Leb dein Leben, wie du es willst!
Leb dein Leben, wie du es willst!
Guten Morgen Samstag!
Der Tag beginnt heute früh und vor lauter Elan und nach einigen aufschlussreichen Erfahrungen der letzten Tage und Wochen, gibt es in Wahrheit nicht viel zu sagen außer: Leb dein Leben wie du es willst.
Oft genug habe ich schon über Polarität gesprochen und damit werde ich euch heute nicht langweilen. Ich wiederhole mich ohnehin ständig.
Was ich aus den letzten Wochen gelernt habe ist sehr viel. So viel, dass ich mir schon wünschte, das Lernen hätte endlich ein Ende genommen. Zumindest habe ich mir eine Lernpause gewünscht. Die Quintessenzen sind uns allen eigentlich schon klar, aber vielleicht kommen sie genau heute gerade recht. Für dich, für den Tag, für dein momentanes Sein.
Wessen Leben lebst du?
Unter 10 Menschen, denen du es recht machen willst, sind ca. 5 dabei, die das gar nicht bemerken. 3 von ihnen sind da gar nicht deiner Meinung und sind mit deinem Weg unzufrieden und 2en konntest du es tatsächlich recht machen. Und dann ist da noch einer übrig. Der Einzige, dem es langfristig etwas bringt, dass du dich abmühst. Und der bist du. Mach es DIR recht und niemand sonst. Es wird immer Menschen geben, die nicht zufrieden sind mit dem was du tust, damit wie du dich verhältst. Aber das ist nur eine Sichtweise und seine Bewertung deines Tuns ist kein Maßstab für „Richtig und Falsch“. Niemand kennt diesen allgemeingültigen Maßstab, wir alle glauben nur einen zu kennen. Betrachte dich nur ein Mal selbst. Wie oft beurteilst du jemanden und das was er tut und musst feststellen, dass – obwohl du unzufrieden bist mit ihm – dieser Mensch sich dabei pudelwohl fühlt? Du bist nur unzufrieden, weil deine Erwartungen ihm gegenüber nicht erfüllt wurden. Aber ist der andere hier um deine Erwartungen zu erfüllen? Und bist du hier um die Erwartungen von anderen zu erfüllen? Nein. Du bist hier, weil du DEIN Leben leben sollst. Wäre das anders gedacht gewesen, würde dein Leben jemand anders leben
Lebst du in Ungewissheit?
Wir fahren mit dem Auto und denken daran, ob wir auch pünktlich am Ziel sein werden. Wir kochen Abendessen und fragen uns, ob es dem anderen auch schmecken wird. Wir bereiten eine Präsi vor und zerbrechen uns den Kopf darüber, wie sie wohl gut ankommen wird. Auf den ersten Blick mag es sinnvoll sein, sich Gedanken über soetwas oder ähnliches zu machen. Es mag vorrausschauend wirken. Aber das ist es nicht. Während wir diese oder ähnliche genannten Dinge tun, sind wir mit unseren Gedanken nicht etwa in der Zukunft. Wir sind aber auch nicht in der Gegenwart. Wir sind in der Ungewissheit und zerbrechen uns darüber auch noch den Kopf. Hart ausgedrückt ist das Zeitverschwendung. Konstruktiv wäre es, einfach zu kochen und mit dem Kopf beim Abendessen zu sein, es so zuzubereiten, dass es schmeckt. Es wäre geschickt, konzentriert zu sein und einfach ander Präsentation zu arbeiten und die Kraft dafür aufzuwenden, dass sie gut wird. Und es wäre ebenso geschickt, sich auf das Autofahren zu konzentrieren um dafür zu sorgen, dass wir nicht nur pünktlich, sondern auch heil ankommen. Die Frage „ob“ wird überschätzt. Geschickter ist es, das anzupeilen, was wir uns wünschen und um das zu erreichen ist es erforderlich, dass wir unsere Kraft in der Gegenwart einsetzen. Sich sorgen ist pure Verschwendung von Energie. So schwer es scheinen mag, damit aufzuhören sich zu sorgen, so einfach ist es in Wahrheit. Denn sobald die Frage nach dem „ob“ auftaucht sind wir nur eine Entscheidung davon entfernt uns wieder ins Jetzt zu holen mit einer ganz anderen Frage: „Was ist jetzt zu tun, damit das eintrifft, was ich mir wünsche.
Verschwendest du deine Zeit?
