschen, die im Moment für dich da sind – jene, die dich aus ehrlichem Interesse heraus immer wieder fragen wie es dir geht, die dir schreiben, dich anrufen – wer von ihnen würde dir fehlen, wäre er nicht mehr da? Na, wer fällt dir ein?</p>
<ul>
<li> Wer gibt dir besonders viel Zuneigung, die du vermissen würdest?</li>
<li> Wen kannst du anrufen, wenn du reden willst?</li>
<li> Wer gibt dir ehrliches Feedback, wenn du eine zusätzliche Meinung einholen willst?</li>
<li> Wer umarmt dich, wenn du Geborgenheit brauchst?</li>
</ul>
<p>Diese Menschen sind es, die für uns da sind. Diese Menschen sind es, die uns Halt geben, wenn wir selbst keinen finden. Sie sind es, die uns immer wieder ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Diese Menschen lieben uns und vermutlich lieben wir sie auch.</p>
<p>Der Grund warum ich all diese Fragen stelle ist der, dass ich dir gerne einen Denkanstoß geben möchte.</p>
<p>Nur zu oft nehmen wir das was wir bekommen als selbstverständlich an. Mit allem was wir bekommen, scheinen auch die Erwartungen zu steigen bezüglich dessen, was wir als nächstes erhalten möchten. Es muss immer mehr her. Und auch mit manchen Menschen gehen wir so um. Sie bemühen sich, für uns da zu sein und sie sind es auch, aber wir sind blind und taub.</p>
<p>Ich persönlich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass alles was passiert, nicht nur einen Grund, sondern auch einen Sinn hat. Und so verhält es sich auch, wenn ein Mensch (fast) ständig gibt und einer (fast) ständig nimmt. Menschen, die notorisch Energie aufwenden und in jemanden investieren, der ihnen nichts zurückgibt, ziehen natürlich auch ihren Nutzen daraus, keine Frage. Sie wollen es so und das kann vielerlei Gründe haben. Man könnte sie also einfach lassen und sich drüber freuen, dass wir immer etwas bekommen. Der Punkt ist nur der, dass auch dieser Mensch irgendwann wieder zu Bewusstsein kommen wird. Und dann ist es vorbei. Und vielleicht, werden wir dessen Energie, Liebe und Zuneigung dann vermissen.</p>
<h3>Ein Tropfen auf dem heißen Stein oder unerschöpfliche Quelle</h3>
<p>Wenn wir uns also so umsehen und uns derer bewusst werden, die für uns da sind, dann dürfen wir uns gut und gerne hin und wieder fragen: „Ist meine Dankbarkeit für das was ich bekomme so groß wie das Geschenk, das ich erhalte? Lasse ich die Menschen, die sich so herzlich um mich kümmern wissen, dass ich es überaus schätze (natürlich nur, WENN ich es schätze <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> )? Wie sieht das Verhältnis aus von Geben auf der einen und Geben auf der anderen Seite? Ist es ausgeglichen?“</p>
<p>Und nur zu oft werden wir erkennen, dass eine grobe Unausgeglichenheit besteht. Wir erkennen das ganz klar an Disharmonie. Verhältnisse, Beziehungen, Partnerschaften und Freundschaften, die nicht ausgeglichen sind in dem was  von beiden Seiten gegeben und genommen wird, sind selten harmonisch.</p>
<p>Weißt du, worum es hier geht ist keinesfalls das sagenumwobene „Schlechte Gewissen“. Sondern es geht um Wertschätzung, Dankbarkeit und Respekt und darum, dass wir &#8211; nicht zu Letzt um unser Selbst Willen – Ausgeglichenheit anstreben dürfen.</p>
<p>Liebe mag unerschöpflich und grenzenlos sein, aber wir Menschen können erst dann Grenzenlosigkeit erfahren, wenn wir sie selbst leben. Wir können Liebe, Zuneigung und Wärme nur dann aus einer unerschöpflichen Quelle beziehen, wenn wir selbst eine unerschöpfliche Quelle sind.</p>
<p>Ich kenne Menschen, die ständig unzufrieden sind – ihnen fehlt meistens etwas. Geld, Liebe, Zuneigung, Geborgenheit, Schlaf, Gesundheit. Und sie jammern. Manche versinken in Selbstmitleid, manche lenken sich ab, manche versuchen vor diesem Mangel davonzulaufen und andere stopfen sich mit allerlei Schmarren voll, der das was ihnen eigentlich fehlt kompensieren soll. Essen, Alkohol, Drogen, irgendetwas Gekauftem (das kurzfristig Freude bereiten soll) und manche stopfen sich sogar mit Menschen voll, von denen sie meinen, sie könnten ihnen das geben, was sie so dringend wollen. Es ist oft nicht einfach diesen Menschen transparent zu machen, was hier vor sich geht und was sie sich selbst antun. Viele dieser Menschen verstehen nicht, dass sie sich verhalten wie ein Fass ohne Boden und manchmal sogar wie ein heißer Stein.</p>
<p><em>Ein Mensch wünscht sich Nähe und Zuneigung. Schon lange hat er diese angenehmen Dinge nicht mehr bekommen. Er sehnt sich danach. Rund um ihn herum gibt es gute Freunde, Bekannte, Familie, vielleicht sogar einen Partner, aber all diese Menschen geben ihm augenscheinlich nicht das, was er sich wünscht. Seine Gedanken drehen sich um Selbstmitleid, dem Streben nach Nähe, der ständigen Suche und während er unglaublich viel Energie für Gedanken, Selbstmitleid und Suchen aufwendet – Energie für das was er sich von der Zukunft wünscht &#8211; wird er blind und taub für das Jetzt. Er sieht nicht, dass seine Familie für ihn da ist, seine Freunde ihm ebenso Zuneigung schenken, sein Partner immer wieder auf ihn zukommt. Jedes Zeichen, das einer seiner Freunde, sein Partner, seine Familie setzt, ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein für ihn. Dieser Mensch wird noch sehr lange suchen…</em></p>
<p>Es kann mehrere Gründe haben, warum dieser Mensch nicht das erfährt, wonach er sich sehnt. Zwei Aspekte möchte ich ansprechen, denn ihr Vergessen, kann unangenehme Folgen nach sich ziehen…</p>
<p><strong>Nur im Jetzt können wir tatsächlich etwas erleben und fühlen</strong></p>
<p>Weil er mit seinen Gedanken und Wünschen ständig in der Zukunft ist, sieht er die Gegenwart nicht mehr. Er bleibt nicht stehen und sieht sich dort um wo er gerade ist. Er kann die Schönheit, die ihn umgibt nicht sehen, weil sein Blick ständig versucht in der Ferne etwas zu erkennen. Folglich wird er nicht dankbar sein für das, was gerade da ist. Er kann es weder schätzen, noch achten, noch lieben. Und auch die Menschen, die ihm Energie schenken möchten, beachtet er nicht. Die Konsequenz daraus wird sein, dass genau diese Menschen irgendwann aufhören werden ihm Geschenke machen zu wollen. Sie werden aufhören sich um ihn zu kümmern, weil sie fühlen, dass es nie genug sein wird. Weil sie irgendwann erkennen werden, dass das was sie zu geben bereit waren, nicht geschätzt wird. Und das wird diesen Menschen natürlich nur noch bestätigen in seinem Glauben und seinem Verhalten…</p>
<p><strong>Das Prinzip von Saat und Ernte</strong></p>
<p>Zum Zweiten hat dieser Mensch Eines vergessen: Das Prinzip von Säen und Ernten. Was immer er bekommen möchte, er kann davon ausgehen, dass er es nur ernten kann, wenn er vorher eine Saat gestreut hat. Keine Sorge, ich werde jetzt nicht biblisch werden <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Es ist ein einfaches Prinzip, das in seinem Ursprung mit einer Bibel oder anderen religiösen Haltungen rein gar nichts zu tun hat. Es ist einfach eine natürliche Abfolge gegen die wir uns einfach nicht wehren können. Wir können uns auf den Kopf stellen, wir können schreien und mit Händen und Füßen wild um uns schlagen, auf die Barrikade steigen, aber es wird alles nichts nutzen. Erst die Saat, dann die Ernte. Dieser Mensch hat das Prinzip vielleicht noch nicht verstanden oder kennt es nicht, oder er will es nicht sehen. Er muss auch nicht. Aber wenn er jemals bekommen möchte, was er sich wünscht, dann wird er einen Anlass dazu geben müssen. Wenn er nicht beginnt, die Menschen in seinem Umfeld und das was sie tun zu sehen, wenn er nicht aufhört in der Ferne zu suchen, wenn er nicht endlich seine Augen öffnet um Dankbarkeit empfinden zu können, dann wird er auch in Zukunft nichts zu ernten haben. Manche mögen jetzt sagen: „Aber wenn ich zum Beispiel Liebe und Zuneigung brauche, weil sie mir fehlt, was bitteschön soll ich dann säen, wenn ich es ja nicht mal habe!“ Dazu kann ich nur sagen: Wenn du 10 Orangen ernten willst, dann musst du auch nicht erst 10 Orangen vergraben um sie später wieder ernten zu können  Es reicht aus, wenn du ein paar Kerne verstreust und dich um sie kümmerst und die Pflänzchen pflegst.</p>
<h3>Ein geliebter Mensch als bodenloses Fass</h3>
