Guten Morgen 01.03.2010 – Wie das Leben einfacher wird, 10 Tipps
10 Tipps – wie du dein Leben einfacher machen kannst… Teil 1/3
Tja, das ist das Thema des heutigen Tages! In diesem Sinne
Guten Mittag!
Ich habe mir überlegt, es könnte von Vorteil sein ein Mal eine Zusammenfassung darüber zu schreiben, um wie vieles einfacher das Leben sein kann, wenn wir nur ein paar klitzekleine Aspekte beachten. Die Schlussfolgerungen dieser Aspekte ergeben sich von selbst, weshalb man sie nicht unbedingt als “gescheite Ratschläge” bezeichnen muss… Es reicht, sich einfach ein Mal Gedanken zu machen darüber und seine eigenen Schlüsse zu ziehen
Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass es wirklich nicht schwer ist, sich manche Dinge erheblich leichter zu machen. Ich selbst mache mir das Leben nämlich wirlich gerne einfach. Das bedeutet nicht etwa, Verantwortung abzugeben oder gar sich vor Dingen zu drücken oder ihnen aus dem Weg zu gehen. Ganz und gar nicht. Eher wird das Leben leichter, wenn wir liebend und lächelnd mit den Dingen umgehen, wenn wir uns ihnen stellen – aber nicht mit Widerstand, sondern in Ruhe und Vertrauen.
Lange Rede, kurzer Sinn – auf geht’s:
1. Wer lächelt hat schon gewonnen!
Kommen wir ein Mal darauf zu sprechen, was ein Lächeln bewirken kann… Es ist nämlich schon fast unheimlich, wenn ich ehrlich bin
Durch mein Lächeln komme ich täglich in eine so positive Resonanz, dass mir Dinge passieren, die einfach “super” sind. Anders kann ich es nicht sagen.

Das Post-It des Tages...
Ich erlebe täglich wie sich Menschen darüber ärgern wie unfreundlich die Leute seien. Wie gemein und wie rücksichtslos. Ich sehe mir dabei immer das Gesicht desjenigen an, der sich gerade so mokiert. Sein Gesicht zieht Falten, seine Mundwinkel ziehen sich nach unten oder die Nase wird so wild gerümpft, dass das Gesicht jenem eines trotzigen Kleinkindes gleicht, das gerade nicht bekommen hat was es wollte. Der Ärger steht ihm ins Gesicht geschrieben. Hin und wieder frage ich dann den einen oder anderen, der sich gerade ärgert: “Wie gut warst du denn gelaunt heute, als du das Haus verlassen hast?” Und oft bekomme ich zur Antwort: “Na was gut? Nicht gut, war ich gelaunt, sondern so wie immer halt. Bin aufgestanden und musste in die Arbeit fahren, wie soll ich da gut gelaunt sein…” Naja – um ehrlich zu sein, es wundert mich dann nicht, wenn dieser grantige Mensch auch eine entsprechende Antwort von seiner Umwelt bekommt… Wenn dir deine schlechte Laune schon ins Gesicht geschrieben steht, wie kannst du dann erwarten, dass irgendjemand auf die Idee kommt unglaublich freundlich zu dir zu sein? Warum wundern wir uns über Unfreundlichkeit, wenn wir sie selbst oft genug ausstrahlen?
Weißt du einem Lächeln aus tiefstem Herzen können nur wenige Menschen widerstehen
Ganz ehrlich! Und wenn einer das kann, dann hat er wahrscheinlich eine so schlechte Laune und/oder so arge Probleme, dass er es ohnehin schon schwer genug hat. Lass ihn dann einfach in Ruhe und wundere dich nicht.
Ein Lächeln vermag wir Tür und Tor zu öffnen, das kann ich dir sagen. Du wirst an Warteschlangen vorgelassen, ohne darum bitten zu müssen. Menschen kommen dir entgegen, ohne dass du es erwarten musst. Du bekommst am Gemüsemarkt Weintrauben geschenkt, weil du so freundlich warst. Du bekommst mehr Trinkgeld als üblich ist. Dein Kunde lässt sich viel einfacher besänftigen, obwohl der Fehler in der Lieferung eindeutig an dir lag. Im Bewerbungsgespräch punktest du und wirst dem anderen Bewerber bevorzugt. Ein möglicher Kunde bucht genau bei dir, einfach weil du ihm sympathischer bist etc. Es ist wirklich simpel… ein Lächeln von Herzen und deine Freundlichkeit bescheren dir Geschenke! Und dein Leben wird erheblich einfacher.