Weil wir gerade bei Zeitverschwendung waren, taucht gleich die passende Frage auf: Womit verschwendest du im Moment deine Zeit? In Wahrheit ist nichts was passiert Zeitverschwendung im Hinblick darauf, dass alles was wir erleben einen Grund hat und eine logische Konsequenz unserer inneren Ausrichtung ist. Deshalb hat alles was ist, auch seine Berechtigung. Aber weil alles eben besagte Berechtigung hat, hat auch die gestellte Frage ihre Berechtigung und es hat einen Sinn, dass ich sie dir genau jetzt stelle. Es hat einen Sinn, dass du sie jetzt liest. Es besteht ein grober Unterschied zwischen „Zeit investieren“ und „Zeit verschwenden“. Zeit (und Energie) in etwas zu investieren bedeutet, dass wir Energie für etwas anwenden, was eine gewünschte Konsequenz nach sich zieht. Ein gewünschtes Ergebnis. „Investieren“ bedeutet, dass wir Energie in etwas hineinstecken, was wächst. Wir legen Energie an und sie arbeitet für uns. „Verschwenden“ bedeutet, Energie in ein Fass ohne Boden zu stecken. Zwar geht Energie niemals verloren, aber zumindest werden wir nicht das gewünschte Ergebnis erzielen, falls wir überhaupt an ein Ergebnis denken. Ich persönlich bin der Ansicht, es kann wunderschön sein, Zeit und Energie einfach zu verschwenden. Es ist sogar unglaublich herrlich manchmal! Aber es gibt auch Zeiten in denen wünschten wir uns, dass wir mehr Kraft hätten. Momente in denen wir uns ausgelaugt fühlen, als kämpften wir gegen Windmühlen. Immer dann wenn das so ist, dürfen wir uns fragen: „Wo geht meine Energie hin?“ Und damit taucht irgendwann die logische Frage auf: „Wo kommt sie wieder zurück?“ Und noch wichtiger: „Wo habe ich das Gefühl, es kommt keine zurück?“ Weil Energie niemals verloren geht, müssen wir uns theoretisch gar keine Gedanken über solche Dinge machen. Die Energie ist ganz bestimmt irgendwo in diesem Universum. Aber dennoch tun wir es. Wir fragen uns obwohl Energie nicht verloren gehen kann: „Wo ist sie nur? Ich brauche sie wieder, ich möchte mich energievoll fühlen!“ Und das ist ein Wunsch, der sich erfüllen darf. Um ihn zu erfüllen gibt es verschiedene Wege und alle können ans Ziel führen. Eine der Möglichkeiten ist es, die Dinge ausfindig zu machen, die dich aktuell Energie „kosten“ und dich zu fragen: „Möchte ich das so?“ Es mögen die folgenden Ausführungen egoistisch klingen, aber das ist manchmal auch sehr in Ordnung. Schließlich bist du hier, damit es dir gut geht. Deshalb darfst du Wert legen auf dein Befinden und dich darum kümmern, dass es in guter Stimmung ist. Bist du in guter Stimmung, kannst du diese nämlich auch verbreiten. Somit haben alle etwas davon. Worauf ich aber hinauswill ist das, was ich bereits erwähnt habe. In Zeiten in denen du dich kraftlos fühlst, betrachte dich selbst und dein Leben und mache Energielecks ausfindig. Wenn du sie leicht und mühelos erkennst, dann frage dich, welchen Nutzen sie für dich haben und aus welchem Grund du sie deshalb nicht stopfen – also abschaffen möchtest. Wenn du keinen Nutzen hast, dann schließe sie und investiere deine Zeit sinnvoll. Damit kommen wir zur nächsten Lektion.
Ist dein Leben erfüllt?