<p>Manch einer ist in der umgekehrten Situation. Es gibt jemanden, den er liebt, den er schätzt und in den er investiert. Er gibt Liebe, Nähe, Geld, Energie in welcher Form auch immer und das Gegenüber scheint es nicht zu bemerken. Zu Beginn wird er vielleicht noch nachfragen, wo die Energie denn geblieben sei. Er wird versuchen mit dem geliebten Menschen zu sprechen. Wenn das nichts verändert, dann taucht irgendwann meist Wut auf. „Nichts was ich tue, wird gesehen.“ Und dann äußert sich das, was eigentlich da ist. Tiefe Traurigkeit. Wenn es dir einmal so erging oder du das Beschriebene gerade erlebst, dann wirst du wissen wovon ich spreche. Du bemühst dich, gibst vermeintlich alles, aber dein Gegenüber bemerkt es nicht ein Mal, geschweige denn kommt es zurück. Bevor du nun einen weiteren Schritt tust, möchte ich dich einladen dich, dir selbst ein paar Fragen zu stellen und sie ehrlich zu beantworten:</p>
<ul>
<li> Was genau gibst du deinem Gegenüber?</li>
<li> Inwiefern weißt du, dass er das auch wirklich braucht?</li>
</ul>
<p>Und wenn du feststellst, dass der Mensch, den du liebst nachdem was du gibst, vielleicht gar nicht verlangt, dann ist vielleicht die Frage angebracht:</p>
<blockquote><p>„Für wen tue ich das eigentlich?“</p></blockquote>
<p>Oft geben wir einfach nur um etwas zu bekommen. Wir wünschen uns etwas und versuchen es zu bekommen indem wir das was wir noch zusammenkratzen können hinausblasen in der Hoffnung, dass etwas zurückkommt. Eigentlich wünschen wir uns Aufmerksamkeit von unserem Partner und was tun dann manche? Sie versuchen dem Partner zu zeigen „wie das geht“. Ein Geschenk hier, eine Aufmerksamkeit da, ein Gefallen hier, eine kleine Geste da. Aber es zeigt keine Wirkung. Es zeigt deshalb keine, weil auch wir krampfhaft den Blick in der Zukunft haben. „Ich wünsche mir..“, „Ich hätte gerne bitte…“ Das, was wir haben, das was im Jetzt da ist, verlieren wir aus den Augen. Außerdem wird es nichts nützen aus einem Mangel heraus etwas zu geben. Eine gute Möglichkeit ist es, den Blick auf das zu richten, was in uns ist und uns unmittelbar umgibt. Überall sind Schönheiten zu erkennen, überall Dinge, für die es lohnt dankbar zu sein. Und diese Dankbarkeit wird uns Energie schenken. Energie, die wir wieder säen können.</p>
<p>Wenn du tatsächlich ein Fass ohne Boden hast, einen Menschen der vermeintlich nimmt, aber es nicht bemerkt und es dir nicht ein Mal dankt, dann wird es irgendwann an der Zeit sein aufzuhören ständig etwas zu geben. Wenn es nichts geholfen hat, deine Lage transparent zu machen, sie anzusprechen, wenn nichts was du versucht hast Früchte getragen hast, dann ist die Zeit gekommen, die Strategie zu verändern und einen neuen Weg zu gehen. Dieser Weg kann hart sein, denn es mag sein, dass das Fass zu dir kommt und dir ein schlechtes Gewissen einreden will. „Du bist nicht mehr für mich da.“ „Du kümmerst dich nicht mehr um mich.“ All das und vielleicht noch viel mehr, wirst du vermutlich zu hören bekommen. Oder dein Gegenüber zieht sich einfach zurück und zeigt dir im Stillen, dass er enttäuscht ist von dir. Bewusstsein ist gefragt. Mach dir bewusst wie viel du schon gegeben hast. Und wenn es genug ist, dann lass es genug sein. Lass es wirklich ein Mal genug sein, ganz gleich was von dir verlangt wird. Aber bitte sei dir auch darüber im Klaren, dass dir dein Gegenüber indem was er tut etwas wichtiges beibringt. Sein Verhalten dir gegenüber zeigt dir Aspekte in dir selbst und wenn du es ein Mal geschafft hast das zu erkennen, dann wird sich von ganz allein der nächste Schritt ergeben.</p>
<p>Weil wir alle keine Buddhas sind, sondern Menschen, dürfen wir auch menschlich sein. Wir dürfen all die wunderbaren Fehler begehen, die es zu begehen gibt und all die wunderbaren Dinge tun, die es eben auch zu tun gibt. Und wenn ein Fass ohne Boden nicht verstehen will, was es den lieben langen Tag so macht, dann lass das Fass Fass sein und wende dich lieber einer Quelle zu.<br />
Und wenn du diese Quelle hast, dann sei dankbar und schätze sie.</p>
<p>Und am besten ist: Du schnappst dir gleich jetzt dein Handy und rufst den ein oder anderen Menschen an, dem du dankbar bist und sagst es ihm gleich jetzt.<br />
Einfach so <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>JoyJoy<strong>Popular Posts:</strong>
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		</item>
		<item>
		<title>Pause von der Welt. Wenn alles zu viel wird&#8230;</title>
		<link>http://gutenmorgen.cc/gutenmorgen/ueberforderung</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 15:11:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pea</dc:creator>
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		<description><![CDATA[unzufrieden im Job ständiger Zeit- und Leistungsdruck finanzielle sorgen ein unglückliches Single-Leben mühsame Diskussionen in der Familie viele Verpflichtungen Streit mit den Kindern oder Eltern ständiger Hick-Hack mit dem Partner etc. Kurzum&#8230; Totale Überforderung Ich melde mich nach einer Woche Pause wieder zurück mit einem Thema, das nicht nur mich auf die eine oder andere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>unzufrieden im Job</li>
<li>ständiger Zeit- und Leistungsdruck</li>
<li>finanzielle sorgen</li>
<li>ein unglückliches Single-Leben</li>
<li>mühsame Diskussionen in der Familie</li>
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<li>Streit mit den Kindern oder Eltern</li>
<li>ständiger Hick-Hack mit dem Partner</li>
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</ul>
<p>Kurzum&#8230;</p>
<h2>Totale Überforderung</h2>
<p>Ich melde mich nach einer Woche Pause wieder zurück mit einem Thema, das nicht nur mich auf die eine oder andere Weise schon ein Mal berührt hat, sondern im Moment in vielerlei Hinsicht spürbar ist. Bei meinen Klienten und Kunden, im Kreise meiner Liebsten, Freunden und Bekannten und auch ich selbst durfte in den letzten Tagen so meine Erlebnisse dazu machen.</p>
<p>Die Welt steht nie still und das Leben somit auch nicht &#8211; so viel ist klar. Meistens freuen wir uns darüber, wenn die Dinge vorangehen, wenn sie sich weiterentwickeln und wir unsere Erfahrungen machen können, lernen und erleben. Aber es gibt auch Zeiten in denen wünschten wir uns eine Pause von der Welt. So schön das Leben auch sein mag, oft sehen wir uns an einem Punkt an dem wir einfach gerne alles rund um uns herum ausblenden möchten. Augen und Ohren geschlossen und wir sehnen uns nach Momente der Ruhe, des Friedens &#8211; der Einfachheit. Wir wünschten uns, dass und die Dinge endlich leicht von der Hand gingen &#8211; ein Mal ohne Anstrengung, Druck und dem Gefühl nicht genug getan zu haben. Irgendwann muss es doch ein Mal reichen, oder nicht?</p>
<h3>Bewusste Entscheidung oder Vogel Strauß Strategie</h3>
<p>Es scheint als stünden wir ständig vor Entscheidungen. Tun wir dies, müssen wir mit jenem rechnen. Entscheiden wir uns für das andere, so wird das Ergebnis dieses oder jenes sein. Wofür entscheiden wir uns also? Für das eigene Wohl oder die Zufriedenheit des Chefs? Dafür zu uns zu stehen oder dafür den Job zu behalten um das Leben zu finanzieren? Dafür endlich mit der Wahrheit rauszurücken oder der Harmonie wegen zu schweigen? Es stimmt. Wir stehen täglich vor Entscheidungen und manchmal wird uns das zu viel. Oft endet es darin, dass wir den Kopf in den Sand stecken und nicht nur etwa bewusst abwarten, sondern einfach verdrängen, dass etwas getan werden sollte um eine Situation zum besseren zu wenden. Wir spielen Vogel Strauß. &#8220;Ich hör nix, ich seh nix und deshalb ist auch nix da&#8221; lautet die Devise. Und ich habe tiefstes Verständnis für diese Taktik. Nur leider beschert sie uns oft nur noch mehr Stress, Druck und ein Ergebnis zu dem wir schließlich nur ein Kommentar abgeben können: &#8220;Ich kann nichts dafür, ich hab&#8217;s mir nicht ausgesucht.&#8221; Und das ist sogar teilweise richtig. Anstatt uns nämlich bewusst etwas auszusuchen, haben wir uns dazu entschieden einfach nicht mehr mitzumachen.</p>
<h3>Was auch immer wie tun, es zieht Konsequenzen nach sich.</h3>
<p>Wenn wir uns in einer Lage befinden in der wir einfach dicht machen und uns nicht mehr beteiligen, dann nehmen die Dinge ohne unser Zutun ihren Lauf. Und oft bewegen sie sich in genau die Richtung, die sich vorher schon abgezeichnet hat. Wir verschließen uns vor unseren finanziellen Sorgen, klinken uns aus und ignorieren sie somit. Aber die Welt dreht sich weiter und unweigerlich bewegen sich die Dinge weiter in die Richtung, die sie vorher schon eingeschlagen haben. Durch unser Zutun könnten wir etwas verändern, aber wir &#8220;sind ja nicht mehr da&#8221;. Zumindest nicht bewusst. Die Situation in der Beziehung spitzt sich zu, die Unzufriedenheit des Partners steigt gleichermaßen wie die eigene, uns wird es zu viel, wir beteiligen uns nicht mehr und früher oder später ist der Punkt gekommen an dem die Entscheidung nicht mehr bewusst an uns liegt. <strong>Es wird entschieden</strong> und wir sind betroffen &#8211; ob wir wollen oder nicht. Der Partner beendet die Beziehung, der Chef kündigt uns den Job, der Körper gibt w.o. etc.</p>
