Das Glücks 1×1
Im Grunde wünschen wir Menschen uns alle ein und das Selbe. Wir wollen, dass es uns gut geht. Die Wege zu diesem Empfinden sind so individuell wie wir Menschen, so lässt den Einen beruflicher Erfolg glücklich sein, einem Anderen geht es schon gut, weil er “nur” gesund ist und der Nächste ist glücklich, wenn er eine harmonische Beziehung führt oder es seiner Familie gut geht.
Wie auch immer wir unser persönliches Glück definieren, interessant ist jedenfalls, wie wir uns verhalten um zu diesem Glück zu kommen.
Ich will glücklich sein, deshalb tue ich nichts dafür.
…klingt wie ein Widerspruch? Richtig und darauf werde ich noch zurückkommen… Im täglichen Leben, sind wir Menschen meistens recht geschickt und verstehen logische Abfolgen. Wenn ich in Urlaub fahren will, ist mir klar, ich muss Geld verdienen um mir den Urlaub finanzieren zu können. Deshalb bringe ich im Job meine Leistung und bekomme Geld dafür. Wenn wir wollen, dass uns jemand hilft, bemühen wir uns um Freundlichkeit, weil wir wissen, dass wir Hilfe nicht bekommen werden, wenn wir schon im Vorhinein undankbar und unfreundlich sind. Wenn ich ein Glas Wasser will, werde ich vermutlich aufstehen müssen um es mir zu holen, denn selten habe ich bisher gefüllte Wassergläse durch Wohnungen fliegen sehen… Irgendwie sonnenklar solche Dinge oder?
Wenn es aber ums Glück geht – darum uns gut und wohl zu fühlen – wird “Logik” auf ein Mal zu einem Fremdwort. Urplötzlich stehen wir da wie – wir in Tirol würden sagen “geistige Nockabazln” – und verhalten uns der Art kontraproduktiv, dass wir – würden wir tagtäglich so agieren – keine Minute überleben würden. Wir würden verhungern und verdursten
Da kann es glatt vorkommen, dass Menchen auf einen Schlag komplett vergessen, dass sie üblichenfalls gsunde Hände und Beine haben und ein Hirn, dass sie nützlich einsetzen könnten…
Ein Beispiel:
Bis vor ein paar Wochen lag mir eine Freundin Monatelang in den Ohren mit ein und dem selben Thema. Ihr Freund soll sich ändern. Das ist an sich schon ein lustiges Thema, aber das würde den Artikel ins Unermessliche ausdehnen. Sie will jedenfalls, dass er dies und jenes anders macht, mehr zu ihr steht, ihr manchmal Blumen bringt, auch mal seinen Hintern bewegt um zu putzen etc.
Kurz gesagt: “Er ist einfach zu faul und desinteressiert für ALLES und das war schon immer so und es wird ständig schlimmer”.
Ich fragte sie: “Was hast du denn gemacht, um die Situation zu verändern?”, und erntete darauf einen komplett verduzten Blick, der mit den Worten: “Tja was soll ICH denn da machen”, untermalt wurde. Darauf fiel mir im ersten Moment eigentlich nur eines ein, nämlich: “Naja, wieso sollte er sich denn verändern, wenn sich nichts verändert?” Und meine Freundin holte aus: “Ja also ich hab ihm schon hunderttausend Mal gesagt, dass das so nicht mehr geht. Ich streite ja eh ständig mit ihm. Ich sage ihm seit Monaten was mich stört und dass ich ihn verlassen werde, wenn er sich nicht ändert. Also wenn ich mich nicht um alles kümmern würde, dann wäre sein Leben noch chaotischer als es ist und das hab ich ihm auch schon gesagt! Ich habe auch schon mit seinem besten Freund geredet und der weiß genau was ich meine, aber auf ihn hört er auch nicht. Da kann ich nichts mehr tun, oder hast du einen Vorschlag?” “Ich hab keinen Vorschlag, aber eine Frage: Wenn ich dir jetzt in einer Minute ins Gesicht schlage, wirst du mir dann morgen noch helfen meine Flyer zu falten?” …
Weißt du was ich meine? Sie möchte, dass ihr Freund sich ändert und was tut sie dafür? Sie beschimpft ihn und liefert ihm “hunderdtausend” Gründe, warum es bestimmt keinen Sinn hat, sich zu ändern. Anstatt sich selbst an der Nase zu nehmen und darüber nachzudenken, dass sie mit ihrem eigenen Verhalten sein Verhalten vielleicht nur noch verstärkt, schiebt sie die Verantwortung vollständig auf ihren Freund. Das war nur eine von vielen Situationen, die ich täglich erlebe und weil sich solche Geschichten in letzter Zeit häufen, möchte ich dies zum Anlass nehmen um zumindest denjenigen, die es interessiert, ein paar Empfehlungen zu geben. Dinge, die uns das Leben leichter machen und die dazu beitragen werden, dass es uns gut geht.