Mit Energielecks können wir uns gerne beschäftigen. Aber in Wahrheit muss ein Leck nicht ein Problem darstellen. Ein Leck kann nämlich auch als Fluss gesehen werden. Wenn immer genug Wasser nachkommt, dann ist es egal wohin das Wasser fließt. Es ist immer Wasser da. Erst wenn nichts mehr da ist, hat der Fluss ein Problem und er trocknet aus. Anstatt uns also zu lange damit aufzuhalten wohin die Energie und die Zeit fließt, können wir dafür sorgen, dass immer neue Energie nachkommt. Im Allgemeinen würde ich das sogar als die geschicktere Variante bezeichnen. Denn wenn die Energie im Fluss ist und immer wieder neue nachkommt, dann wirst du dich weiterentwickeln mit jeder neuen Energie, die durch dich hindurchfließt und dich beschwingt. Nicht umsonst fühlen wir uns nach einer Dusche munterer und frischer als nach einem Schaumbad. Und das nicht nur, weil wir seltener in kühlem Wasser baden, als wir duschen. Sicher, auch der Kreislauf spielt eine Rolle und Stehen ist im Allgemeinen anstrengender als Liegen. Dennoch, fließendes Wasser hat eine ganz besondere Magie. Sie transportiert Altes ab und lässt im gleichen Atemzug Neues herein. Wenn du dich im Moment nicht erfüllt fühlst, so kannst du also nachsehen warum das so ist. Du kannst dich von Menschen distanzieren, die dich mehr Energie kosten als sie dir geben. Du kannst dich von Jobs trennen, die dir Energie rauben und du kannst es bewusst sein lassen, deine Zeit zu verschwenden. ODER – beziehungsweise UND – du konzentrierst dich absichtlich darauf neue Energie in dein Leben zu bringen. Das Schöne dabei ist: Je mehr neue Energie in dein Leben fließt, desto unwichtiger werden Energielecks. So unwichtig, dass sie einfach verschwinden. Weil du keine Zeit mehr für sie hast. Sie werden nicht mehr von Bedeutung sein. Menschen werden von Selbst gehen und neue – wichtige Menschen – werden kommen. Anstrengende Jobs werden von selbst verschwinden, weil sie von erfüllenden Tätigkeiten weggespült werden. Dahinter steckt ein einfaches Prinzip: Das Prinzip der stetigen Harmonie. Wenn du die Dinge einfach fließen lässt, dann wird immer ein ausgewogenes Maß an Energie da sein und dir zur Verfügung stehen. Das einzige was in diesem Zusammenhang zu tun ist, ist es, dich vor neuer Energie nicht zu verschließen. Um das zu ermöglichen, darfst du deine Aufmerksamkeit vom Abfließen der Energie (also dem was dir Energie „nimmt“) abziehen und sie auf das Eindringen von Energie ausrichten. Lenke deine Aufmerksamkeit bewusst auf das was du dir wünschst und halte danach ausschau!
Entscheidest du dich frei?
Jeder kennt sie. Sie passieren einfach – spontan. Wir meinen sie lenken zu können, wir meinen uns unter Kontrolle zu haben und wir meinen frei zu sein. Aber oft sind wir es nicht. Die Rede ist von Reaktionen. Reaktionen sind Antworten auf eine Aktion. In Wahrheit ist alles was passiert eine Reaktion auf etwas. Es gibt nämlich immer etwas, das „vorher“ passiert ist. Aber um jetzt nicht zu philosophisch zu werden, vereinfachen wir diese Sichtweise und sprechen von bewussten Entscheidungen. „Manche Dinge passieren einfach, aber du kannst selbst entscheiden, wie du mit ihnen umgehst…“ sagte ein guter Freund ein Mal zu mir. Und genau darauf möchte ich hinaus. Wie oft reagierst du auf etwas ohne dich bewusst dazu entschieden zu haben? Achte ein Mal darauf! Es passiert sehr oft. Unbewusste Reaktionen sind selten Antworten, die aus dem Bauch heraus kommen. Unbewusste Reaktionen sind geprägt von deinen typischen Verhaltensmustern, deinen Ängsten, deinen Glaubenssätzen etc. Soetwas würde ich nicht unbedingt als „frei“ bezeichnen. Jemand sagt etwas, was dir nicht gefällt, du fühlst dich angegriffen und reagierst promt. Meistens bringt das keinen wünschenswerten Erfolg. Dabei vergessen wir, dass wir selbst entscheiden können, was wir tun und vor Allem: Wie wir uns fühlen wollen. Denn wie wir uns fühlen ist die logische Konsequenz unserer Entscheidungen. Bei allen Entscheidungen, die es zu treffen gibt, behalte immer im Auge, dass du sie nicht nur selbst und frei und bewusst treffen kannst, sondern mit jeder Entscheidung auch noch selbst wählst, wie es dir gehen soll. Nicht, dass wir jetzt versuchen müssen alles immer unter Kontrolle zu haben. Das meine ich nicht. Aber hin und wieder können wir uns schon erinnern, dass es immer noch uns selbst obliegt, wie wir mit den Dingen umgehen und ob wir es überhaupt tun. Was auch immer passiert, was auch immer jemand sagt oder tut, was auch immer jemand verlangt oder erwartet. Du entscheidest selbst, wie du dich verhalten möchtest und damit auch, wie du dich fühlen möchtest. Die wichtigen Fragen sind also: „Wie möchte ich mich fühlen?“ und „Welche Entscheidung bringt mich am ehesten zu diesem Gefühl?“
Wer bist du gerade?
