Sei die liebe, die du in der Welt sehen möchtest
“Sei die liebe, die du in der Welt sehen möchtest.”
TUT, a note from the Universe
- Die Menschen sind so unfreundlich.
- Es gibt so viel Leid und Armut in der Welt.
- Alles ist so mühsam im Moment.
- Das Wetter macht nicht gerade Frühlingsstimmung.
Du kennst diese Sätze irgendwoher? Dann…
Guten Morgen!
Wir Menschen können schon überaus lustig sein. Wir schimpfen über die kleinsten Kleinigkeiten, beschweren uns über dies und jenes, ärgern uns über das Verhalten anderer, verneinen Krieg und Streit, verurteilen Kapitalismus, bemitleiden „arme“ Menschen…
…und dabei bleiben wir schön brav dort stehen wo wir sind.
Lieber ärgern als etwas verändern, lieber verurteilen als uns den Kopf über mögliche Lösungen zu zerbrechen, lieber schimpfen als Positives beisteuern, lieber mitleiden als helfen. Vielleicht finde es nur ich persönlich lustig, aber dafür um so mehr.
Herr Meier steht jeden Morgen auf und macht sich zurecht für die Arbeit. Er mag schon seit einem Jahr nicht mehr gerne hingehen. Auf seinem Weg in die Firma begegnet er lauter missmutig dreinschauenden Menschen – „Wie die Leute heute wieder unfreundlich aus der Wäsche schauen…“ – zu guter Letzt seinem Chef. Über den regt er sich dann auf. „Der glaubt auch er wisse alles besser.“ Er setzt sich auf seinen Platz und beginnt zu arbeiten. Am Abend kommt er heim und seine Frau fragt: „Na wie geht es dir mein Schatz?“ Und Herr Meier antwortet: „Ach, das fragst du noch. Wieder mal ein mühsamer Tag gewesen. Die Arbeit ist langweilig, die Leute unfreundlich und der Chef, der konnte mich noch nie leiden.“
Sabine ist der Meinung, dass Tierquälerei keine gute Sache sei. „Tiere sind auch Lebewesen, wir dürfen sie nicht so schlecht behandeln. Es ist schrecklich wie manche Menschen mit Tieren umgehen.“ Die Sabine ist es auch, die jede Woche zum Zielpunkt rennt und sich „irgendein“ Hendlfleisch aus dem Kühlregal holt. Manchmal auch Riesengarnelen. (Die, die bekanntlich mit Antibiotika gefüttert werden – man bekommt bei uns kaum andere – schon gar nicht aus dem Tiefkühler.) Aber macht nichts, sie spendet schließlich jedes Monat 20 Euros an Greenpeace, denn die versuchen Massentierhaltung zu bekämpfen.
Frau Mag. Sowieso ist Mutter zweier Kinder. „Kinder müssen Werte vermittelt bekommen, sie müssen lernen was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.“ Und Frau Magister Sowieso hat auch einen Mann. Und mit dem telefoniert sie gerade: „Du allein bist daran Schuld, dass unsere Ehe in die Brüche geht…“
Thomas lehnt Kapitalisten dezitiert ab. „Denen geht es doch nur um’s Geld. Sie wollen immer mehr und mehr. Ganz klar, dass dieses Geld dann an anderer Stelle fehlt. Wie kann man nur so egoistisch sein?“ Thomas findet auch, dass Geld nicht wichtig ist um glücklich zu sein. „Es gibt wichtigeres als Geld. Wichtig ist, dass man selbst Gesund ist und es der Familie gut ist. Es sollten wieder andere Werte zählen…“ Und Thomas legt sich auch jeden Monat EUR 100,– beiseite, die in eine Lebensversicherung fließen. Thomas macht das, weil er einen guten Zinssatz bekommt und am Ende mehr herausbekommt, als er eingezahlt hat.
Was sagen uns diese Geschichten?
Sie sagen uns, dass wir bei weitem nicht was leben, was wir gerne in der Welt sehen möchten. Sie zeigen uns, dass wir uns über Dinge aufregen, die wir mit unserem eigenen Verhalten geradezu begünstigen und sie sagen uns, dass wir weit weniger bereit sind vor der eigenen Haustüre zu fegen als wir meinen.
Keine Frage – wir alle tun das. Manche mehr, manche weniger. Aber wir tun es.
