Arbeit macht frei

Oh mein Gott… Montag is!

Das Wochenende ist vorbei, die Arbeit beginnt. Zumindest für viele von uns.

Deshalb hurtig hurtig zum Thema des Tages…

Arbeit macht frei!

Jaja, ganz richtig gehört. Damit meine ich aber das Abarbeiten von unerledigten Dingen, die sowieso erledigt werden müssen… Ich weiß, das ist nichts Neues, aber hat dir heute schon jemand gesagt, dass sich deine Gemütsverfassung erheblich steigern wird, wenn du heute mindestens drei Dinge erledigst, die du schon Tage lang vor dich hinschiebst? Ich glaube nicht. Deshalb übernehm ich das mal, bevor der Chef es tut. Auch wenn es einen Grund hat warum du bestimmte Aufgaben vor dich hinschiebst wie manche Politiker ihre Versprechen, wäre es aus vielerlei Hinsicht vorteilhaft, wenn du dich genau HEUTE ihrer annimmst (nicht der Politiker bitte).

Heute ist nämlich Montag und somit der Start einer neuen chancenreichen Woche und es wäre bestimmt angenehm, wenn dich Dienstags niemand “erinnern” muss an das, was schon hätte vor Tagen erledigt werden sollen.Das würde dich nur ärgern und zusätzlich unter Druck setzen, glaube mir…

Was fällt dir als erstes ein, wenn ich dich folgendes frage:

Was würde dich heute entspannen? Etwas, das du dir eigentlich gönnen könntest, weil es in deinen finanziellen Rahmen passt, dir gut schmeckt oder gefällt, sich zeitlich arrangieren lässt und heute erreichbar wäre, aber du aus unerfindlichen Gründen schon Tage lang nicht mehr gemacht hast?

Vielleicht ist es ein heißes Schaumbad, vielleicht eine Schokotorte, vielleicht ein Glas Wein, eine neue Jeans, ein Besuch im Kino (www.cineplexx.at)… Was fällt dir ein?

Ich schlage folgendes vor: Du erledigst heute mindestens drei von unerledigten, vor dir hergeschobenen Aufgaben und dann gönnst du dir eine Belohnung. Nämlich genau das, was dir gerade vorhin eingefallen ist. Ich meine es ernst, mach das!

Ich beispielsweise werde mich heute daran machen für eine Ausbildung zu lernen, wozu ich eigentlich gar keine Lust habe. Aber ich weiß genau, wie ich mich stresse, wenn ich das nicht endlich erledige. Und ich werde meine Buchhaltung endlich fertig machen und abgeben. Außerdem werde ich meine Zettelwirtschaft beseitigen, die schon Ausmaße annimmt, die jenseits von Gut und Böse sind…

Und dann? Dann gönne ich mir eine erstklassige Bestellpizza ;)

JoyJoy und berichte mir, wie es gelaufen ist!

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3 Kommentare zu „Arbeit macht frei“

  • Kathi:

    hm… ich hätte das wirklich gestern lesen sollen. du hast nämlich recht. absolut sogar… kam nicht doch heute mein chef zu mir und ging mir nervlich entsprechend nahe wegen etwas, das ich echt schon hätte vor einigen tagen machen sollen…. aber gut. der nächste montag kommt bestimmt. nein scherrrrrz. ich erledigs heute. und gleich die anderen beiden unguten sachen auch. und dann belohn ich mich mit einem besuch in der sonnenbank. jaja, gesund ist anders, aber ein mal im montat ist das schon drinnen.

    danke übrigens,
    kathi

  • Rüdiger Hoffmann würde sagen: “Ich weiß nicht, ob Sie´s wussten….”
    Der Ausspruch “Arbeit macht frei” ist der Titel eines deutschnationalen Romanes und in großen Lettern über dem Eingangstor des KZ Sachsenhausen angebracht. Wenn man als Besucher durch dieses Tor geht, bekommt man Gänsehaut. Da im allgemeinen Sprachgebrauch “Arbeit macht frei” immer mit dem Holocaust in Verbindung gebracht wird, fände ich es gut, Sie würden diese Überschrift Ihrer ansonsten schönen Homepage umbenennen.
    Beste Grüße, Katja Manz-Schumann

  • Pea:

    Ja ich weiß, das ist mir nicht entgangen :) Und ich glaube es darf ruhig sein, dass wir mit alten Dingen aufräumen und ihnen die Macht nehmen. Ich für meinen Teil habe keine Lust immer wenn ich einen Satz höre – dessen Worte eigentlich frei sind und für jeden zur Verfügung stehen – eine negative Verknüpfung aufzurufen. Da war jemand und der hat sich Worte zu eigen gemacht und Dinge getan, die in ihrer Grausamkeit kaum in Worte zu fassen sind. Und wir schrecken bei solcher manifestierten Grausamkeit vor einem Satz zurück? Hm, das gibt mir zu denken. Bzw. es gab mir zu denken, als ich diesen Artikel schrieb.
    Und ich finde es ist an der Zeit so manchen schlimmen Ereignissen die Kraft zu nehmen. Das bedeutet nicht, dass wir vergessen, dass wir Respekt verlieren oder demütigen. Es bedeutet, dass wir aufheitern können um den Dingen neue Energie zu geben. Und jeder, der sich hier umsieht, wird ganz schnell bemerken, dass ich damit in keiner Weise auf den Holocaust anspreche. Ich danke Ihnen dennoch für Ihren Kommentar und ich meine unsere Grundtendenzen diesbezüglich liegen nicht allzuweit auseinander. Alles Liebe!

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