Pause von der Welt. Wenn alles zu viel wird…
- unzufrieden im Job
- ständiger Zeit- und Leistungsdruck
- finanzielle sorgen
- ein unglückliches Single-Leben
- mühsame Diskussionen in der Familie
- viele Verpflichtungen
- Streit mit den Kindern oder Eltern
- ständiger Hick-Hack mit dem Partner
- etc.
Kurzum…
Totale Überforderung
Ich melde mich nach einer Woche Pause wieder zurück mit einem Thema, das nicht nur mich auf die eine oder andere Weise schon ein Mal berührt hat, sondern im Moment in vielerlei Hinsicht spürbar ist. Bei meinen Klienten und Kunden, im Kreise meiner Liebsten, Freunden und Bekannten und auch ich selbst durfte in den letzten Tagen so meine Erlebnisse dazu machen.
Die Welt steht nie still und das Leben somit auch nicht – so viel ist klar. Meistens freuen wir uns darüber, wenn die Dinge vorangehen, wenn sie sich weiterentwickeln und wir unsere Erfahrungen machen können, lernen und erleben. Aber es gibt auch Zeiten in denen wünschten wir uns eine Pause von der Welt. So schön das Leben auch sein mag, oft sehen wir uns an einem Punkt an dem wir einfach gerne alles rund um uns herum ausblenden möchten. Augen und Ohren geschlossen und wir sehnen uns nach Momente der Ruhe, des Friedens – der Einfachheit. Wir wünschten uns, dass und die Dinge endlich leicht von der Hand gingen – ein Mal ohne Anstrengung, Druck und dem Gefühl nicht genug getan zu haben. Irgendwann muss es doch ein Mal reichen, oder nicht?
Bewusste Entscheidung oder Vogel Strauß Strategie
Es scheint als stünden wir ständig vor Entscheidungen. Tun wir dies, müssen wir mit jenem rechnen. Entscheiden wir uns für das andere, so wird das Ergebnis dieses oder jenes sein. Wofür entscheiden wir uns also? Für das eigene Wohl oder die Zufriedenheit des Chefs? Dafür zu uns zu stehen oder dafür den Job zu behalten um das Leben zu finanzieren? Dafür endlich mit der Wahrheit rauszurücken oder der Harmonie wegen zu schweigen? Es stimmt. Wir stehen täglich vor Entscheidungen und manchmal wird uns das zu viel. Oft endet es darin, dass wir den Kopf in den Sand stecken und nicht nur etwa bewusst abwarten, sondern einfach verdrängen, dass etwas getan werden sollte um eine Situation zum besseren zu wenden. Wir spielen Vogel Strauß. “Ich hör nix, ich seh nix und deshalb ist auch nix da” lautet die Devise. Und ich habe tiefstes Verständnis für diese Taktik. Nur leider beschert sie uns oft nur noch mehr Stress, Druck und ein Ergebnis zu dem wir schließlich nur ein Kommentar abgeben können: “Ich kann nichts dafür, ich hab’s mir nicht ausgesucht.” Und das ist sogar teilweise richtig. Anstatt uns nämlich bewusst etwas auszusuchen, haben wir uns dazu entschieden einfach nicht mehr mitzumachen.
Was auch immer wie tun, es zieht Konsequenzen nach sich.
Wenn wir uns in einer Lage befinden in der wir einfach dicht machen und uns nicht mehr beteiligen, dann nehmen die Dinge ohne unser Zutun ihren Lauf. Und oft bewegen sie sich in genau die Richtung, die sich vorher schon abgezeichnet hat. Wir verschließen uns vor unseren finanziellen Sorgen, klinken uns aus und ignorieren sie somit. Aber die Welt dreht sich weiter und unweigerlich bewegen sich die Dinge weiter in die Richtung, die sie vorher schon eingeschlagen haben. Durch unser Zutun könnten wir etwas verändern, aber wir “sind ja nicht mehr da”. Zumindest nicht bewusst. Die Situation in der Beziehung spitzt sich zu, die Unzufriedenheit des Partners steigt gleichermaßen wie die eigene, uns wird es zu viel, wir beteiligen uns nicht mehr und früher oder später ist der Punkt gekommen an dem die Entscheidung nicht mehr bewusst an uns liegt. Es wird entschieden und wir sind betroffen – ob wir wollen oder nicht. Der Partner beendet die Beziehung, der Chef kündigt uns den Job, der Körper gibt w.o. etc.