<h3>Die Pause von der Welt</h3>
<p>Wenn wir nun aber schon in einer solchen Lage sind, was dann? Wenn wir vor lauter Überforderung nicht mehr wissen wo uns der Kopf steht, die Welt sich so schnell dreht und wir da stehen und das Gefühl haben, dass es keinen Ausweg mehr gibt&#8230; Was können wir jetzt noch tun?</p>
<p>Mag sein, dass wir nicht zum Mond fliegen können und vermutlich würde das auch nichts ändern. Aber wir können sehr wohl eines tun<img class="alignright" title="nichts hören nichts sehen nichts sagen" src="http://home.schule.at/cometo/home/images/3affen_470.jpg" alt="" width="405" height="142" />: Eine Pause machen. Und eine Pause von der Welt ist nicht nur möglich indem wir den Planeten Erde verlassen *lach* Sondern indem wir uns anstatt uns von Entscheidungen erdrücken zu lassen oder aus Verzweiflung heraus die lustigen Affen im Bild zu mimen, klar und deutlich &#8220;Stopp&#8221; sagen. Es ist wichtig eines zu verstehen: Wir müssen nicht überall mitmachen.</p>
<p>Gut möglich, dass jemand gerne eine Entscheidung hätte, gut möglich, dass unsererseits etwas getan werden muss, damit sich etwas verändert und auch möglich, dass dieses Tun seine Wirkung nach sich zieht. Uns zu vergraben ist die ungeschickteste Variante. Aber es gibt eben noch eine Möglichkeit, die uns das gibt was wir wollen &#8211; nämlich Ruhe. Und die ist es, diesen Wunsch nach Ruhe und einer Pause nicht nur zu äußern, sondern ihn durchzusetzen.</p>
<h3>Transparenz ist die Lösung</h3>
<p><strong>Du weißt in deiner finanziellen Situation weder ein noch aus?</strong> Dann sprich mit deinen Gläubigern und sag es ihnen. Mach deutlich, dass du bereit bist dich um die Angelegenheit zu kümmern, aber du xy Wochen benötigst um dir eine Lösung einfallen zu lassen. Äußere deine Bereitschaft, aber mach klar, dass du eine Lösung, die für beide Seiten gut ist nur dann wirst, wenn du jetzt ein Mal Zeit bekommst um sie dir zu überlegen. Sie werden die Füße still halten für die vereinbarte Zeit. Und du hast Raum um ein Mal durch zu atmen und dir danach Gedanken zu machen.</p>
<p><strong>Du bist unzufrieden in deiner Beziehung?</strong> Sprich mit deinem Partner und sag es ihm. Noch bevor es kracht! Wenn du dich im Moment nicht in der Lage siehst Energie für eine Lösung aufzubringen, dann sag es ihm einfach und auch, dass du dir eine gewisse Zeit wünschst in der du dich sammeln kannst.</p>
<p><strong>Wenn du im Job heillos überfordert bist</strong>, dann rede mit deinem Chef oder deinem Kollegen. Mach deine Lage transparent und drücke aus, was gerade vorgeht. Du musst nicht &#8220;aufgeben&#8221; und es ist kein Zeichen von Schwäche anzusprechen, dass es auf diese Art und Weise für dich nicht mehr weitergehen kann. Wenn du deinen Job gerne machst, aber die Qualität deiner Arbeit beginnt zu leiden, dann wird auch dein Chef einsehen, dass eine Entlastung angebracht ist.</p>
<p><strong>Ein guter Freund will, dass du ihm einen Gefallen tust?</strong> Oder er will unbedingt mit dir reden, einen Rat oder einfach nur Zeit mit dir verbringen und du hast aber im Moment einfach nicht die Energie dafür? Aus einem Mangel heraus etwas geben zu wollen, das funktioniert nicht gut. Wie auch? Wie willst du etwas geben, was du nicht aufbringen kannst im Moment? Mach es transparent. Bevor du beginnst seine Anrufe zu ignorieren, ihn schnell schnell abzuwimmeln und er das Gefühl hat er sei dir nichts wert, sag ihm wie es dir aktuell geht. Und vor allem: Vertröste ihn nicht auf morgen oder übermorgen, sondern auf mindestens nächste Woche oder auf in zwei Wochen. Gönn dir selbst Zeit und erweise deinem Gegenüber den Respekt der Ehrlichkeit. Ein guter Freund sollte das verstehen.</p>
<p><strong>Deine Kunden wollen etwas sofort?</strong> Die Dinge sollen immer so schnell wie möglich gehen, das darfst du dir bewusst machen. Lieber heute als morgen. Und es mag sein, dass du üblicherweise nur eine Woche für etwas benötigst, mag sein, dass die Umsetzung dessen was der Kunde will nur ein paar Stunden deiner Zeit in Anspruch nehmen würde. ABER wenn es 10 Dinge gibt, die alle nur wenige Stunden benötigen würden, allerdings alle sofort fertig sein sollten, dann wirst du in Zeitnot geraten und irgendetwas wird darunter leiden. Die Qualität der Arbeit, dein Körper, deine Nerven, die des Kunden etc. Und sogar, wenn du etwas zugesagt hast und nicht fertig wirst ohne dass du dich bis zum Ende verausgaben musst, hast du das Recht zu sagen: &#8220;Mir ist bewusst, dass wir diesen Abgabetermin vereinbart hatte und es tut mir sehr leid ihn verschieben zu müssen, aber es besteht meinerseits keine andere Möglichkeit.&#8221; Auch wenn der Kunde König ist, wird er Verschiebungen in Kauf nehmen müssen. So wie du selbst ebenso schon ab und an hast Verspätungen ertragen hast müssen. Und wie schlimm war es? Dramatisch kann&#8217;s nicht gewesen sein, du bist ja noch da <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Bewusst gewählte Pausen sind wichtig</h3>
<p>Der Unterschied zwischen der Vogel Strauß Politik und der bewusst gewählten Pause zeigt sich schließlich auch im Ergebnis. Mit der Pause, die du auch ausdrückst zeigst du ganz klar wo die Grenze ist und wirst nicht ständig damit beschäftig sein, dich wehren zu müssen. Du hast transparent gemacht, dass es im Moment nicht möglich ist etwas zu tun. Machst du das nicht, werden die Menschen ständig an deine Tür klopfen, denn sie wissen ja nicht, dass du gerade eine Pause willst. Sie werden nicht aufhören irgendetwas zu wollen. Du kannst dich schon verstecken, aber du wirst das ständige Klopfen nicht ganz ausblenden können und es wird dich Nerven kosten.</p>
<h3>Heute geschlossen</h3>
<p><a href="http://gutenmorgen.cc/wp-content/uploads/2010/03/closed.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-537" title="closed" src="http://gutenmorgen.cc/wp-content/uploads/2010/03/closed.jpg" alt="" width="156" height="160" /></a>Gönn dir ruhig ein Mal einen Tag an dem du keiner einzigen Verpflichtung nachkommst. Kündige diesen Tag an und dein Umfeld wird dich in Ruhe lassen. Ein Tag an dem du ausschläfst, nicht ans Telefon gehst, dich nicht darum kümmerst ob dies oder jenes erledigt ist, deine Wohnung nicht aufräumst, dir Essen nach Hause kommen lässt etc. Ein solcher Tag bewirkt manchmal Wunder. Ohne jemanden zum &#8220;Blaumachen&#8221; verleiten zu wollen, du kannst dir ja einen Urlaubstag nehmen. Wie auch immer du es tust, genieße es. Die Welt wird nicht untergehen, wenn du einen Tag lang nicht verfügbar bist, auch wenn&#8217;s schwer zu glauben ist.</p>
<p>Glaub mir &#8211; als Selbständige weißt ich nur zu gut wie es ist unter Druck zu sehen <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Und ich gehe manchmal gut, manchmal weniger gut damit um. Aber im Endeffekt sehe ich mich stets an dem Punkt an dem ich mit mir selbst zufrieden bin. Damit, dass ich nicht nur meine Arbeit gut gemacht habe, sondern ich auf mich selbst geachtet habe und rechtzeitig eine Pause gemacht habe.</p>
<p>JoyJoy!<strong>Popular Posts:</strong>
<ul class="popular-posts">
<li><a href="http://gutenmorgen.cc/gutenmorgen/ueberforderung" rel="bookmark" title="März 25, 2010">Pause von der Welt. Wenn alles zu viel wird&#8230;</a></li>
<li><a href="http://gutenmorgen.cc/gutenmorgen/jahreshoroskop-2010" rel="bookmark" title="Januar 6, 2010">GUMO Jahreshoroskop 2010</a></li>
<li><a href="http://gutenmorgen.cc/liebe/konflikte-loesen-verantwortung" rel="bookmark" title="Januar 5, 2010">„Du bist schuld, dass ich mich so fühle“ oder Konflikte mit Verständnis lösen</a></li>
</ul>
<p><!-- popular Posts took 1.735 ms --></p>
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		</item>
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		<title>&#8220;Komm damit klar&#8221; oder &#8220;Wenn es tatsächlich keinen Ausweg gibt&#8230;&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 22:37:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
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		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
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		<description><![CDATA[Guten Abend meine Lieben. Ich schreibe heute Abend seit mehreren artikellosen Tagen wieder für gutenmorgen.cc und es hat sich eine Premiere ergeben. Denn eigentlich wollte ich aus Wut heraus zu schreiben beginnen. Ich war wirklich wütend, aber es fühlte sich nicht schlecht an. Nachdem ich das Glück habe in meiner Arbeit sehr viel mit Klienten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Abend meine Lieben.</p>