Normalerweise habe ich ja die Angewohnheit, die Dinge positiv darzustellen. Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass es manchmal plakative Übersetzungen ins Negative braucht, damit Dinge verstanden werden. Deshalb die folgenden Tipps mit Übersetzung:
1. Erkenne das Gute und du bekommst mehr davon!
Übersetzt: Hör auf zu schimpfen, das wird nur dazu führen, dass es noch schlimmer wird!
Wie öft höre ich Menschen schimpfen über dies und jenes. Hier ein Idion, da ein Unfähiger, dort eine blöde Kuh und an der nächsten Ecke lauert bestimmt schon der nächste Schwachkopf. Wer seinen Chef, seine Eltern, seinen Freund oder gar jemanden, den er gar nicht gut kennt etc. als bescheuert, dumm und/oder unfähig bezeichnen tut sich selbst nicht nur “nichts Gutes”, sondern sichert sich mit diesem Verhalten schlechte Laune. Natürlich, jeder darf seine eigene Meinung haben über jeden und alles, aber ich kann dir nur eines sagen: Wenn du dich so verhältst, brauchst du dich nicht darüber beschweren, wenn du tatsächlich “bescheuerte” Dinge erlebst. Wer seinen Fokus derart auf alles Negative ausrichtet, wird das Positive nicht mal bemerken, wenn es direkt vor der Nase steht. Wer ein Mal den Eindruck hat, im Moment seien viele Schwangere unterwegs, der wird sich bei jeder Schwangeren, die er sieht denken “Na schon wieder eine! Ein richtiger Babyboom!”, dabei laufen nicht mehr werdende Mütter herum als sonst. Als sich meine Cousine einen weißen Audi A3 gekauft hatte (wunderschönes Auto), dachte ich mir plötzlich: “Wow, wie viele eigentlich mit einem weißen Audi rumfahren!” und dabei war das auch schon Monate zuvor der Fall, nur war mein Fokus nicht darauf ausgerichtet. Was ich dir damit sagen will ist: Du bemerkst – und erlebst – tatsächlich immer das, worauf dein Fokus ausgerichtet ist! Nicht anders ist es zu erklären, dass einer meiner letzten Chefs – nach einem groben Fehler meiner Kollegin – ständig nur das sah, was sie falsch machte und nicht, was sie richtig machte. Ich war diejenige, die den damaligen Fehler “ausbaden” musste, und ich war auch diejenige, die danach dennoch sehr gut mit ihr klarkam und sie sehr schätzte für ihre sonst sehr gute Arbeit. Ganz anders mein Chef, der generell gerne dazu tendierte, eher die Fehler zu sehen als die Erfolge. Bei all dem Geschimpfe, das man so täglich hört, denke ich immer wieder an den Begriff “Jammergesellschaft” und natürlich fällt auch mir jetzt vermehrt auf, wie viele Menschen nahezu ständig jammern. Auch das ist ein gutes Beispiel für “Fokus und Ausrichtung”. Versuche jetzt nicht EIN MAL ein gutes Wort über deinen Kollegen zu verlieren oder EIN MAL zu erkennen, welche tollen Leistungen er erbringt und du musst auch nicht alles was er offensichtlich “falsch” macht gutheißen. Aber versuche ab heute ganz bewusst das Gute zu sehen. Nicht ein Mal, sondern ständig! Erwarte das Positive! Für diejenigen, die einfach gerne schimpfen: Mach weiter so, offensichtlich bist du mit deinem Leben äußerst zufrieden, kein Grund etwas zu ändern.
