Werbeanzeigen

Das gefährlichste Wort in Zeiten der Krise

Guten Morgen meine Lieben!

Es ist wieder Sonnenzeit. Nicht nur, dass das unser Gemüt erhellt, sondern die Sonne und das wunderbare Wetter schenken uns auch neue Energie. Tatendrang macht sich breit, der Wunsch hinauszugehen und das Leben zu genießen.

  • Was möchte ich anders haben in meinem Leben?
  • Womit bin ich zufrieden, womit unzufrieden?
  • Was wollte ich schon immer verändern, aber konnte es nicht?

Fragen, die wir uns durchaus hin und wieder stellen sollten.

Die letzten Tage waren wieder mal sehr intensiv für mich und nach diesen Erlebnissen hatte ich das dringende Gefühl diesen Artikel zu schreiben. In Wahrheit handelt er von dem gefährlichsten Wort, das es gibt in Zeiten in denen wir unzufrieden sind und gerne eine Veränderung zum Positiven hätten. Es ist ein mächtiges und gefährliches Wort, ein Wort das alle Lösungsmöglichkeiten mit einem Schlag einfach zu Nichte machen kann. Aber obwohl das naheliegt, benutzen wir es und verbauen uns selbst neue Chancen. Ich muss mich langsam dorthin hanteln, also bitte hab Geduld und lies ein bisschen… Wir kommen noch dazu.

Kurz zur Erklärung: Ich traf auf viele Menschen, die mit ihrem Leben unzufrieden sind. “Ich muss mich wohl damit abfinden, dass keine Frau zu mir passt.” “Ich muss wohl einfach so weitermachen wie bisher, es wird ja doch nicht besser.” “Ich möcht gern endlich mal genug Geld haben um mir etwas zu gönnen, aber ich wüsst nicht wie das gehen soll.” “Dieser ewige Kampf mit meiner Familie macht mich noch wahnsinnig.” Wenn man sich das so anhört klingt es nicht wirklich so als würden diese Menschen etwas anders haben wollen, nicht wahr? Eher so, als wäre die Lage einfach schlecht. Und aus.

Diese Menschen kamen zu mir (privat oder auch als Klienten) und erzählten mit von ihrem Leid. Sie stellten mir keine Fragen oder baten mich um Hilfe, sie suchten einfach meine Gegenwart um mir zu erzählen was so los sei bei ihnen. Nachdem sie fertig erzählt hatten, war es still. Sie sahen mich erwartungsvoll an. Aber weil sie mir keine Frage stellten und mich um nichts baten, sagte ich nichts. Es gab auch keinen Anlass dazu. Irgendwie wirkten sie aber doch recht enttäuscht. Einigen stelle ich dann eine Frage, bei anderen wartete ich einfach ab, ob vielleicht doch noch etwas kam. Aber da kam einfach nichts. Mich persönlich hat das schwer verwundert. Wenn es mir nämlich nicht gut geht und ich mit jemandem spreche, dann sage ich dazu, was ich mir wünsche. Manchmal möchte ich mich einfach nur “auskotzen”. Manchmal wünsche ich mir einen Rat und manchmal bitte ich mein Gegenüber mir dabei zu helfen herauszufinden, wie ich die ungute Situation am besten lösen könnte. Der Punkt ist doch der: Wenn mich etwas an meinem Leben stört und das für schlechte Stimmung sorgt, dann möchte ich das gerne verändern, damit ich wieder guter Dinge bin. Einfach, weil sich das besser anfühlt.

Fragen bringen Lösungen

“Wenn du etwas nicht schaffst, Frage Menschen die es schon geschafft haben, wie sie es geschafft haben.”

Das heißt nicht, dass ihr Weg auch deiner Sein muss. Aber in Gesprächen mit vielen Menschen, die genau das was DU schaffen willst schon geschafft haben, erfährst du über neue Wege, mögliche Ansätze und kannst bestimmt etwas mitnehmen. Ich frage mich immer wieder: “Warum tun das so wenige?” Wie kommt es, dass Menschen nicht auf die Idee kommen sich an jene zu wenden, die erfolgreich sind, wenn sie selbst erfolgreich werden möchten? Was hindert sie daran?

Es Zeit für eine neue Strategie

Als ich in den letzten Tagen das erste Mal (und er fiel noch wirklich oft) den Satz: “Ich werde wohl einfach so weitermachen wie bisher, es wird ja doch nichts besser werden.” hörte, da saß ich da und konnte meinen Ohren nicht trauen. Wenn jemand seit Jahren immer wieder die selbe Strategie verfolgt und sie nichts gebracht hat, nichts zum Besseren verändert hat, wie in Gottes Namen kommt man dann auf die Idee, noch immer so weiterzumachen? Es ist doch ganz klar, dass sich nichts verändert, wenn sich die Strategie nicht ändert.

“Fürs Aufgeben ist es nie zu spät.”