<p>Ich schreibe heute Abend seit mehreren artikellosen Tagen wieder für gutenmorgen.cc und es hat sich eine Premiere ergeben. Denn eigentlich wollte ich aus Wut heraus zu schreiben beginnen. Ich war wirklich wütend, aber es fühlte sich nicht schlecht an.</p>
<p>Nachdem ich das Glück habe in meiner Arbeit sehr viel mit Klienten, Freunden und Bekannten zu sprechen und mich mit den Themen des Lebens auseinanderzusetzen höre ich natürlich auch immer wieder Dinge, bei denen es mir meine Nackenhaare aufstellt. Manchmal aus Mitgefühl, manchmal aus Verwunderung und so wie heute auch aus Wut gepaart mit Verwunderung und Mitgefühl. Die Themen über die ich heute schreibe, könnten dem ein oder anderen bekannt vorkommen. Mehreren Freunden mit denen ich heute telefoniert habe, einigen Klienten die heute bei mir waren… Es ist ganz natürlich, dass mich die Dinge die ich täglich erlebe inspirieren und auch dieser Blog ist davon inspiriert. Ständig. Alles was ich schreibe und sage wurde und wird ständig bereichert. Nun ist es heute so, dass ich nahezu kaum zu den Dingen kam, die ich eigentlich hätte erledigen wollen und sollen. Ich verbrachte Stunden am Telefon, Stunden damit mich mit administrativen Angelegenheiten auseinanderzusetzen und den Rest damit zumindest die ganz dringenden Erledigungen zu machen. Dennoch blieb vieles leider auf der Strecke. Aber darum geht es in diesem Artikel nicht. Es geht darum, dass es mir sehr SEHR am Herzen liegt in einigen Punkten ein Aufwachen zu provozieren. Ich würde nicht sagen, dass ich gerne provoziere und auch nicht absichtlich. Aber heute fühle ich mich dazu „verdonnert“. Mit allen Telefonaten und Gesprächen heute wurde ich beschenkt. Ich durfte Erkenntnisse verinnerlichen und eigene blinde Flecken aufdecken und ich bin der Ansicht, dass es meine Transparenz verlangt diese blinden Flecken zu teilen. Und wenn dieser Artikel nur einem einzigen Menschen hilf etwas Neues zu erkennen und etwas ins Positive zu verändern, dann ist es schon gut gewesen.</p>
<p>Ich will dir erzählen worum es geht.</p>
<p>Nahezu der ganze Tag drehte sich im Wesentlichen um folgendes Thema:</p>
<h3>„Ich will nicht, dass mein Leben so ist wie es ist.“</h3>
<p>Ich möchte die Aussagen des Tages zusammenfassen. Es darf sich niemand angesprochen fühlen, weil ich diesen Artikel für niemanden Bestimmtes schreibe…</p>
<p>„Weißt du Pea, mein Leben ist mir einfach zu mühsam. Ich habe das Gefühl von kompletten Ignoranten umgeben zu sein, die mich entweder absolut respektlos behandeln oder sich an mich dranhängen. Die Welt ist einfach unglaublich ungerecht und ich finde, ich habe besseres verdient. Aber ich bekomme es nicht. Die Arbeit ist mühsam, die Beziehung anstrengend, jeder will irgendetwas von mir und fordert und erwartet und dabei bin ich gefühlsmäßig und energetisch schön langsam am Nullpunkt angelangt. Nichts was ich tue verändert nachhaltig etwas und ich habe schon alles in meiner Macht stehende versucht. Wenn ich weglaufe, bin ich feige, wenn ich hier bleibe dann ist alles einfach nur be********. Es gibt nichts, was ich tun kann. Das KANN ich mir nicht angezogen haben und ganz ehrlich? Ich behandle Menschen jederzeit fair. Aber SIE behandeln mich nicht fair…“</p>
<p>Als ich es heute das erste Mal hörte, da versuchte ich einfach nur „da“ zu sein und zuzuhören um die Problematik neu verstehen zu lernen und um vielleicht zu begreifen, dass das Leben tatsächlich nicht so einfach ist, wie ich es meine. Aber ich konnte mich noch so anstrengen, die Problematik war genau jene, die ich schon 1.000 Mal gehört hatte, es gab nichts „neu“ oder „besser“ zu verstehen. Das zweite Mal – es war ein Klient von mir – war es meine Aufgabe Ressourcen zu zeigen, die nicht gesehen wurden, also zeigte ich sie auf. So lange bis ich verstand: Der Klient WILL die Thematik gar nicht lösen. Nicht nur weil er sich in ihr suhlt und geborgen fühlt, sondern weil er lieber jede der möglichen Ressourcen zu Nichte machen wollte um zu verdeutlichen, er habe ALLES schon versucht. Er wollte mir begreiflich machen, dass er DEFINITIV KEINE LÖSUNG GIBT. Er wollte mir mit seiner ganzen Kraft die Hoffnungslosigkeit verkaufen und beschrieb mir wie ein Autoverkäufer, der am Rande der Verzweiflung ist, weil er UNBEDINGT dieses Auto verkaufen will, WARUM genau DAS das EINZIG passende Gefährt sei. Normalerweise verkaufen Menschen Ideen, Wege und Lösungen – irgendetwas, das etwas „besser“ macht. Aber mein Klient verkaufte mir keinen Weg. Er wollte mit den Endpunkt verkaufen. Das Ende der Möglichkeiten.</p>
<p>Zum Glück ist das mein Blog und ich darf das schreiben… deshalb tue ich es auch. Hätte es sich bei diesem Klienten um ein lebensbedrohliches Thema gehandelt, so würde ich hier nicht darüber schreiben. Aber weil es das nicht ist, ist es okay.</p>
<p>Der Punkt ist der, dass der Endpunkt der Tod ist. Wenn NICHTS mehr geht, wenn es 100%ig sicher ist, dass definitiv kein Ausweg mehr gefunden werden KANN , dann steht der Tod an. Aber weißt du was? Weißt du was ich zu bedenken gebe?</p>
<p>Dass es keinem Menschen möglich sein wird ALLE möglichen Ressourcen zu erfragen und auszuprobieren und deshalb weiß niemand ob es nicht doch nicht einen Weg geben würde und bevor er nicht TATSÄCHLICH – ich meine WIRKLICH – ALLES versucht hat, ist es kein Endpunkt. Bis das nicht der Fall ist, kann eine Lösung gefunden werden.</p>
<p>Vor Kurzem habe ich einen Satz gehört, der mich beeindruckt hat: „Ein Problem ist es erst, wenn es eine Lösung gibt.“ Und ich ergänze diese wichtige Aussage mit: „Und wenn es keine Lösung gibt, dann ist es kein Problem, sondern der Tod.“</p>
<p>Aber auch darum geht es hier nicht in diesem Artikel. Worum es wirklich geht und was mich so unglaublich wütend gemacht hat ist</p>
<ul>
<li> die totale Blindheit gegenüber sich selbst und dem wahren eigenen Verhalten</li>
<li> die selbstverherrlichende Ignoranz von Möglichkeiten, die in Wahrheit ohnehin schon in der Goldschüssel bis zum Bett gebracht werden</li>
<li> der Mangel an Willen</li>
<li> die absolute Verschwendung von Kraft und Energie indem in destruktives Verhalten investiert wird, anstatt sich auf Konstruktives zu konzentrieren</li>
<li> und die Tatsache, dass Menschen beladen mit all diesen zum Scheitern verurteilENDEN Verhaltensweisen zu mir kommen und sagen: „Es gibt zwar keine Lösung, weil ich schon ALLES versucht habe, aber ich gehe mal zur Pea, lade es ab und erwarte, dass sie mir hilft.“</li>
</ul>
<p>Es war ein Freund, der heute gegen Ende des Tages anrief und mich mit genau selbigen Dingen konfrontierte und bei dem ich einen wichtigen Punkt setzte. Er rief mich an und gab mit klar zu verstehen, dass seine Situation ausweglos sei. Er mühte sich ab mit Beispielen, die mir verständlich machen sollten, dass wirklich nichts mehr geht. Ich sprach mit ihm – in Ruhe – und aus Liebe. Und ich bemerkte, dass er auf nahezu alles was ich sagte bereits eine Antwort hatte. Er überlegte nicht ein Mal! Es verging keine Sekunde und schon schnalzte er mir eine Antwort zurück, ein Beispiel oder einen Glaubenssatz. Wenige Dinge machen mich wütend. Aber es macht mich manchmal wütend, wenn sich jemand selbst die Chance auf Glück verbaut und sich dann darüber aufregt, dass er nicht glücklich ist. Es macht mich besonders wütend bei Menschen, die ich sehr liebe. Weil ich mir wünsche, dass es ihnen gut geht.</p>
<p>Auch ich bin ein Mensch und ich verhalte mich menschlich. Ich freue mich, ich bin traurig. Ich lache, ich weine. Ich bin voller Tatendrang, aber kann auch voller Wut sein. Ich lebe in der Polarität und ich liebe sie. Ich habe sie nicht immer geliebt <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Weil ich unbedingt wollte, dass alles immer nur „gut“ ist, aber damit kam ich nicht weiter. Ich nahm das Leben mit dieser Einstellung nicht an und ich war nicht im Fluss.</p>
<p>Dieser Freund schilderte mir also seine Situation, wir besprachen, diskutierten. Freundschaftlich und ich war nicht in der Position eines Beraters. Und zum Schluss meinte er: „Tja. So ist es eben, wie du siehst KANN man hier einfach nichts machen. Und was soll ich jetzt tun? Hast du einen Rat für mich?“</p>