2. Verhalte dich zweckmäßig!
Übersetzt: Glaubst du, du hast Arme, Beine und ein gesundes Hirn bekommen um damit NICHTS zu tun?
Ich habe es oben schon kurz angesprochen und möchte es nun wieder tun: Das Leben ist weder ungerecht noch hart. Es ist einfach nur logisch. Das bedeutet, es gibt immer eine Ursache und eine Wirkung. Was jemand tut/denkt/fühlt/sagt, wird in jedem Fall eine nächste Aktion als Konsequenz haben. Das heißt auch, wenn du nun ein bestimmtes Ergebnis haben möchtest, dann solltest du ein Verhalten wählen, dass dieses Ergebnis möglich macht. Wenn du morgen früh aufstehen musst und du weißt, dass du mindestens 7 Stunden Schlaf brauchst um fit zu sein, dann wirst du heute eben früh genug schlafen gehen müssen. Und wenn du eine Gehaltserhöhung bekommen möchtest, dann solltest du dich so verhalten wie jemand, dem man gerne eine Gehaltserhöhung gibt. Wenn du dir mehr Zärtlichkeiten von deinem Freund wünschst, dann verhalte dich wie jemand, mit dem man gerne Zärtlichkeiten austauscht und wenn du gesund werden möchtest, dann bitte verhalte dich einfach wie jemand, der auf seine Gesundheit achtet. Ignoriert sojemand den Schmerz? Vermeidet sojemand Arzttermine? Würde jemand, der auf seine Gesundheit achtet, nicht versuchen alle möglichen Therapien zu probieren und (jedes Mal) mit einer positiven Einstellung an die Sache herangehen? Doch, würde er. Nur jemand, der lieber jammert oder eigentlich gar kein gutes Ergebnis will (aus verschiedenen Gründen) verhält sich jeweils kontraproduktiv. Spannenderweise gibt es ja Leute, die meinen “Ich bleib wie ich bin, ich verändere mich nicht nur weil jemand anders…” und dazu kann ich wirklich nur sagen: “Wenn du willst, dass sich etwas verändert, wirst du dein Verhalten ändern MÜSSEN, denn sonst gibt es auf der anderen Seite ebenfalls keine Veranlassung irgendetwas umzustellen!” Und auch das ist einfach logisch. Wir alle haben Arme, Beine, Augen, Ohren etc. nicht bekommen um sie nicht einzusetzen, sondern wir haben das alles bekommen um das zu erschaffen, was wir erschaffen wollen. Und wann immer wir etwas wollen, sollten wir die Instrumente die wir bekommen haben, für den guten Zweck einsetzen, statt zu warten dass dies VIELLEICHT jemand anders für einen tut.
3. Sei flexibel und lebe im Heute!
Übersetzt: Es gibt keine Sicherheit im Leben, denn es kann jederzeit das Unmögliche eintreten.