Es klingt abgedroschen, aber ich meine es ernst. Schau dich nur selbst ein Mal an? Wann hast du das letzte Mal einen Unbekannten einfach so angelächelt? Meistens schauen wir weg, wenn uns jemand ansieht. Wir tun so als würde sein Blick irgendetwas Schlimmes anrichten, wir fühlen uns gleich unwohl oder beobachtet etc. Dabei wird mindestens “nicht” passieren, wenn du jemanden anlächelst und maximal etwas Schönes. Was hast du zu verlieren? Freundlichkeit siegt, es ist nun ein Mal so. Und zwar nicht die aufgesetzte, sondern die Freundlichkeit und das Lächeln aus dem Herzen. Und wer das nicht kann, einfach aus dem Herzen heraus lächeln, der darf sich ein Mal über sein Leben Gedanken machen und darüber, ob es nicht an der Zeit wäre, etwas gravierend zu verändern. Um wieder Liebe, Fröhlichkeit und Leichtigkeit hereinzulassen.
Ich möchte dir noch etwas sagen:
Ausreden bringen nichts. Sie behindern dich nur.
“Ich kann da nicht mehr lächeln, weil es ist wirklich…” oder “Das ist einfach nicht zum lachen, weil…” “Da KANN MAN nicht mehr freundlich bebleiben, wenn…” Glaube mir, ich habe schon schlimme Dinge erlebt. Ich maße mir zwar nicht an zu behaupten ich könnte alles nachempfinden, aber tatsächlich durfte auch ich schon mit Situationen fertigwerden, die alles andere als lustig sind. Und ich habe trotzdem nicht aufgehört zu lächeln. Ich habe mich nicht beeindrucken lassen von den Herausforderungen und jetzt darf ich die Früchte ernten. Ich kann dir aus ganzem Herzen sagen: Ein Lächeln von Herzen zahlt sich aus. Ein Lächeln kann nicht nur viel bewirken, es ist auch noch der Ausdruck der Gewinner. Und zwar nicht jener, die andere besiegt haben, sondern jener Menschen, die den Dingen mit Leichtigkeit begegnen und deshalb zufrieden und glücklich sind. Dein Lächeln auch in schwierigen Situationen beweist eindeutig, dass du bereits gewonnen hast.
2. Wer aufmerksam ist, erkennt die Wahrheit.
Wir Menschen sind teilweise so unbewusst und unaufmerksam, dass es schon weh tut. Wir merken nicht, dass uns jemand schon lange nicht mehr zuhört oder extrem gelangweilt ist. Wir achten nicht auf die Körpersprache des Gegenübers und ignorieren komplett, dass das was uns gerade gesagt wird überhaupt nicht der Wahrheit entspricht. Wir hören nur auf Worte und nicht auf das was zwischen den Zeilen steht und wundern uns dann darüber, dass Missverständnisse auftauchen. Ja unsere Wahrnehmung ist teilweise so eingeschränkt, dass wir genausogut mit verbundenen Augen über die Straße laufen könnten. Wäre ebenso ungeschickt.
Das Leben wird so einfach, wenn wir unsere Wahrnehmung erweitern und uns selbst ein wenig aufwecken! Einige Beispiele für die Konsequenzen unserer Unaufmerksamkeit:
Ein Verkäufer investiert Zeit und Mühen für einen Kunden. Er erklärt ihm die Vorteile des Produktes, legt sich ins Zeug um den Preis schmackhaft zu machen. Eine halbe Stunde lang. Und in einer kurzen Pause meint der Kunde: “Vielen Dank, aber ich werde noch weiterschauen…” Wäre der Verkäufer aufmerksamer gewesen, hätte er gemerkt, dass der Interessent nur noch aus Höflichkeit dasteht und nicht mehr weil er das Produkt wirklich kaufen will. Er hätte auf den Kunden eingehen können und es wären andere Möglichkeiten offen gestanden. Ein anderes Modell, eine andere Farbe, mehr oder weniger Funktionen, ein günstigerer Preis weil anderes Modell etc. oder schlechtestenfalls wäre nach 10 Minuten klar gewesen, dass der Kunde ohnehin “nur schauen will”.