<p>Tja… um ganz ehrlich zu sein, so gerne ich mit Menschen arbeite, so erfolgreich meine Beratungen oft auch sein mögen und so viel Verständnis ich auch haben mag – heute – nach diesem Endsatz meines Freundes hätte ich explodieren können. Ja, ich bin da jetzt ganz ehrlich <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ich hätte mir gewünscht, dass mein Körper sich nicht etwa auflöst, sondern dass er sich mit Bomben und Karracho in seine Einzelteile zerlegt auf der Wand verteilt. Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, dann muss ich von Herzen lachen, denn soetwas habe ich schon lange nicht mehr erlebt und ich bin meinem Freund unsagbar dankbar dafür. (Vielen Dank an dieser Stelle!!)</p>
<p>Kommt der tatsächlich zu mir, beschreibt mir dass es gar nicht anders sein kann als genau so wie er die Sache sieht und erwartet sich glatt dennoch eine Lösung von mir. Ist das nicht irgendwie sehr irre? Wenn man sich das ein Mal vor Augen hält. Ich denke er wird das hier lesen und er wird mir verzeihen, dass ich darüber schreibe. Vielleicht wird er jetzt auch lachen…<br />
Was ich zu ihm gesagt habe war: „Vielleicht hast du Recht. Es gibt vermutlich keine Lösung. Ich kann dir nicht helfen und es fällt mir auch nichts mehr ein. Es schaut so aus, als müsstest du einfach damit leben. Komm klar damit. Ich kann dir nicht helfen.“</p>
<p>Und rate was er gesagt hat: „Na du bist vielleicht eine tolle Beraterin. Ich komme und bitte dich um Hilfe und DU sagst mir, es gäbe keine Lösung? Du sagst mir ich soll damit klarkommen, hey ich KANN damit nicht klarkommen. Das kann es ja nicht sein. Was bist du für ein Freund?“<br />
Vielleicht kennst du den Punkt in Gesprächen bei denen man nur noch Falsches sagen kann. Männer beschreiben das oft, wenn sie von Diskussionen mit ihren Frauen erzählen <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Das war so ein Moment. Alles was ich sagte wurde von Beginn des Gesprächs an mit dem „Du-hast-doch-keine-Ahnung-und-nichts-was-du-sagst-kann-mir-irgendetwas-neues-beibringen-Abwehr-Handkantenschlag“ zu Nichte gemacht. Und um ehrlich zu sein, wenn mir jemand in Zukunft mit diesem Handkanten-Abwehrschlag kommt, dann werde ich ganz transparent werden und einfach nur da sein und schauen was passiert.</p>
<p>Ich durfte aus dem heutigen Tag sehr viel lernen. Was ich daraus mitnehme sind viele wichtige Aspekte:</p>
<ul>
<li>Jemand, der sich zu 100% sicher ist ALLES versucht zu haben, hat möglicherweise ein großes Thema mit seinem Ego und wird den Teufel tun und eine Ressource von anderen annehmen oder das Sehen eines blinden Flecks zulassen, sofern er von einem anderen aufgedeckt wurde. (Er wird später vielleicht sagen: „Ich habe erkannt, dass…“)</li>
<li>Wer zu 100% sicher ist, alles versucht zu haben, der sollte noch ein Mal ganz genau darüber nachdenken, ob es wirklich so ist</li>
<li>Wer davon überzeugt ist, dass es keine Lösung für sein Problem gibt, der sollte seine Zeit nicht damit verschwenden sich Hilfe zu suchen, denn das dürfte vergebe Mühe sein</li>
<li>Und wer dennoch nach einer Lösung sucht, der hat noch nicht alle Hoffnung verloren und ganz offensichtlich noch genügend Kraft um doch noch weiterzumachen</li>
</ul>
<p>Was ich heute erlebt hab – allein nur der heutige Tag ist Stoff für ein ganzes Buch. Ich bin immer noch überwältigt von den Eindrücken und den vielen Geschenken.</p>
<p><em>Menschen, die sich selbst nicht annehmen und sich fragen: „Warum liebt mich niemand“. Menschen, die sich gegenüber anderen so ignorant und respektlos verhalten wundern sich darüber, dass auch sie ebenso behandelt werden. Menschen, die aus Mangel heraus das letzte Hemd geben (das ihnen eigentlich gar nicht mehr gehört) wundern sich, dass sie nicht Reichtum zurückbekommen. Und Menschen, die auf einen bestimmten Lebensstandard bestehen, regen sich doch tatsächlich drüber auf, dass alle Welt nur ans Geld denkt.</em></p>
<p>Ist das nicht widersprüchlich? Wird mir doch glatt erzählt heute, dass es doch wohl gestattet sein sollte in einer angemessen großen Wohnung leben zu dürfen und dort machen zu können, was man wolle. Dass es doch wohl vergönnt sein sollte, dass man sich diese und jene Dinge leisten kann. Und wird sich dann tatsächlich im gleichen Atemzug darüber aufgeregt, dass die schlimme Bank einem die Hunde auf den Hals hetzt, weil die doch alle nur ans Geld denken! Ist das zu fassen? Gibt einer Geld aus, das er nicht hat und wundert sich darüber, dass dieser Mangel, den er erzeugt auch jemand anders betrifft! Möchte ein Vermieter nicht seine Miete haben? Darf anständige Leistung nicht anständig kosten? Meine Güte…</p>
<p>Das bringt mich zu dem Thema Leistung und Wert, aber das ist eine andere Geschichte.</p>
<p>Warum mich das so berührt? Ganz klar. Ich bin ein Mensch und auch ich schaffe es nicht tagtäglich jede Minute lang wie ein Buddha oder ein Jesus zu sein. Nicht ein Mal annähernd. Aber es ist schon Goldwert, manchmal eine Pause einzulegen und sich selbst zu betrachten. Sich zu fragen:</p>
<p style="text-align: center;"><em>Mache denn ICH selbst alles so richtig, wie ich es mir von meinem Umfeld erwarte? Entspricht mein eigenes Verhalten dem, was ich mir vom Außen wünsche?</em></p>
<p>Und vor allem dürfen wir uns fragen: <strong>Was von dem was ich tue erklärt mir, dass sich mein Umfeld genauso gestaltet, wie es jetzt der Fall ist?</strong></p>
<p>Und ich bin mir sicher, es wird Antworten geben, wenn wir uns wirklich ehrlich sind. Hornbach würde sagen: „Es gibt immer was zu tun.“ Und damit behält er recht. Wer Lebenstipps braucht, muss übrigens nicht unbedingt in eine Kirche, zum Lebensberater oder Energethiker laufen. Es reicht manchmal sich die Hornbach-Werbungen zu Gemüte zu führen *lach*<br />
Damit will ich sagen: Das Leben weist und nahezu ständig auf die Punkte hin an denen wir arbeiten sollten. Mit jeder Herausforderung zeigt ein dicker roter Pfeil auf genau den Aspekt, den es jetzt gilt zu lernen um wieder einfacher voranzukommen.</p>
<p>Und wer diese roten Pfeile nicht sehen will, der wird so lange vor den immer selben Herausforderungen stehen bis es irgendwann richtig weh tut. Krankheiten sind das beste Beispiel dafür.<br />
Für mich ist es an der Zeit ins Bett zu gehen. Nach einem langen und forderndem Tag, einem befüllt mit Geschenken und Reichtum an Ideen darf ich mich heute verabschieden und dir wünschen, dass tapfer genug bist dich selbst endlich zu sehen. Es kann schockieren, wenn du das erste Mal erkennst, dass es wirklich in deiner Hand liegt. Dein Leben. Es kann sehr verwirren zu erkennen, dass alles was gerade um dich herum ein Produkt deiner inneren Haltung ist. Aber es kann dich auch erlösen, wenn du begreifst, dass du als Schöpfer, als Mensch aus Fleisch und Blut, als der der du bist mit allen Stärken und Schwächen dennoch die Kraft hast, alles zu sein, alles zu erreichen und dein Glück selbst in die Hand zu nehmen.</p>
<p>Alles Gute damit!</p>
<p>JoyJoy!<strong>Popular Posts:</strong>
<ul class="popular-posts">
<li><a href="http://gutenmorgen.cc/gutenmorgen/ueberforderung" rel="bookmark" title="März 25, 2010">Pause von der Welt. Wenn alles zu viel wird&#8230;</a></li>
<li><a href="http://gutenmorgen.cc/gutenmorgen/jahreshoroskop-2010" rel="bookmark" title="Januar 6, 2010">GUMO Jahreshoroskop 2010</a></li>
<li><a href="http://gutenmorgen.cc/liebe/konflikte-loesen-verantwortung" rel="bookmark" title="Januar 5, 2010">„Du bist schuld, dass ich mich so fühle“ oder Konflikte mit Verständnis lösen</a></li>
</ul>
<p><!-- popular Posts took 1.775 ms --></p>
<p class="facebook"><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://gutenmorgen.cc/gutenmorgen/ausweglose-situationen-und-das-ablehnen-von-hilfe" target="_blank"><img src="http://gutenmorgen.cc/wp-content/plugins/add-to-facebook-plugin/facebook_share_icon.gif" alt="Share on Facebook" title="Share on Facebook" /></a><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://gutenmorgen.cc/gutenmorgen/ausweglose-situationen-und-das-ablehnen-von-hilfe" target="_blank" title="Share on Facebook">Share on Facebook</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Guten Morgen 22.02.2010 &#8211; Geschenke Willkommen!</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 08:28:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pea</dc:creator>
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		<category><![CDATA[falsche glaubenssätze]]></category>
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		<description><![CDATA[Schönen Guten Morgen! Die Sonne begrüßt uns heute am Montag Morgen und lässt den Start in die neue Woche schon viel angenehmer erleben als in den letzten Wochen. Zumindest in Wien haben wir vor dem gestrigen Sonntag schon länger keine Sonnenstrahlen ergattern können. Wie schön, dass das heute wieder anders ist. DANKE für dieses Montag-Morgen-Geschenk! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schönen Guten Morgen!</p>