Jeder von uns dürfte mittlerweile begriffen haben, dass das Leben ziemlich spontan und flexibel ist. Plötzlich wird einer krank und das Konzert fällt aus. Auf ein Mal beginnt es aus Tonnen zu regnen und die Grillfeier fällt ins Wasser. Einer verliebt sich in eine Freundin und beendet plötzlich seine Beziehung. Die Aktien, die gestern noch Unsummen wert waren, geben heute nur noch einen Bruchteil her… und auch die andere Richtung ist möglich: Ohne Vorahnung wird man befördert. Von heute auf morgen tritt ein besonderer Mensch ins Leben und alles verändert sich. Man bekommt ein wertvolles Geschenk ohne besonderen Anlass. Plötzlich findet man die verschollene Sonnenbrille wieder. Die Reparatur des Autos kostet viel weniger als vermutet etc. Es gibt unendlich viele Beispiele für die Spontanität des Lebens! Was wir daraus lernen können ist vorrangig eines: Es gibt jederzeit eine Vielzahl an Chancen und je offener wir dafür sind, desto eher können wir sie erkennen und nutzen. Wer sich immer auf das beruft was vereinbart und/oder versprochen war, was vorhergesagt wurde und irgendwann ein Mal geplant war, der wird auf kurz oder lang enttäuscht werden. Nicht, weil man sich auf nichts verlassen kann, sondern weil es einfach stets möglich ist, dass etwas anderes passiert. Aber “anders” bedeutet nicht “schlechter”. “Anders” heißt nur, dass sich plötzlich eine NEUE Möglichkeit ergeben hat. Probleme damit haben nur diejenigen, die Sicherheit brauchen. Wem bewusst ist, dass es manchmal anders kommen kann als gedacht und dem spontanen Leben mit Freude begegnet, der wird sich zwar gerne auch ein Mal auf etwas verlassen, aber nicht aus allen Wolken fliegen, wenn es anders kommt. Genau WEIL das Leben so flexibel und spontan ist, ist es auch so wichtig, dass wir im Heute leben und den Moment genießen. Wie das geht? Ganz einfach: Reiß dich am Riemen
Du erlebst gerade einen schönen Moment, denkst aber schon daran wann er vorbei ist? Dann atme tief durch und entscheide dich dazu, dich jetzt fallen zu lassen. Lass dich auf den Moment, den Menschen, die Situation ein, frage dich wie es dem anderen dabei gerade wohl geht, unterhalte dich über den schönen Moment, beschäftige dich mit den Einzelheiten des Moments – ganz gleich was du machst, widme dich ausschließlich dem schönen Moment. Wenn du das tust, wirst du keine Zeit mehr für etwas anderes haben.
4. Sei dankbar!
Übersetzt: Hör damit auf die Dinge als selbstverständlich anzusehen. Oder hast du dein Leben, die Sonne, deine Eltern etc. etwa selbst gekauft?
Eine der Volkskrankeiten schlechthin ist Undankbarkeit. Undankbarkeit ist aber nicht nur eine Krankheit, weil jemand sie als moralisch verwerflich bezeichnet, sondern eine Krankheit zeichnet sich weitgehend dadurch aus, dass sie irgendeine Funktion verschlechtert oder sich unangenehm auswirkt. Wie wirkt sich Undankbarkeit nun negativ aus? Ganz einfach: Undankbarkeit bringt uns dazu, Menschen, Dinge, Geschenke nicht zu wertzuschätzen und weil wir sie nicht wertschätzen, mangelt es uns an Freude darüber. Wenn alles selbstverständlich wird, verspüren wir keine Freude mehr. Dabei ist es schon ein Geschenk, dass wir am Leben sein dürfen! Wir haben zu Essen, zu Trinken, wir haben liebende Freunde um uns, vielleicht eine Familie um die wir uns kümmern dürfen, wir haben bestenfalls einen Job, der uns Geld bringt etc. Dankbarkeit verursacht aber nicht nur Freude über das wofür wir dankbar sind, sondern wir richten uns mit Dankbarkeit auch noch auf MEHR VOM SELBEN aus! Ein ganz banales Beispiel: Wenn ich meinem Freund heute aus tiefstem Herzen dafür dankbar bin, dass er an mich gedacht hat und mir eine Überraschung mitgebracht hat und ich meine Dankbarkeit mit voller Freude ausdrücke, dann wird er bestimmt wieder ein Mal an mich denken und mich überraschen! Das geht mir selbst doch ganz gleich! Wenn sich einer nicht über das freut, was ich ihm schenke, werde ich es wohl nicht wieder schenken. Dankbarkeit soll deshalb kein Mittel zum Zweck werden, aber tatsächlich ist es das ganz automatisch, weil jedes Gefühl, jeder Gedanke etc. gleichzeitig Ursache ist für etwas, das ihm folgt. Menschen, die dankbar sind für das was sie bekommen – und Menschen, die auch dankbar sind für das, was sie aus unangenehmen Situationen lernen – sind weitaus glücklicher als jene, an denen die schönen Dinge des Lebens einfach so vorbeiziehen!Fakt ist: Alles was du bei deiner Geburt bekommen hast, ist ein Geschenk und nur wenn du es als Geschenk betrachtest, wirst du Freude empfinden können über das, was dir gegeben ist.Du kannst ruhig glauben, ein Anrecht zu haben auf etwas. Du kannst meinen Anrecht auf Geld, das Erbe, Gesundheit, gute Behandlung etc. zu haben, aber in Wahrheit hast du nur ein Recht auf das, was du selbst auch in ähnlicher Form gibst. Wie du zu einem dankbaren Menschen wirst? Sag “Danke”, lächle und umarme! Und du wirst die Freude des Gegenübers ebenso spüren, wie deine eigene.