Ich habe ihn schon oft gesagt und ich werde es bestimmt noch oft tun. Ich liebe diesen Satz. Ich liebe ihn, weil er wahr ist. Es ist unvorstellbar wie viele Menschen einfach resignieren. Und das obwohl sie wissen, dass es keinen Sinn macht. Mag sein, dass man viel Energie in etwas gesteckt hat und meint es sei um sonst gewesen. Mag sein, dass du am Ende deiner Kräfte bist und feststellst: “So geht es nicht weiter.”

Aber dir muss doch auch bewusst sein, dass du – genau zu dem Zeitpunkt an dem du aufgibst – ganz genau dort bleiben wirst wo du gerade bist!

Willst du tatsächlich dort bleiben?

In Wahrheit ist Aufgeben ohnehin eine Illusion. Wir geben nie auf, denn es geht immer weiter. Das Leben hindert uns daran und so lange wir am Leben sind, wird sich auch für uns die Welt weiterdrehen. Ob wir wollen oder nicht. Sogar, wenn wir uns absichtlich in ungute Situationen begeben, ist es kein Aufgeben, denn wir machen und tun weiter. Und wenn alles den Bach runter geht, sogar dann wenden wir noch Kraft auf. Kraft um uns zu sorgen, zu ärgern, traurig zu sein, zu schimpfen etc. Es ist immer ein Kraftaufwand.

Aufgeben und Hingeben – ein Unterschied

Wenn wir uns an einem Punkt sehen, an dem wir keine Lösung mehr sehen, dann entscheiden sich einige für das Aufgeben. Sie resignieren, verschließen sich neuen Wegen, geben vor keine Kraft mehr zu haben etc. Sie bleiben stehen, aber nicht um sich umzusehen und zu erleben, was da gerade passiert – bewusst. Sondern einfach so. Sie sagen: “Ich habe keine Kraft mehr, ich brauche Ruhe, Frieden. Ich will doch nur, dass ES aufhört.” Und denen sage ich:

“Wenn du willst, dass es aufhört, dann HÖR DU AUF!”

So ist es doch. Wenn ich will, dass etwas aufhört so zu sein wie es ist, dann werde ich einsehen müssen, dass ICH damit aufhören muss es entweder so sein zu lassen, es so hinzunehmen oder “es” auf diese oder jene Weise zu tun, mich auf diese oder jene Art zu bewegen oder zu verhalten. Mir ist bewusst, dass ICH als erstes aufhören muss. Und JEDES MAL, wenn ich das begreife, wird es im Anschluss besser. Natürlich kommen noch weitere Schritte hinzu, aber das ist der erste. Wenn ich Ruhe und Frieden haben will, dann gebe ich nicht etwa auf. Sondern ich gebe mich hin. Ich bleibe nicht nur einfach stehen, sondern ich lasse mich fallen und treiben. Ich wehre mich nicht gegen das was passiert oder schalte auf stur. Wenn ich wirklich keine Kraft mehr habe, dann ist das die einzige logische und mögliche Variante. Etwas anderes geht gar nicht. Alles andere schließt sich doch aus! Das Hingeben hat gegenüber dem Aufgeben einen entscheidenden Vorteil: Während du dich hingibst, herrscht Ruhe. Es gibt keine Gedanken mehr, keine Sorgen, denn es ist dir tatsächlich egal was passiert (im Gegensatz zu selbstbemittleidendem, vermeintlichem Aufgeben). Diese Zeit ist da um einfach nur zuzusehen, was passiert. Man ist da, aber man tut nichts wirklich absichtlich. Es geschieht einfach. Wie bei gutem Sex. Da ist es möglich einfach nur da zu sein, es passiert und es ist herrlich. Nichts ist geplant, an Konsequenzen wird nicht gedacht (womit ich jetzt bitte nicht meine, dass du nicht verhüten solltest *lach* das wäre nämlich VOR dem Hingeben überaus geschickt ;) ) es ist ganz gleich wer du selbst bist, welche Mankos du hast, welches Wetter draußen herrscht… Man ist einfach nur da. Hingeben kann man sich in allen Situationen. In den angenehmen und den unangenehmen und das Gute daran ist, während man sich einfach hingibt, geschehen die Dinge wie von selbst. Man kann Liebe, Freude, Trauer, Schmerz – all das einfach fühlen. Und obwohl unangenehme Gefühle nicht unbedingt angenehm sind *oh Wunder* können wir auch diesen Gefühlen etwas lernen. Wenn wir uns hingeben, machen wir uns frei, wir leeren uns aus sodass Neues wieder eintreten kann.

“Hingeben bedeutet: Aufhören zu tun, was man bisher getan hat und erleben was das was man bisher getan hat, bewirkt.”

Wer sich hin und wieder hingibt, wird erstaunt sein darüber, was er erfährt. Er wird erfahren was sein bisheriges Verhalten gebracht hat, er wird Zeit haben zu beobachten wohin der Weg, den er gewählt hat ganz automatisch führt, er wird erkennen, dass er fließt wohin er zu fließen gewählt hat. “Das Leben” ist nicht EIN Fluss. “Das eine Leben” gibt es nicht. Es gibt das Universum und es gibt dein Leben. Und das Leben des Nachbarn, jenes der Partners, das des Vaters und das der Mutter. “Der Fluss des Lebens” ist der Fluss DEINES Lebens.