Was ich einfach nur ein Mal in den Raum stellen möchte ist die Frage:
Wie kommt es, dass du dich wunderst darüber, dass die Dinge sind wie sie sind, wenn du doch keinen Finger rührst um sie positiv zu verändern?
Fast so als würden wir ein grimmiges Gesicht machen, dann in den Spiegel sehen und uns fragen: „Wieso schaut der mich denn so unfreundlich an?“
„Be the love, Pea, you wish to see in the world.“ Das ist die gestrige Botschaft von TUT, Nachrichten vom Universum.
Sei du selbst die Liebe, die du in der Welt sehen möchtest. Sei du die Freundlichkeit, der du begegnen möchtest. Sei selbst das Mitgefühl, das du erleben willst. Sei die Herzlichkeit, die du dir wünschst. Sei der Friede, den du dir für die Erde wünschst. Sei der Respekt, den Menschen verdient haben…
Sei einfach das, was du dir für die Welt wünschst!
Es mag kitschig klingen. Aber überleg dir das doch mal. Wie meinst du würde eine Welt aussehen in der jeder Mensch selbst genau das ist, was er sich wünscht. Für sich und andere? Ein Mal abgesehen von dem utopischen Gedanken, alle Menschen würden von heute auf morgen genau das tun… abgesehen davon, wie meinst du könnte sich die Welt überhaupt ändern, wenn nicht wenige von uns damit anfangen etwas dafür zu tun? Ich meines wirklich so, bitte frage dich ein Mal wie das gehen soll?
Und wie sieht es mit deinem eigenen Leben aus? Wie freundlich werden die Menschen zu jemandem sein, der ihnen gegenüber genervt, gestresst und schlecht gelaunt gegenüber tritt? Wie liebevoll wird

Ein kleines Geschenk von jemandem, der uns allen eine Freude machen möchte. Das ist nämlich das Jahr 2010! Wer also daran zweifelt, dass es ein gutes Jahr wird, dass die kalte Zeit und alle damit verbundenen Herausforderungen bald vorbei sein werden, der darf sich dieses Bild ein Mal genauer ansehen... 60 Marienkäfer, die den Winter gemeinsam überstanden haben und sich auf den Sommer freuen... Weißt du, wir gehören da auch dazu! JoyJoy!!!
dich jemand behandeln, den du anschreist? Wie sehr wird er dir entgegenkommen, wenn du dich hinter seinem Rücken über ihn lustig machst? Wie gnädig wird die Umwelt mit dir sein, die du verschmutzt? Welchen Pokal würdest du wohl bekommen, wenn es jemanden gäbe, der dein Verhalten und Sein nach Ehrlichkeit, Mut, Respekt und Liebe beurteilen würde? Es gibt „so jemanden“ nicht. Aber dennoch bekommst du eine Rechnung präsentiert. Nein, du bist kein Sünder. Vergiss das gleich wieder. Du bist aber ein Schöpfer und ganz gleich was du bekommst, du hast es zumindest miterschaffen. Du hast es angestoßen, mitgemacht, begünstigt, Energie investiert, es nicht versucht zu verändern etc. Und zwar alles. Das was dir gefällt und das was dir nicht gefällt. In Wahrheit ist es für die Welt, die Energie, das Universum nämlich ganz gleich.
Du hast die Chance heute etwas zu tun. Beobachte dich einfach nur. Beobachte dich und deine Gedanken, dich und deine Gefühle und erkenne ein Mal was du den lieben langen Tag so treibst.
Wenn ich dich frage: „Was findest du an der momentanen Gesellschaft schlecht?“ Was antwortest du dann?
- Was tust du um eine Veränderung zu bewirken?
- Was hast du unternommen um aus dieser Gesellschaft auszusteigen?
- Was hast du getan um zu begünstigen, dass es anders wird?
- Und was tust du NICHT?
Niemand erwartet von dir, dass du immer nach deinen eigenen Wertmaßstäben lebst. Aber erwarte auch du nicht, dass die Welt und die Menschen dir immer geben, was du dir wünschst.
Aber sobald du selbst zur Wunscherfüllung wirst, wirst du glücklich sein. Wenn du dir Liebe wünschst und wenn du deshalb Liebe bist, dann ist alles gut. So, wie du es dir gewünscht hast.
Probier’s aus!
JoyJoy