5. Mach dich glücklich!
Übersetzt: Hör einfach auf Dinge zu tun, die dir nicht gut tun!
Berni: “Ich bin heute so demotiviert.”Max: “Was würde dich motivieren?”
Berni: “Ein knusprig paniertes Wiener Schnitzel.”
Max: “Dann iss halt eines.”
Berni: “Stimmt.”
Tja, manche Dinge sind ziemlich einfach nicht wahr? Was ich damit sagen will ist: Wenn du weißt was dich glücklich macht, dann mach das einfach. Wenn du das was dich am glücklichsten machen würde, nicht machen kannst, dann mach zumindest etwas, dass dich – wenn auch nicht im selben Außmaß, aber AUCH – glücklich macht. Du fühlst dich gut nach einer Dusche? Dann ab unter die Brause. Du magst Erdbeereis auch im Winter? Dann lauf los zum Supermarkt. Du fühlst dich krank und brauchst Erholung? Was bitte machst du dann um 2 Uhr nachts in der Bar? Du hast Kopfschmerzen? Dann schalte den Fernseher aus und mach etwas anderes, kann ja sein, dass sie aufhören!?
Weißt du es ist oft wirklich sehr einfach und es ist gar keine Zauberei nötig um sich gut zu fühlen. Es muss auch kein Wunder passieren. Mag sein, dass nicht immer alles glatt läuft, aber auch wenn “alles” schief läuft, hast du zumindest noch immer die Möglichkeit SELBST etwas zu tun, was glatt läuft. Wenn der Tag im Eimer ist und lauter unangenehme Dinge passiert sind, was hindert dich dann daran, aus eigener Kraft jetzt etwas Gutes zu schaffen? Mal ein Bild, koch was Gutes oder mach dir selbst ein Geschenk! Was hindert dich daran, GENAU JETZT aufzustehen und das zu tun, was dir gut tut?
6. Umgib dich mit angenehmen Menschen!
Übersetzt: Schau dich um? Tun dir die Menschen gut, mit denen du dich umgibst?
Dazu möchte ich Eines vorausschicken: Dein Umfeld ist Spiegel deiner Seele.