Die Pause von der Welt
Wenn wir nun aber schon in einer solchen Lage sind, was dann? Wenn wir vor lauter Überforderung nicht mehr wissen wo uns der Kopf steht, die Welt sich so schnell dreht und wir da stehen und das Gefühl haben, dass es keinen Ausweg mehr gibt… Was können wir jetzt noch tun?
Mag sein, dass wir nicht zum Mond fliegen können und vermutlich würde das auch nichts ändern. Aber wir können sehr wohl eines tun
: Eine Pause machen. Und eine Pause von der Welt ist nicht nur möglich indem wir den Planeten Erde verlassen *lach* Sondern indem wir uns anstatt uns von Entscheidungen erdrücken zu lassen oder aus Verzweiflung heraus die lustigen Affen im Bild zu mimen, klar und deutlich “Stopp” sagen. Es ist wichtig eines zu verstehen: Wir müssen nicht überall mitmachen.
Gut möglich, dass jemand gerne eine Entscheidung hätte, gut möglich, dass unsererseits etwas getan werden muss, damit sich etwas verändert und auch möglich, dass dieses Tun seine Wirkung nach sich zieht. Uns zu vergraben ist die ungeschickteste Variante. Aber es gibt eben noch eine Möglichkeit, die uns das gibt was wir wollen – nämlich Ruhe. Und die ist es, diesen Wunsch nach Ruhe und einer Pause nicht nur zu äußern, sondern ihn durchzusetzen.
Transparenz ist die Lösung
Du weißt in deiner finanziellen Situation weder ein noch aus? Dann sprich mit deinen Gläubigern und sag es ihnen. Mach deutlich, dass du bereit bist dich um die Angelegenheit zu kümmern, aber du xy Wochen benötigst um dir eine Lösung einfallen zu lassen. Äußere deine Bereitschaft, aber mach klar, dass du eine Lösung, die für beide Seiten gut ist nur dann wirst, wenn du jetzt ein Mal Zeit bekommst um sie dir zu überlegen. Sie werden die Füße still halten für die vereinbarte Zeit. Und du hast Raum um ein Mal durch zu atmen und dir danach Gedanken zu machen.
Du bist unzufrieden in deiner Beziehung? Sprich mit deinem Partner und sag es ihm. Noch bevor es kracht! Wenn du dich im Moment nicht in der Lage siehst Energie für eine Lösung aufzubringen, dann sag es ihm einfach und auch, dass du dir eine gewisse Zeit wünschst in der du dich sammeln kannst.
Wenn du im Job heillos überfordert bist, dann rede mit deinem Chef oder deinem Kollegen. Mach deine Lage transparent und drücke aus, was gerade vorgeht. Du musst nicht “aufgeben” und es ist kein Zeichen von Schwäche anzusprechen, dass es auf diese Art und Weise für dich nicht mehr weitergehen kann. Wenn du deinen Job gerne machst, aber die Qualität deiner Arbeit beginnt zu leiden, dann wird auch dein Chef einsehen, dass eine Entlastung angebracht ist.
Ein guter Freund will, dass du ihm einen Gefallen tust? Oder er will unbedingt mit dir reden, einen Rat oder einfach nur Zeit mit dir verbringen und du hast aber im Moment einfach nicht die Energie dafür? Aus einem Mangel heraus etwas geben zu wollen, das funktioniert nicht gut. Wie auch? Wie willst du etwas geben, was du nicht aufbringen kannst im Moment? Mach es transparent. Bevor du beginnst seine Anrufe zu ignorieren, ihn schnell schnell abzuwimmeln und er das Gefühl hat er sei dir nichts wert, sag ihm wie es dir aktuell geht. Und vor allem: Vertröste ihn nicht auf morgen oder übermorgen, sondern auf mindestens nächste Woche oder auf in zwei Wochen. Gönn dir selbst Zeit und erweise deinem Gegenüber den Respekt der Ehrlichkeit. Ein guter Freund sollte das verstehen.