<p>Die Sonne begrüßt uns heute am Montag Morgen und lässt den Start in die neue Woche schon viel angenehmer erleben als in den letzten Wochen. Zumindest in Wien haben wir vor dem gestrigen Sonntag schon länger keine Sonnenstrahlen ergattern können. Wie schön, dass das heute wieder anders ist. DANKE für dieses Montag-Morgen-Geschenk!</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-440" title="geschenk" src="http://gutenmorgen.cc/wp-content/uploads/2010/02/geschenk.jpg" alt="" width="116" height="112" />Weil wir gerade bei Geschenken sind, dachte ich mir: Da bleiben wir doch auch gleich, Geschenke sind schließlich immer gut.</p>
<p>Wie oft hat dir das Leben wohl schon ein Geschenk gemacht und du hast es gar nicht gesehen und wenn doch, es abgelehnt?</p>
<p><em>Der Chef sagt: &#8220;Sie brauchen das heute nicht zu erledigen, es eilt wirklich nicht und hat locker bis morgen Zeit.&#8221;<br />
&#8220;Nein ist kein Problem, ich bekomme das heute noch hin.&#8221; sagst du und versuchst trotz immensem Stress die Kalkulation noch heute fertigzustellen, obwohl es keinesfalls nötig wäre und es dich nur zusätzlich stresst.</em></p>
<p><em>„Weißt du was? Ich fahr dich nach Hause, dann musst du nicht mit auf den Bus warten.“ sagt dein Bekannter. „Nein nein, keine Umstände bitte, es macht mir wirklich nichts aus zu warten.“ antwortest du, obwohl es wirklich angenehm wäre, wenn du einfach in ein Auto einsteigen könntest um direkt vor die Haustüre gebracht zu werden.</em></p>
<p><em>„Fühl dich eingeladen heute. Es ist mir eine Freude!“ und du antwortest: „Das kann ich nicht annehmen. Es ist wirklich nett von dir, aber das geht wirklich nicht…“</em></p>
<p>Und weil wir gerade dabei sind, fällt mir ein Witz ein, den ich vor Kurzem gehört habe:</p>
<p><em>Ein Mann kämpft am offenen Meer mit dem Ertrinken. Es kommt ein Boot vorbei und der Matrose ruft  dem beinahe Ertrinkenden zu: „Keine Angst, wir retten dich!“ Der Ertrinkende antwortet: „Nein, keine Sorge! Gott wird mich retten!“ Das Boot fährt weiter. Eine Stunde später – der Mann ist schon am Ende seiner Kräfte – kommt wieder ein Schiff und entdeckt den Mann. Die Sirenen ertönen und der Kapitän ruft: „Halten Sie durch! Wir retten Sie!“ Der Ertrinkende antwortet: „Nein, fahr weiter. Gott wird mich retten!“ Und das Schiff fährt weiter. Schließlich ertrinkt der Mann. In der anderen Welt angekommen tritt er vor Gott und fragt erzürnt: „Warum hast du mich nicht gerettet! Ich habe dir vertraut!“ Und Gott antwortet: „Mein Lieber, ich habe zwei Schiffe geschickt, aber du hast abgelehnt!“</em></p>
<p>Eine nette Metapher, ich weiß. Tatsächlich geht es uns aber auch im wahren Leben oft so, dass wir Chancen, Gelegenheiten und Geschenke bekommen und sie dennoch ablehnen. Manchmal tun wir das, weil wir die Dinge nicht als Geschenk erkennen. Aber oft genug lehnen wir ab weil…</p>
<ul>
<li>…es sich nicht gehört teure Geschenke anzunehmen.</li>
<li>…man von Fremden nichts annimmt.</li>
<li>…man schon für sich selbst sorgen sollte.</li>
<li>…es einem der Anstand verbietet.</li>
<li>…der Stolz es nicht  zulässt.</li>
<li>…man einem andren nichts wegnehmen will.</li>
<li>…man glaubt, man würde dann in jemandes Schuld stehen.</li>
<li>Etc.</li>
</ul>
<p>Aber wer hat diese Regeln aufgestellt? Wurden sie erprobt und haben sie sich als „bessere Wege“ herausgestellt? Ich glaube nicht. Davon abgesehen, dass wir überhaupt oft blind starren Glaubenssätzen folgen, die uns einst als Wahrheit verkauft wurden, ist es ziemlich eigenartig, dass wir auch noch Geschenke dadurch ablehnen.</p>
<p>Als ich noch in meinem früheren Job war, habe ich einmal zu meinem Team gesagt: „Es ist mir ganz gleichgültig wer es erledigt. Hauptsache es ist getan.“ Und heute beispielsweise lautet meine Devise: Es ist mir ganz gleich woher das Geld kommt, das ich zum Leben brauche. Hauptsache es ist da. Ob mir eins geschenkt wird, weil jemand so zufrieden mit meiner Leistung war, dass er noch ein paar Euro drauflegen will; Ob mich jemand zum Essen einladen will, weil er mir eine Freude machen will; Ob mir jemand einen Gefallen tun will, obwohl ich gar nicht darum gebeten habe… all das nehme ich mittlerweile dankend an. Und es ist nur gerecht, dass ich diese Geschenke erhalte, denn ich würde sie nicht bekommen, wäre ich nicht in Resonanz mit diesen Dingen und hätte ich sie mir nicht angezogen. Aber das habe ich. Genauso wie ich Dinge angezogen habe, die mir nicht gefallen. Auch die sind da, weil ich es erschaffen habe.</p>
<p>Wir dürfen aufhören zu glauben, dass uns nur das zusteht, was wir uns mit bloßen Händen erarbeitet haben. Denn wir vergessen dabei, dass alles was wir sind, tun, denken und fühlen eine Konsequenz hat und sich diese Konsequenz ergibt, weil wir die Ursache dafür erschaffen haben. Sich zum Beispiel ständig einzureden man wäre arm und hätte kein Geld, wird die Konsequenz haben, dass tatsächlich kein Geld da ist, auch wenn wir noch so viel arbeiten.</p>
<p>Wenn du dich ein bisschen mit Resonanz und Anziehung beschäftigst, wenn du „the secret“ zB. gelesen hast oder Bestellungen vom Universum von Bärbel Mohr, dann ist dir mittlerweile doch klar, dass auch jene Energie ihre Wirkung hat, die du nicht in materieller Form sehen kannst. Dann wirst du wissen, dass auch ein Gedanke etwas erschaffen kann. Wenn dir das klar ist, dann solltest du wissen, dass in deinem Leben nur Dinge passieren, die in Resonanz mit dir sind.</p>
<p>Das Blöde ist nur, dass wir bei Geschenken oft dem Glauben unterliegen, sie nicht annehmen zu können. Aus den verschiedensten Gründen, von denen ich einige schon genannt habe.<br />
Wollen wir doch ein Mal kurz auf diese Gründe eingehen und sie uns genauer ansehen:</p>
<h6>Es gehört sich nicht Geschenke anzunehmen.</h6>
<p>Woher kommt dieser Glaubenssatz? Ich würde stark annehmen er kommt aus der Kindheit. Mama, Papa, Oma oder Opa haben uns irgendwann gesagt, dass man Geschenke (besonders die großen) nicht einfach so annehmen kann. Das tue man einfach nicht. Aber was bitteschön soll das denn bringen? Meine Großmutter zum Beispiel glaubt an Gott. Sie glaubt so fest an ihn, dass sie jeden Sonntag in die Kirche geht und betet. Sie betet für unsere Gesundheit, sie bittet um ein sorgenfreies Leben, darum, dass wir alle glücklich sind usw. Trotzdem hat sie mir sehr oft gesagt: „Nein, das musst du wieder zurückgeben. Das kannst du nicht annehmen.“ Wenn ich ehrlich bin, ich habe das nie verstanden. Was, wenn Gott einfach entschieden hat, dass er mir ein Geschenk machen will? Meine Großmutter hat doch genau darum gebeten? Darum, dass wir glücklich sind. Hat sie tatsächlich geglaubt, Gott käme höchstpersönlich zu mir und würde mir ein Geschenk überreichen? Ist doch ganz klar, dass er jemand anders damit beauftragen muss, wie sollte denn das sonst funktionieren? Das ganze gilt aber auch, wenn wir nicht an Gott glauben. Auch Atheisten erhalten nämlich Geschenke <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Dass es sich nicht gehörte ist einfach ein sehr unüberlegter Satz. Alles was passiert ist eine Konsequenz deiner Energie. Bitte merke dir das. Wenn du schon auch die unangenehmen Dinge annimmst, dann nimm doch bitte auch die angenehmen Dinge an. Du hast sie dir selbst erschaffen. Und nur weil jemand kommt und dir bei der Konsequenz hilft, heißt es nicht, dass du sie nicht selbst angezogen hast! Vielleicht hast du ein Mal etwas Gutes getan und hast dafür noch keinen Ausgleich erhalten. Vielleicht hast du jemandem mal geholfen, aber er konnte dir damals nicht danken… Und jetzt kommt eben ein anderer und gibt es dir zurück. Anstand ist etwas ganz Schreckliches. Das klingt jetzt so als wäre es schlecht „gute Manieren“ zu haben, aber das meine ich nicht. Ich meine nur, wir dürfen diese alten Glaubenssätze heute ein Mal bewusst überdenken und uns fragen: <strong>Wem </strong>sind sie von Nutzen und <strong>welchen </strong>Nutzen haben sie? Wenn sie nämlich niemandem einen Vorteil verschaffen, dann können wir sie getrost über Bord werfen. Anstand ist hausgemacht und dominiert bzw. unterdrückt oft ganz natürliche Verhaltensweisen, die wir nur deshalb verurteilen, weil uns beigebracht wurde es zu tun. Für wen ist es ein Nachteil, wenn du deine Vorspeise mit der Hauptspeisengabel isst? Warum stört es jemanden, wenn einer beim Essen seinen Hut auf dem Kopf behält? Nein ich meine es wirklich ernst, wer hat erfunden es wäre ein Zeichen von Respektlosigkeit, wenn einer das tut? In Wahrheit ist der Hut auf dem Kopf, doch nur ein Hut auf dem Kopf oder hast du schon ein Mal einen Hut gesehen auf dem steht: „Achtung, ich bin respektlos. Aber nur dann, wenn ich beim Essen getragen werde.“ Und für wen ist es denn ein Nachteil, wenn du ein Geschenk annimmst?</p>