Das heißt, wenn du dich ein Mal im Kreis drehst – dir anschaust wo du lebst, welche Menschen da sind, wie dein Job so ist etc., dann weißt du im Grunde ganz genau, wie es in dir drinnen aussieht. Für den einen klingt das jetzt sehr gemein, für den anderen ist es ein Kompliment. Schon allein das sagt doch einiges aus, findest du nicht? Bleiben wir aber mal nicht stecken bei der Frage: “Wie ist es jetzt?” sondern gehen wir weiter zu: “Wie wünsche ich es mir?” Wie möchte ich, dass es mir geht? Wie soll mein Leben aussehen? Wenn es dir wirklich gut geht, dann lass es wie es ist, denn dann ist alles gut so
Wenn du aber das Gefühl hast, dass sich etwas grob verändern sollte, dann achte ein Mal auf die Menschen, mit denen du dich umgibst. Wie gehen sie mit dir um? Sind sie liebevoll, lustig, angenehm? Schätzen sie dich als das was du bist? Wenn das alles nicht so ist, dann gibt es Gründe dafür – auch wenn dir das nicht gefällt. Und in jedem Fall sollten wir uns mit diesen Gründen beschäftigen. Dennoch kann es ein wirksames Glücksmittel sein, wenn wir gleichzeitig das Umfeld wechseln. Stellt sich dabei nämlich keine Veränderung der inneren Geisteshaltung ein, werden wir ohnehin wieder in das alte Umfeld zurückkommen. Wenn wir ein Umfeld wechseln, dann bedeutet das nicht, dass das aktuelle “schlecht” ist oder die Menschen “schlecht” sind, aber tatsächlich solltest du – wenn du etwas erreichen möchtest, dich (auch) mit Menschen umgeben, die ähnliches erreichen wollen oder schon erreicht haben. In einem Umfeld, das meistens schimpft und sich über andere auslässt, das ständig über dies und jenes klag, einem Umfeld, das die schönen Dinge des Lebens nicht sieht… wird es schwer sein, deine Ziele zu erreichen. Ob wir nämlich wollen oder nicht, wir sind alle “in Beziehung” zu einander und tauschen wechselseitig Energie aus. Welche Energie willst du erfahren?
7. Tu mal so, als ob du glücklich wärst!
Übersetzt: Wenn du so tust, als gehe es dir schlecht, dann geht es dir auch schlecht.
Schon Kant wusste: Nachahmung führt zu innerer Übereinstimmung. Was uns das sagen soll? Wenn du lange genug so tust als ob du glücklich wärst, dann bist du irgendwann glücklich. Das klingt in der ersten Betrachtung vielleicht simpel oder gar irrsinnig, aber im Grunde ist das wieder eines der ganz logischen Dinge des Lebens.Dazu möchte ich ein Mal eine Frage in den Raum stellen: Was unterscheidet eine originalgetreue Immitation vom Original? Es werden die selben Materialien verwendet, die selben Farben, alles gleich… Der Unterschied liegt ausschließlich beim Schöpfer und beim Grundgedanken. Und wie ist das mit der Immitation von Glück, wenn Glück originalgetreu immitiert wird? Was unterscheidet einen glücklichen Menschen, von jenem, der ihn perfekt immitiert? Nur eine Sache: Der hat sich bereits selbst davon überzeugt glücklich zu sein und der andere ist noch dabei. Denn tatsächlich ist es so: Jeder glückliche Mensch ist glücklich, weil er Glückliches erlebt hat. Das können Gefühle sein, Gedanken, Dinge, Erfahrungen etc. Jemand der glücklich werden möchte, der muss nur eines tun: Absichtlich Glückliches erschaffen, sich absichtlich Glücklichem aussetzen! Was jetzt hier irgendwie sehr theoretisch klingt, solltest du in der Praxis ein Mal austesten und du wirst sehen wie schnell es dir gut geht, nur weil du eine Zeit lang so tust, als würde es dir gut gehen. Und damit meine ich nicht ein “vor Anderen so tun”, sondern ein wahrliches Immitieren eines glücklichen Menschen. Du darfst diese Rolle also auch für dich selbst sehr überzeugend spielen… Was tut wohl jemand der glücklich ist? Was würdest du tun, wenn du glücklich wärst? Dann los! Tu es einfach
Ich kann wirklich nur eines sagen: Urteile nicht, bevor du es nicht mit voller Kraft versucht hast!
8. Füttere dich mit guter Energie!
Übersetzt: Hör auf Schmarren zu essen und zu trinken!