Das gefährlichste Wort…

und jetzt ist es an der Zeit für das eigentliche Thema dieses Artikels. In den Gesprächen der letzten Tage mit den unterschiedlichsten Menschen, ist mir eines aufgefallen…

Wann immer ich fragte – und ich stellte absichtlich eine geschlossene Frage: “Kann man da etwas tun, damit es besser wird?” Lautete die Antwort: “Nein, bestimmt nicht. Ich hab schon alles versucht.” Und wenn ich “offen” fragte: “Wie wäre es denn mit diesem oder jenem Versuch?” lautete die Antwort: “Nein, das hilft sicher nichts.” Und wenn ich wieder “offen” fragte: “In wie fern hast du denn da schon Erfahrungen gemacht?” lautete die Antwort: “Naja, ich hab’s nicht versucht, aber ich glaube nicht, dass das funktioniert, weil (und dann kamen Vermutungen und vermeintliche Erfahrungswerte von anderen)…”

Mir ist sehr wohl bewusst, dass auf geschlossene Fragen gerne ein “Nein” kommt, aber ich wundere mich darüber, DASS es so ist. Und ich bin verwundert darüber, dass – wenn das bisherige Verhalten nichts gebracht hat – sich Menschen vor neuen Wegen so verschließen.

Nein, das geht sicher nicht. Nein, das will ich nicht versuchen. Nein, ich kann mir nicht vorstellen, dass das geht. Nein, das hat mein Bruder schon versucht und es hat nicht funktioniert.

Nein, zu einfach allem, denn ganz sicher funktioniert keine einzige der Möglichkeiten, die mir irgendjemand sagt. Nur Aufgeben, nur das funktioniert. Nur so sein lassen wie es ist, das funktioniert. Nur gleich weiter machen wie bisher, das funktioniert.

:D ja, ganz sicher ist das so. Und die Frage: “In wie fern funktioniert es denn?” ignorieren wir mal einfach schön ;)

NEIN ist das gefährlichste Wort in Zeit den der Krise

Wer mit seinem Leben nicht zufrieden ist, mit seinem Job, seiner Beziehung, seiner familiären Situation, seinem gesundheitlichen Zustand – wer kurz davor ist aufzugeben, den lade ich herzlich ein, das Wort “Nein” aus seinem Wortschatz zu streichen, wenn es darum geht, neue Wege in Betracht zu ziehen. Denn ein Nein drückt meistens nur den Widerstand gegen Lösungen aus und dann darf sich derjenige wirklich fragen, ob die aktuelle schlechte, mühsame und traurige Lage, nicht vielleicht doch einen Nutzen für ihn hat. Würde er sich denn sonst so vor Lösungswegen verschließen? Müsste er dann vielleicht tatsächlich erkennen, dass er seine aktuelle Lage selbst zu verantworten hat? Müsste er vielleicht einsehen, dass nicht die anderen “Schuld” sind, sondern sein eigenes Verhalten dazu beigetragen hat, dass es jetzt ist wie es ist?

MÖGLICHERWEISE ;)

Wenn Klienten zu mir kommen und mit mir arbeiten möchten, dann gibt es nur eine einzige Bedingung, aber wenn die nicht erfüllt ist, dann werde ich keinen Finger rühren. Und die lautet:

“Bitte mich nur dann um Hilfe, wenn du sie wirklich willst.”

Und dazu gehört auch, dass wenn wir gemeinsam neue Wege entdecken, wenn wir gemeinsam Ansätze finden, sie auch angenommen werden. Und erst wenn sie nicht funktioniert haben, weil sie am eigenen Leib erlebt wurden – erst dann kommt ein “Nein” in Frage.

Ich persönlich rate dir jetzt nicht, jeden gut gemeinten Ratschlag gleich anzunehmen. Aber ich lade dich dazu ein dich selbst nicht einzuschränken indem du aus Sturheit, mangelndem Willen an Einsicht und aus Stolz “Nein” sagst. Ich lade dich ein aufzumachen und in Betracht zu ziehen, dass der Weg den du bisher gegangen bist zu Ende sein kann und es vielleicht an der Zeit ist einen anderen Weg zu gehen um andere Ergebnisse zu bekommen.

JoyJoy

Weitere beliebte Beiträge:

Kommentieren

Wer schreibt hier?
Pea Niedermoser

Ahoj! Mein Name ist Pea. Ich bin Autor dieses Blogs, Mensch, Coach, Trainer und so weiter. Wichtiger ist, dass es ein paar schöne Dinge gibt, die ich gerne teilen möchte. Und das mach ich unter Anderem hier :) Viel Freude!

Die Beiträge helfen dir?
Dann freu ich mich über einen Energieausgleich :-)