Ein Mann lernt eine Frau in der Bar kennen. Sie ist hübsch, sympathisch und er ist sehr angetan von ihr. Er redet und redet und erzählt von seinen Schokoladenseiten, die er gekonnt in interessante Geschichten packt. Nach einiger Zeit gibt er ihr seine Telefonnummer um nicht aufdringlich zu wirken indem er die Lady um ihre Nummer fragt. Tage vergehen uns die ruft nicht an. Was war geschehen? Wäre er aufmerksam gewesen, wäre ihm aufgefallen, dass sie auf purer Freundlichkeit und Geduld nicht schon früher “Tschüss” gesagt hat. Ihre Körperhaltung wurde immer ablehnender, ihr Lächeln aufgesetzt und kam nicht aus dem Herzen, ihr Oberkörper neigte sich im Laufe des Gespräches immer weiter zurück. Außerdem hatte er ihr keine einzige Frage gestellt, wollte nichts von ihr wissen und wenn, dann lies er nur eine kurze Antwort zu um dann wieder auf sich selbst überzuleiten. Dabei hätte das Gespräch auch eine ganz andere Richtung einschlagen können. Denn sie und er haben ähnliche Interessen, den ähnlichen Musikgeschmack etc. Aber vor lauter Schokoseitenzeigerei und seiner Unaufmerksamkeit ist nichts daraus geworden…
Noch ein Beispiel: Tina will mit Peter am Mittwoch in ein Konzert, sie hat zwei Karten. Sie sitzen Montags beim Abendessen und Tina erzählt Peter von ihren Plänen. Peter würde eigentlich gerne ein Mal zuhause bleiben, aber er lässt sich doch auf den Konzertabend ein und sagt zu. Tina freut sich wie ein Schnitzel und dann kommt der Mittwoch. Am späten Nachmittag ruft Peter an und sagt ab. Es ginge ihm nicht so gut, er habe Bauchschmerzen und fühle sich nicht wohl. Tina ist enttäuscht und muss jetzt entweder allein ins Konzert oder ebenfalls zuhause bleiben. Ihre Freundinnen haben bereits etwas vor. Sie ärgert sich. Wäre Tina aufmerksam gewesen und hätte sie ein bisschen mitgedacht und mitgefühlt, dann hätte sie bemerkt, dass Peter nicht ins Konzert will und nur zugesagt hatte, weil sie es unbedingt wollte. Hätte sie ihm die Freiheit gelassen und wäre sie ein bisschen wacher gewesen, hätte sie eine Freundin fragen können und der Abend wäre nicht in die Hose gefallen.
Kommunikation ist nicht nur das gesprochene Wort und auch zählt nicht nur das gesprochene Wort in einer Kommunikation. Sondern auch das, was auf anderen Ebenen passiert. Wer diese Ebenen ignoriert, der tut sich selbst nun wirklich keinen Gefallen. “Er hat aber gesagt, dass…” bringt uns da auch nicht weiter. Wir können die Verantwortung schon abschieben, aber bringen tut es uns nichts. Die Dinge passieren dennoch so wie sie passieren. Ob wir Aspekte nun ignorieren oder nicht.
Besser und einfacher für uns selbst ist es also, wenn wir wach bleiben und unsere Sinne nutzen. “Es gibt keinen Ersatz für ausgeprägte Sinne” ist ein Ausspruch aus dem NLP und er behält Recht. Wer seine Sinne trainiert und sie wachsam einsetzt, der wird von seinem Gegenüber viel mehr empfangen und wahrnehmen und damit näher an die tatsächliche Wahrheit herankommen. Du wirst weniger Zeit verschwenden und sie für nützlichere Dinge einsetzen können. Du wirst erkennen, ob jemand Interesse hat oder nicht. Du wirst die Möglichkeit bekommen Missverständnisse sofort zu identifizieren und ansprechen zu können. Du wirst wissen, was wirklich los ist. Du wirst Tendenzen erkennen können. Du wirst dein Gegenüber besser kennenlernen. Und so weiter und so fort… Wachsamkeit, Aufmerksamkeit und Bewusstsein machen dir dein Leben einfach leichter. Außerdem wirst du nicht mehr so viel interpretieren müssen, sondern das erfahren, was wirklich wahr ist.