Die Antwort auf diese Frage ist einerseits die Lösung vieler Probleme und auf der anderen Seite der Grund für viele Probleme. Ich möchte das kurz erklären: Manchmal sind wir nicht wir selbst. Wir befinden uns in Gesellschaft von diesen und jenen Menschen und verhalten uns anders als sonst. Manchmal sogar so, dass wir uns danach fragen: „Warum war ich nicht einfach wie ich bin?“ Und manchmal klagen wir: „Bei ihm/ihr bin ich einfach nicht ich selbst.“ Es fühlt sich an als würden wir uns verstellen und hin und wieder sogar so als würden wir uns selbst verleugnen. Sich so zu fühlen, macht selten Spaß. Vor allem auch deshalb, weil wir uns meistens dann verleugnen, wenn wir meinen, dass wir so wie wir wirklich sind, nicht gut wären. Nicht gut genug oder schlechter „ankommen“ würden bei anderen. Das zeugt nicht gerade von Selbstliebe und das wissen wir insgeheim auch. Und das kann auch schon mal weh tun. Wenn wir uns nämlich verstellen und uns verleugnen, dann meist mit dem Ziel, jemand anders zu gefallen. Wir wissen aber auch, dass wir dem anderen nicht „wirklich“ gefallen können, wenn er uns ja gar nicht so erlebt, wie wir tatsächlich sind. Aus diesem Grund gehen viele Beziehungen in die Brüche. Um dem anderen zu gefallen tun wir Dinge, die wir sonst nicht tun würden und die uns eigentlich nicht entsprechen. Daraus entstehen also Probleme.
Auf der anderen Seite sind wir nie nur „so“ und nicht „anders“. Wir Menschen tragen viele Potenziale in uns die sich in diese oder jene Richtung ausdrücken. Oft unterschiedlich. Manchmal mögen wir über eine bestimmte Art von Witz lachen und in anderer Gesellschaft oder weil wir uns anders fühlen, lachen wir nicht. Manchmal sind wir ruhig und entspannt und manchmal sind wir aufgewühlt und energiegeladen. Manchmal sind wir traurig und manchmal fröhlich. So wie wir diese Pole in uns tragen, tragen wir auch alle anderen Potenziale in Gestalt von Gegenpolen in uns. Die Gegenpole machen ein Potenzial aus (Mein klassisches Beispiel: Warm und Kalt sind Ausprägungen des Potenzials „Temerpatur“). Wir tragen also alles in uns. Ich selbst war der Meinung ich sei ein sehr aktiver Mensch. Ich hatte „Hummeln im Popo“ und wollte selten Ruhe geben. Bis ich jemanden kennenlernte, der noch viel aktiver war als ich und plötzlich war ich „die Ruhige“. Hat sich das Blatt gewendet? Habe ICH mich geändert? Oder hat sich der Maßstab im Außen geändert? Von allem ein bisschen. Wahr ist jedenfalls, dass ich beide Aspekte in mir trage. Und das nicht nur bezogen auf dieses Beispiel. Die Gesellschaft in der wir uns befinden, die Situationen die wir erleben, all das zeigt uns Aspekte aus unserem Inneren. Deshalb ist es wichtig die Polarität anzunehmen. Auch die Polarität in uns. Das Außen hilft uns dabei und zeigt uns oft Aspekte in uns, die wir nicht sehen wollen. Und manchmal tauchen wir in diese Aspekte ein. Obwohl wir vielleicht keinesfalls arrogant sind, gibt es Situationen in denen sind wir es. Obwohl wir ungern gekünstelt wirken wollen, wirken wir manchmal so. Obwohl wir zufrieden und glücklich sein wollen, sind wir es manchmal nicht. Wir sind immer alles und können immer alles sein. Deshalb ist es auch kein Problem, wenn du manchmal anders bist als sonst. Es ist in Ordnung. Mach dir keine Gedanken darüber. Sei einfach wer du gerade bist. Und wenn du dich nicht damit wohl fühlst, dann sei anders. Was ich dir aber einfach sagen will ist: Was oder wer auch immer du gerade bist, es ist okay. Zeige alle dein Fassetten und lebe sie aus. So macht das Leben Freude, so kannst du alles auskosten, was es gibt.
In diesem Sinne,
Viel Freude beim Leben!
JoyJoy