<h6>Ich habe Geschenke nicht nötig, ich kann selbst für mich sorgen.</h6>
<p>Das ist ein interessantes Missverständnis. „Selbst für sich zu sorgen“ was bedeutet das? Die meisten Menschen verstehen darunter, dass sie nur die unmittelbare Konsequenz der Arbeit ihrer Hände in Empfang nehmen dürfen. Sie haben leider keine Ahnung von Physik und deshalb auch keine von Resonanz, von Anziehung und auch nicht von Polarität. Das ist nicht schlimm, es ist nur eine Wissenslücke. Leider aber eine, die ihnen das Leben so richtig schwer machen kann. Jeder Mensch sorgt nämlich in Wahrheit für sich selbst. Auf die eine oder andere Art und Weise. Aber auch, wenn du ein Geschenk erhältst: Es ist eine Wirkung, die du dir selbst zuzuschreiben hast.</p>
<h6>Ich will jemand anders nichts wegnehmen.</h6>
<p>Lieber Mensch, wenn jemand dir etwas gibt, was bitteschön nimmst du ihm dann weg? Er gibt es dir doch. Der verschwindend geringe Anteil jener, die etwas hergeben und es eigentlich nicht wollen ist so zu behandeln: Es gibt einen Grund, warum dir etwas gegeben werden soll. Also nimm es an. Denn wenn es um negative Dinge geht, nimmst du sie ja auch an! Bestimmt wurdest du schon ein paar Mal verletzt. Und bestimmt war schon ein Mal ein Mensch darunter, der dich verletzt hat ohne es bewusst zu wollen. Der Grund warum du diese Verletzung erlebt hast, ist der, dass du daraus etwas mitnehmen solltest. Du hattest etwas zu lernen und obwohl man dir eigentlich gar nicht weh tun wollte, ist es passiert. Du hast es angenommen. Das Gegenteil passiert, wenn dir jemand etwas Gutes tut, dir etwas schenkt obwohl er vielleicht gar nicht so gerne „geben“ will. Du hast dir etwas gewünscht oder etwas getan, was eine Konsequenz verursacht und jemand – auf den diese Tat gerade passt weil auch er etwas getan hat, das eine Konsequenz nachsichzieht – trifft deshalb auf dich und erfüllt dir die deine und du somit seine (nochmal lesen, wenn auf den ersten Blick zu verschachtelt). So ist das Leben – einfach gerecht. Es ist eigentlich ganz einfach: Wenn du jemandem ungefragt etwas vom Teller isst, dann hast du ihm etwas weggegessen. Wenn du das nicht tust, sondern er dir anbietet zu kosten, dann hast du ihm nichts weggegessen. Einfach oder?</p>
<h6>Wenn ich dieses Geschenk annehme, dann muss ich sicher was dafür tun.</h6>
<p>Das ist eine der schwierigsten Lektionen. Ein Geschenk annehmen und sich nicht schuldig deshalb zu fühlen. Diese Muster kennen bestimmt viele von uns. Anstatt dankbar zu sein, fühlen wir uns tief in der Schuld von jemandem stehend und so verhalten wir uns auch. Wichtig ist zu begreifen, dass es einen Unterschied gibt zwischen einem Geschäft/einem Tausch und einem Geschenk. Den Unterschied erkennen lernst du, indem du ein Mal ganz bewusst auf dich selbst achtest. Du wirst erkennen, dass du selbst selten wirklich „schenkst“ wenn du „schenkst“. Ein Geschenk ist etwas, was du hergibst und akzeptierst, dass es gegeben ist und aus. Danach kommt nichts mehr. Schenken tust du, wenn du nicht auch nur im Geringsten daran denkst, dass du etwas zurückbekommen solltest. Und das tun wir erschreckend selten. Du schenkst deinem Partner ein Wochenende in der Therme zum Geburtstag. Und als du Geburtstag hast, bekommst du von ihm ein Parfum. Du bist enttäuscht, schließlich hattest du ihm doch ein so großzügiges Geschenk gemacht damals!</p>
<p>Deine Tante schenkt dir Geld zum Geburtstag. Zwei Monate später fragt sie dich ob du ihr beim Umzug helfen kannst, aber du hast gerade Urlaub und wolltest endlich ein Mal richtig entspannen, weil der Job wirklich anstrengen war und du eine Pause unbedingt brauchst. Du sagst deiner Tante ab. Eine Woche später telefonierst du mit deiner Mutter und sie sagt: „Du hättest deiner Tante wirklich helfen können. Ich hab mit ihr gesprochen und sie findet es unerhört, dass du nach so einem großzügigen Geschenk nicht in der Lage bist ihr einen so kleinen Gefallen zu tun!“</p>
<p>All diese Dinge waren nicht als Geschenke gedacht, sondern als Investition. Es war ein Tausch von dem der Geschäftspartner nichts wusste! Achte ein Mal auf deine Art des Schenkens. Schenkst du wirklich oder willst du etwas dafür haben? Tu dir selbst etwas Gutes und verkaufe nichts als Geschenk, was nicht auch wirklich eines ist! Denn der beschenkte wird sich vielleicht wirklich beschenkt fühlen und das wird zur Folge haben, dass er sich keineswegs in deiner Schuld fühlt! Vertraue lieber darauf, dass das Leben gerecht ist und du auf andere Art und Weise etwas zurückbekommst. Vielleicht in Form von Geschenken… (die du nicht annimmst <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ) Und auch du darfst dich beschenkt fühlen, wenn du beschenkt wirst. Irgendwie logisch oder? Du musst überhaupt nichts tun, wenn du ein Geschenk erhalten hast. Wenn du dich freust, dann sag einfach, dass du dich freust. Und wenn du dankbar bist, dann sage einfach: „Danke!“ Weißt du, da alles so gerecht abläuft, ist es ganz natürlich, dass du ohnehin für ein Geschenk etwas tust. Entweder hast du schon etwas getan, oder aber du wirst noch etwas dafür tun. Wie von selbst. Aber Schuld gibt es nun wirklich nicht.</p>
<p>Für mich war es eine sehr schwierige Lektion an der ich noch immer manchmal zu knabbern habe. Und ich wurde schon des Öfteren mit diesem Thema konfrontiert. Jemand schenkte mir etwas und wollte dann einen Gefallen von mir haben dafür. Und wenn ich ihn nicht erfüllen wollte, kamen Worte wie: „Aber ich hab dir doch auch…“ Dann zu sagen: „Und dafür bin ich dir auch heute noch dankbar. Ich bin dir dankbar für dein Geschenk, ich war nur der Ansicht es handle sich um ein Geschenk aus freien Stücken und nicht um einen Tausch. Hätte ich gewusst, dass das ein Geschäft war, hätte ich mich vielleicht anders entschieden, weißt du.“ Ist wirklich nicht einfach, aber es kann sehr therapierend sein, das ein Mal zu sagen <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Und umgekehrt kenne ich es ja auch! Ich habe jemandem etwas „geschenkt“ und dann ergab sich eine Situation in der mir dieser Jemand hätte helfen können, aber nicht konnte. Und ich dachte mir: „Also wirklich! Das ist ja eine Frechheit. Ich habe dies und jenes gemacht und der! Der dankt es mir nicht ein Mal!“ Und mit „danken“ meinte ich kein Wort des Dankes, sondern ich meinte „er tut nichts für sein Geschenk“. Und ich musste mich selbst an der Nase nehmen und mir eingestehen: „Hm, offensichtlich war das gar kein Geschenk.“ Dabei ist es keine Schande zu sagen: „Weißt du was? Ich mach das für dich und wenn ich mal was brauch, dann hilfst du mir einfach auch, gut?“ Dann kann sich das Gegenüber entscheiden. Geht er auf den Deal ein oder nicht – er hat die Wahl. Wenn du aus freien Stücken „zurückhelfen“ willst oder „zurückschenken“ dann kannst du das natürlich gerne tun! Das wird dich und den Beschenkten freuen, aber fühle dich keineswegs in seiner Schuld, denn das bist du nicht. So war es nämlich nicht ausgemacht!<br />
Und wenn du total unsicher bist, ob du etwas annehmen sollst, weil du nicht weißt ob das mit einer Gegenleistung verbunden ist, dann frage einfach nach! „Wirklich, du willst mir das schenken? Einfach so?“ Und wenn die Antwort „ja“ lautet, dann perfekt!</p>
<p>Lieber Leser, viel Worte ich weiß und das alles nur um dir eines zu sagen:</p>
<h3>Nimm Geschenke an! Die Kleinen und auch die Großen!</h3>
<p>Du würdest sie nicht bekommen, wenn du sie nicht verdient hättest. Und wenn du dich davon schon nicht überzeugen lässt, dann schenke einfach auch etwas.<br />
„Geben und Bekommen“ lautet die Devise. Denn wenn du selbst gibst, dann wirst du nicht „nehmen“ müssen, sondern du wirst wie von selbst bekommen. Aber wenn du etwas bekommst (natürlich nur wenn du es auch haben willst), dann bitte nimm es an. Denn sonst bringst du alles durcheinander! <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em><strong>Übrigens:</strong> Jemandem etwas zu schenken, obwohl du selbst nicht genug davon hast, etwas zu schenken für das du eine Gegenleistung erwartest, ist keine besonders gute Idee. Du schenkst dann nämlich nicht wirklich und dein Geschenk wird bestimmt nicht so angenommen, wie du es dir erwartest. Deine Energie, dein Mangel und deine Erwartungen werden nämlich mitschwingen und auch das zieht seine Wirkung nach sich.</em></p>