3. Wer zu sich steht, hat’s leichter.
Ja, es ist nicht so einfach. Moral, Anstand, Angst vor unschönen Konsequenzen, Gehemmtheit, falsches Verständnis von Höflichkeit etc. Alles das sind unsere typischen Gründe die uns dazu bewegen nicht zu uns selbst zu stehen. “Man kann das ja nicht so einfach ablehnen…” “Wenn es jemandem so schlecht geht, dann kann ich ja nicht sagen, dass ich…” “Wenn sie sich doch schon so freut, da kann ich doch nicht…” usw. Fakt ist: In den seltensten Fällen stehen wir wirklich zu dem was wir denken, fühlen und wollen. Und das sorgt für Missverständnisse a la
- “Aber ich dachte du liebst mich auch.”
- “Aber du sagtest doch du würdest dich auf freuen.”
- “Ich dachte die Arbeit würde Ihnen Spaß machen.” etc.
Also was bringt’s uns, wenn wir nicht das zum Ausdruck bringen, was wirklich in uns vorgeht? Ehrlichkeit macht sich bezahlt. Nicht nur weil sie für klare Verhältnisse schafft, sondern vorrangig deshalb, weil du damit ausdrückst: “Was ich fühle/denke/tue ist in Ordnung!” Und es ist wichtig, dass du zu dir stehen kannst, denn nur so wirst du auch bekommen, was du dir wünschst. Bitte versteh mich nicht falsch, es geht nicht darum gnadenlos und ohne Mitgefühl andere zu überrollen. Tu’s mit einem Lächeln
und mit Liebe, aber steh zu dir. Wenn du andere überrollst und unfreundlich wirst indem du deinen Standpunkt vertrittst, wirst du ebenso Unfreundlickeit und Widerstand ernten, das ist ganz klar. Aber du musst ja nicht unfreundlich oder stur oder hitzig sein, während du zu dir stehst! Schließlich ist es doch okay, dass du dies oder jenes nun mal denkst oder fühlst. Kein Grund für unnötige Unruhe also.
Zu sich zu stehen und offen zu sein was die eigenen Empfindungen und Gedanken betrifft bringt uns erhebliche Vorteile:
- Wir stehen nicht nur zu unseren Empfindungen und Gedanken, sondern auch zu uns uns drücken aus: “Es ist okay, dass ich so denke und fühle. Egal, ob das jemandem gefällt oder nicht, es ist eben so.”
- Du äußerst deine Wünsche und Ziele und machst transparent, was du willst. Dabei erkennst du, ob dein Gegenüber dich unterstützen wird oder nicht. (Beides ist okay, aber du musst deine Zeit dann nicht damit verbringen jemanden zu überzeugen versuchen, der gar nicht will.)
- Du gibst deinem Gegenüber die Chance sich ein klares Bild zu machen und eine Entscheidung zu treffen. Das sorgt für Klarheit auf beiden Seiten und es kann ein ehrliches Gespräch geführt werden.
- Du erreichst leichter, was du tatsächlich willst. Wenn du nicht zu dir stehst und nicht ausdrückst, was Sache ist, wie willst du dann vorankommen? Alle Missverständnisse, die entstehen werden dir den Weg nicht nur erschweren, sondern du wirst dich auch noch unzufrieden fühlen, weil du nicht zu dir stehen konntest.
- Es sorgt für Selbstvertrauen. Mit ein bisschen Überwindung und Übung wirst du das Gefühl von Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein erleben. Du darfst dich stark genug fühlen, dich selbst vertreten zu können. Wer sich ständig untergräbt, der kann sich irgendwann gar nicht mehr spüren und vor lauter falscher Höflichkeit sein eigenes Selbst unterdrücken.
- Es fördert ehrliche Gefühle. Aus Höflichkeit Dinge zu tun, die man eigentlich nicht will, zerrt an den Nerven und du begibst dich in eine Resonanz, die dir in Konsequenz nicht gefallen wird. Es ist energieraubend, vor allem aber – einfach unecht! Und Menschen spüren das. Vielleicht nicht auf einer bewussten Ebene, aber sie spüren es und es hinterlässt spuren. Es leidet das Vertrauen, es entstehen Missverständnisse etc. alles Zeit- und Energieverschwendung. Falsche Höflichkeit, aufgesetzte Freundlichkeit, gemoglete Liebe… alles das bringt nichts. Ehrliche Gefühle und Gedanken jedoch haben endlich die Chance zum Vorschein zu kommen, wenn du beginnst, sie nach oben und auch nach außen kommen zu lassen.
So… das war also Teil 1 von 3 der 10 Machs-Dir-Leicht-Tipps… in den nächsten Tagen folgen die weiteren… ![]()