Das ist mal ein ganz nüchterner und einfacher Tipp und er ist wirklich wertvoll. Mag sein, dass du schon weißt, dass es geschickt wäre, dich “gesund” zu ernähren und ja, das stimmt auch. Aber hier geht es nicht etwa nur um “gesund” aus körperlicher Sicht, sondern auch aus geistiger. Was Ernährung mit dem Geist zu tun hat? Oh, sehr sehr viel. Die Basics: Wenn wir ein Mal beim körperlichen Aspekt bleiben, dann gibt es ein paar ganz einfache Grundregeln, die wir uns nur ein Mal vor Augen führen sollten. Es sind wieder mal ganz logische Dinge, die wir leider nur zu oft einfach nicht beachten. Wenn wir unseren Körper betrachten, dann liegt auf der Hand, dass er in der Lage ist, nahezu alles zu verdauen, was es an ungiftigen Lebensmitteln gibt. Alles, was für den menschlichen Magen verdaubar UND nährwerthaltig ist, kann als Lebensmittel bezeichnet werden (Lebens-Mittel). Nun gut, dann gibt es aber auch Dinge, auf die unser Magen bzw. unser gesamtes Energiesystem NICHT ausgerichtet ist. Das heißt, es gibt Dinge, die entweder unverdaulich sind, oder deren schädliche Stoffe überwiegen, weshalb sie mehr Schaden anrichten, als dass sie nutzen. Ein ganz einfaches Beispiel dafür ist Alkohol. Unser Körper ist in keiner Weise darauf ausgerichtet, Alkohol nützlich zu verwerten. Nicht umsonst treten bei gesunden Menschen Gesichtsröte, Anstieg der Herzfrequenz und irgendwann Magenprobleme auf. Das ist so, weil wir keinerlei Nutzen aus Alkohol ziehen können und die Stoffe nicht nützlich verwerten können… Jetzt geht ja in Bezug auf Alkohol auch die Meinung um, dass er in geringen Dosen auch “gesund” sein kann. zB. Weil er zB. dazu führen kann, dass die Gefäße nicht so leicht verstopfen, was wiederum das Risiko für diverse Herzerkrankungen mindert. Woran dabei aber nicht gedacht wird ist, dass ersten dieses Risiko auch anders eingedämmt werden kann – und zwar Nebenwirkungsfrei – und zweitens auch ein erhöhtes Herzerkrankungsrisiko wieder auf fehlerhafte Ernährung und einen ungünstigen Lebenswandel zurückzuführen ist. Bevor man also zu Alkohol als Heilmittel greift, sollte man sich vielleicht eher überlegen, mal ganz allgemein an seinem Lebenswandel zu arbeiten
Meine Lieben, ich bin 25 Jahre alt, ich trinke auch ab und an Alkohol (wobei ich auch schon ein Jahr darauf verzichtet habe um zu sehen ob es mir schwer fällt) und ich lebe noch. Und das recht glücklich. Und dennoch ist es mir ein Anliegen zu sagen, dass sich das was wir essen und trinken auch auf unser Gemüt auswirkt. Wir kennen doch alle die Auswirkungen eines Rausches und wir wissen, wie wir uns am nächsten Tag – und oft auch noch die Tage danach – fühlen. Unser Körper merkt sich das und unser Körper gewöhnt sich an bestimmte Dinge. Es kann nur nützlich und gut für uns sein, wenn wir ihn an Angenehmes gewöhnen, anstatt an Unangenehmes.
Aber das betrifft keinesfalls nur Alkohol, sondern viele andere Dinge auch, die wir tagtäglich essen. zB. auch Zucker. Bevor ich aber auch hier noch aushole: Was wir zu uns nehmen, das wirkt. Und so ist das mit allen Lebensmitteln. Es macht einen Unterschied, ob wir hochwertiges Fleisch essen aus guter Tierhaltung, oder ob wir zum Billigsten greifen – und das eben nicht nur aus – wie viele jetzt vielleicht meinen “energetischer” Sicht, sondern aus ganz nachvollziehbaren und greifbaren Gründen. Vielen Studien können wir entnehmen, dass Lebensmittel gesünder sind, die eine gesunde Behandlung erfahren haben und deshalb qualitativ hochwertiger sind. Seinen Körper mit Fertigprodukten, Aromen und minderwertigen Lebensmitteln vollzustopfen wird sich auf Dauer auch emotional und psychisch niederschlagen. Dies wird deutlich, wenn sich jemand auch nur ein wenig mit den Zusammenhängen von körperlichen Hormonen und deren Wirkung auf die Psyche und somit das Verhalten auseinandergesetzt hat…
Ich schreibe über diesen Punkt so ausführlich, weil das nun wirklich das Einfachste ist, was wir tun können: Uns “gut” zu ernähren und auf unseren Körper zu hören. Eine ausgewogene Ernahrung mit genügend Vitaminen, Mineral- und Spurenelementen etc. ist die Basis für körperliches Wohlbefinden und wir alle wissen, dass auch das zum Gesamtwohlgefühl beiträgt.