<p>Versuche es einfach! Probier es aus!</p>
<p>Viel Spaß und</p>
<p>JoyJoy!<strong>Popular Posts:</strong>
<ul class="popular-posts">
<li><a href="http://gutenmorgen.cc/gutenmorgen/ueberforderung" rel="bookmark" title="März 25, 2010">Pause von der Welt. Wenn alles zu viel wird&#8230;</a></li>
<li><a href="http://gutenmorgen.cc/gutenmorgen/jahreshoroskop-2010" rel="bookmark" title="Januar 6, 2010">GUMO Jahreshoroskop 2010</a></li>
<li><a href="http://gutenmorgen.cc/liebe/konflikte-loesen-verantwortung" rel="bookmark" title="Januar 5, 2010">„Du bist schuld, dass ich mich so fühle“ oder Konflikte mit Verständnis lösen</a></li>
</ul>
<p><!-- popular Posts took 1.873 ms --></p>
<p class="facebook"><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://gutenmorgen.cc/gutenmorgen/guten-morgen-22-02-2010-geschenke-willkommen" target="_blank"><img src="http://gutenmorgen.cc/wp-content/plugins/add-to-facebook-plugin/facebook_share_icon.gif" alt="Share on Facebook" title="Share on Facebook" /></a><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://gutenmorgen.cc/gutenmorgen/guten-morgen-22-02-2010-geschenke-willkommen" target="_blank" title="Share on Facebook">Share on Facebook</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Licht und Schatten machen uns ganz</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 17:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pea</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Guten Abend! Ja es ist immer noch der 17te Februar und ich möchte gerne ein paar wichtige Dinge mit dir teilen. Nachdem ich mit den Teilnehmern vieler meiner Kurse intensiv am Thema Polarität arbeite, möchte ich  auch dich gerne &#8211; zumindest an einem Ausschnitt davon &#8211; teilhaben lassen. Es ist mir deshalb ein Anliegen, weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Abend!</p>
<p>Ja es ist immer noch der 17te Februar und ich möchte gerne ein paar wichtige Dinge mit dir teilen. Nachdem ich mit den Teilnehmern vieler meiner Kurse intensiv am Thema Polarität arbeite, möchte ich  auch dich gerne &#8211; zumindest an einem Ausschnitt davon &#8211; teilhaben lassen.</p>
<p>Es ist mir deshalb ein Anliegen, weil der Trend in Richtung Wellness, Esoterik, absichtliche Harmonie kaum zu übersehen ist und im Grunde zeichnet sich damit auch die wunderbare Tendenz ab, dass Menschen beginnen möchten <strong>ganz bewusst</strong> eine harmoniesche, gesunde und glücklichere Richtung anzusteuern. Natürlich kann es nur von Vorteil für jeden Menschen sein, wenn er in Harmonie ist, glücklich ist und den Weg geht, den er ganz bewusst und gewollt selbst gewählt hat.</p>
<p>Aber bei all der Suche nach Harmonie und Wohlbedinden, werden leider Aspekte vernächlässigt, die wichtig sind und verstanden werden wollen, damit der Weg auch so glücklich eingeschlagen werden kann, wie es vorgesehen ist. Die anfängliche Begeisterung über viele Bücher, Motivationsseminare und Kurse lässt nämlich schnell nach, wenn eines klar wird:</p>
<h4>&#8220;Ich schaff es aber nicht immer alles positiv zu sehen.&#8221;</h4>
<p>&#8220;Ich bekomm&#8217;s einfach nicht hin, immer in meiner Mitte zu sein, immer in Harmonie zu sein, immer in Liebe mit den Dingen umzugehen. Genau das ist ja mein Problem!&#8221; Weißt du, das Problem ist, dass hier einfach etwas missverstanden wird. Es wird etwas als Problem identifiziert, was keines sein muss und genau DAS ist das eigentliche Problem. Wir haben ein Problem mit einem Problem und dann wird alles noch viel schwieriger und undurchsichtiger.</p>
<p>Viele dieser Schwierigkeiten entstehen, weil wir nicht mit Polarität umgehen können. Vor lauter Affirmationen und Motivationen zum &#8220;besseren Leben&#8221; vergessen wir, dass wir immer noch in einer polaren Welt leben in der <strong>Licht und Schatten</strong> gemeinsam das große Ganze ergeben. Kein Atom könnte bestehen, gäbe es nicht Plus und Minus. Es gäbe keinen Schatten, wenn es nicht auch Licht gäbe und wenn es nicht &#8220;das Böse&#8221; gäbe, könnten wir &#8220;das Gute&#8221; gar nicht erkennen. Und so ist es auch mit uns. Nicht nur unser Körper besteht aus Plus und Minus &#8211; wie jedes Atom &#8211; sondern auch nichtmaterielle Dinge wie unsere Gedanken und Gefühle können erst da sein, weil sie aus Plus und Minus <strong>ent</strong>stehen und <strong>be</strong>stehen. Dass es also zwei gegensätzliche (die Wertung fügen übrigens erst wie selbst hinzu <img src='http://gutenmorgen.cc/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ) Aspekte in allem gibt ist nicht die Erklärung für vieles was passiert, sondern &#8211; und vor allem &#8211; die Basis. Es ist essentiell!</p>
<p>Mit einem einfachen Beispiel veranschaulicht: Ein Mensch beschäftigt sich mit Energiearbeit, mit Mentaltraining usw. und sammelt erste Erfahrungen. Er lernt und ist eifrig, probiert aus und übt sich in einer positiven Betrachtungsweise. Ein paar Wochen klappt alles wunderbar und dann passiert etwas. Irgendetwas, das er als &#8220;schlimm&#8221; oder &#8220;unangenehm&#8221; bezeichnen würde. Er findet sich in einem emotionalen Loch wieder, ist traurig oder verletzt wegen etwas und denkt sich: &#8220;Das gibts ja nicht! Jetzt hab ich so viel gelernt und weiß so viel, alles hat geklappt und kaum passiert wieder etwas, kann ich nicht damit umgehen.&#8221; Er zermartert sich seinen Kopf und seine Gedanken kreisen. Das Problem ist nicht, dass er sich gerade im Moment in einer vielleicht ausweglosen Situation sieht. Denn weißt du, &#8220;schlimme&#8221; Dinge passieren eben. Natürlich nicht ohne Grund und Sinn, aber sie passieren. Das wirkliche Problem ist, dass er nicht damit umgehen kann, dass es auch mal &#8220;schlechte&#8221; Tage, &#8220;traurige&#8221; Momente gibt. Er kann nicht annehmen was passiert.</p>
<p>Es ist leicht und einfach schöne Dinge anzunehmen und sie zu lieben. Aber es ist nicht einfach unschöne Dinge anzunehmen und zu lieben. Aber in Wahrheit ist eben alles nur Energie und auch die unerliegt der Polarität.</p>
<p>Angst beispielsweise verliert seine Macht, wenn sie einfach da sein kann, weil sie gerade da ist. Sie verliert an Macht über dich, sobald du sie annimmst und nicht k(r)ampfhaft versuchst sie irgendwie loszuwerden. Der Trick darin etwas loszuwerden besteht nicht darin gegen es anzukämpfen. Sondern darin einfach etwas anderes hereinzulassen! Du darfst FÜR etwas anderes sein, anstatt gegen das zu sein, was weg soll. Aber das ist eine andere Geschichte.</p>
<p>Was du begreifen darfst ist:</p>
<h3>Licht und Schatten machen dich GANZ!</h3>
<p>Es ist okay einen schlechten Tag zu haben! Und wenn er da ist, dann nimm ihn einfach an und habe keine Angst davor. Wenn du traurig bist, dann sei traurig und nimm diese Traurigkeit an. Denn dann verliert sie die Macht über dich. Und dann wirst du feststellen, dass es nicht so schlimm ist Traurigkeit zu empfinden, denn es darf sein. Es darf einfach sein. So wie Freude da sein darf. Du würdest die Freude nicht erkennen, wenn du nicht auch die Traurigkeit kennen würdest und deshalb freue dich über die Traurigkeit. Denn sie ist es, die dir zeigt was Freude ist, wenn sie wiederkommt!</p>
<p>Ich persönlich wünsche mir &#8211; und das nicht für mich und diese Seite, sondern für Menschen, denen es helfen kann &#8211; dass das hier gelesen wird. Denn es ist einfach wichtig. Es ist wichtig, dass die Menschen lernen Licht und Schatten als das anzunehmen was es ist. Ein und das Selbe.</p>
<p>Wenn ein Kind unglaublich viel Energie hat, dann heißt das Potenzial: ENERGIE! Und dieses Kind kann diese Energie einsetzen um etwas zu zerstören. Aber es kann die Energie auch einsetzen um etwas aufzubauen. Das Grundpotenzial ist aber immer das Selbe. Das Eine ist das Andere und erst wenn wir beginnen das zu akzeptieren, werden wir mit allen Herausforderungen umgehen können, die auf uns zukommen. Und wir werden das Beste daraus lernen.</p>
<p>JoyJoy!<strong>Popular Posts:</strong>
<ul class="popular-posts">
<li><a href="http://gutenmorgen.cc/gutenmorgen/ueberforderung" rel="bookmark" title="März 25, 2010">Pause von der Welt. Wenn alles zu viel wird&#8230;</a></li>
<li><a href="http://gutenmorgen.cc/gutenmorgen/jahreshoroskop-2010" rel="bookmark" title="Januar 6, 2010">GUMO Jahreshoroskop 2010</a></li>
<li><a href="http://gutenmorgen.cc/liebe/konflikte-loesen-verantwortung" rel="bookmark" title="Januar 5, 2010">„Du bist schuld, dass ich mich so fühle“ oder Konflikte mit Verständnis lösen</a></li>
</ul>
<p><!-- popular Posts took 2.042 ms --></p>
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