(Du könntest zB. JETZT aufstehen und ein Glas Wasser trinken. Würde dir gut tun
)
9. Sei authentisch!
Übersetzt: Fang damit an du selbst zu sein und steh zu dir!
Authentisch zu sein, bedeutet nicht etwa “ehrlich” zu sein, wenngleich auch das natürlich tendenziell eine ziemlich positive Sache ist. Authentischsein bedeutet ECHT zu zu sein und “ein Original” zu sein. Authentischsein bedetuet also auch, dich nicht für andere zu verstellen, sondern jederzeit das zu sein, was du entscheidest sein zu wollen. Authentizität ist Freiheit. Nun, wir Menschen verstellen uns ja sehr oft. Um zu erreichen, dass uns jemand mag, um etwas Bestimmtes zu bekommen oder einfach nur, weil wir meinen es sei “angebracht” sich jetzt so oder so zu verhalten… Ich will nicht lange um den heißen Brei herumreden: Klar werden wir uns immer wieder verstellen, auch wenn wir weitgehend authentisch sind. Aber Fakt ist, dass wir uns oft nur verstelllen, weil wir MEINEN, es sei angebracht, obwohl wir gut und gerne einfach so sein sollten, wie wir sind! Statt jemandem etwas vorzugaukeln, ist es meistens sinnvoller einfach mit der eigenen Meinung herauszurücken. Und weißt du was die Konsequenz sein wird: Du wirst dich mutig fühlen! Klar wirst du das, denn es IST auch mutig zu dir zu stehen. Es ist mutig zu sagen was du denkst. Mit Authentizität drückst du vorrangig Einese aus und das ist: “Ich bin in Ordnung so wie ich bin.” Und wer das ausdrückt, der fühlt sich ganz automatisch einfach gut!
10. Nimm’s leicht!
Übersetzt: Mach dir dein Leben doch nicht absichtlich schwer!
Klingt einfach? Ja und das ist es auch. Wir machen uns unser Leben nämlich nur zu oft selbst so richtig schwer und diese Kunst beherrschen wir ziemlich gut. Manche haben das sogar bis zur Perfektion getrieben indem sie zB. in allem was man ihnen sagt, nur das Negative sehen bzw. eigentlich Negatives hineininterpretieren! Achte ein Mal an einem Tag an dem du viel unter Menschen bist, wie diese auf andere oder Aussagen anderer reagieren. Du wirst bestimmt schmunzeln. Da passiert etwas und schon interpretiert jemand. Kaum einer weiß, dass man alles so oder so auslegen kann und die Art WIE jemand etwas auslegt, verrät sehr viel über ihn
Tatsächlich, aber können wir die Dinge auslegen, wie wir wollen! Und ganz gleich wie wir es tun, für uns wird es immer aussehen wie die Wahrheit. Bestimmte Sorgen sind für den Einen ganz furchtbar, für den anderen eine Kleinigkeit. Warum ist das so? Weil der Andere ein leichteres Leben hat? Bestimmt nicht, denn jeder hat sein Packerl zu tragen
Aber wir können dieses Packerl absichtlich mit Steinen beschweren, indem wir es mit negativen Gedanken, Ärger und Missgunst, Eifersucht und Neid füttern. Deshalb kann ich dir wirklich nur ans Herz legen: Wann immer du die Gelegenheit hast, etwas Schönes zu sehen oder eine Aussage positiv auszulegen: TU ES! Es wird sich weit besser anfühlen…
Super Beitrag. Würde gern mehr Blogposts zu dem Thema lesen. Freu mich auf die naechsten Posts.
hihi – oafoch nur guat. eine geniale bestätigung