Deine Kunden wollen etwas sofort? Die Dinge sollen immer so schnell wie möglich gehen, das darfst du dir bewusst machen. Lieber heute als morgen. Und es mag sein, dass du üblicherweise nur eine Woche für etwas benötigst, mag sein, dass die Umsetzung dessen was der Kunde will nur ein paar Stunden deiner Zeit in Anspruch nehmen würde. ABER wenn es 10 Dinge gibt, die alle nur wenige Stunden benötigen würden, allerdings alle sofort fertig sein sollten, dann wirst du in Zeitnot geraten und irgendetwas wird darunter leiden. Die Qualität der Arbeit, dein Körper, deine Nerven, die des Kunden etc. Und sogar, wenn du etwas zugesagt hast und nicht fertig wirst ohne dass du dich bis zum Ende verausgaben musst, hast du das Recht zu sagen: “Mir ist bewusst, dass wir diesen Abgabetermin vereinbart hatte und es tut mir sehr leid ihn verschieben zu müssen, aber es besteht meinerseits keine andere Möglichkeit.” Auch wenn der Kunde König ist, wird er Verschiebungen in Kauf nehmen müssen. So wie du selbst ebenso schon ab und an hast Verspätungen ertragen hast müssen. Und wie schlimm war es? Dramatisch kann’s nicht gewesen sein, du bist ja noch da
Bewusst gewählte Pausen sind wichtig
Der Unterschied zwischen der Vogel Strauß Politik und der bewusst gewählten Pause zeigt sich schließlich auch im Ergebnis. Mit der Pause, die du auch ausdrückst zeigst du ganz klar wo die Grenze ist und wirst nicht ständig damit beschäftig sein, dich wehren zu müssen. Du hast transparent gemacht, dass es im Moment nicht möglich ist etwas zu tun. Machst du das nicht, werden die Menschen ständig an deine Tür klopfen, denn sie wissen ja nicht, dass du gerade eine Pause willst. Sie werden nicht aufhören irgendetwas zu wollen. Du kannst dich schon verstecken, aber du wirst das ständige Klopfen nicht ganz ausblenden können und es wird dich Nerven kosten.
Heute geschlossen
Gönn dir ruhig ein Mal einen Tag an dem du keiner einzigen Verpflichtung nachkommst. Kündige diesen Tag an und dein Umfeld wird dich in Ruhe lassen. Ein Tag an dem du ausschläfst, nicht ans Telefon gehst, dich nicht darum kümmerst ob dies oder jenes erledigt ist, deine Wohnung nicht aufräumst, dir Essen nach Hause kommen lässt etc. Ein solcher Tag bewirkt manchmal Wunder. Ohne jemanden zum “Blaumachen” verleiten zu wollen, du kannst dir ja einen Urlaubstag nehmen. Wie auch immer du es tust, genieße es. Die Welt wird nicht untergehen, wenn du einen Tag lang nicht verfügbar bist, auch wenn’s schwer zu glauben ist.
Glaub mir – als Selbständige weißt ich nur zu gut wie es ist unter Druck zu sehen
Und ich gehe manchmal gut, manchmal weniger gut damit um. Aber im Endeffekt sehe ich mich stets an dem Punkt an dem ich mit mir selbst zufrieden bin. Damit, dass ich nicht nur meine Arbeit gut gemacht habe, sondern ich auf mich selbst geachtet habe und rechtzeitig eine Pause gemacht habe.
JoyJoy!
Hallo,
zu deinem Thema hätte ich gerne eine Frage, die mich vielleicht wieder aufbauen könnte. Vorab aber die Ausgangs-Situation:
Ich bin auch selbstständig und ich habe die Firma, die Arbeit und mich. – Also keine Arbeitsnehmer sind bei mir beschäftigt, keine Aushilfen etc. – Aufgaben wie: Termine machen, Termine wahrnehmen, Dienstleistungen ausführen, Waren- Einkauf u. Verkauf, Telefonate u. E-Mails, Statistiken führen, Buchhaltung, Waren- Pflege, Aufbauten u. ggf. Entsorgungen etc. sowie auch die nicht zu vernachlässigen Arbeiten wie Geschäftsräume sauber halten, Ordnung halten, Anschaffungen u. Verbesserungen zu integrieren etc. bleiben stets mir überlassen!
Die Ausgaben sind groß u. kaum zu drücken. – Die Einnahmen sind gering u. im Moment nur schwer zu steigern. Also bin ich daher auf jeden Kunden angewiesen.
Doch, privat bin ich ebenso sehr eingespannt – Nein, ich korrigiere: Ich komme fast keiner Aufgaben mehr nach, es sammelten sich schon so einige Aufgaben dadurch an, dass ich eben mich dem Geschäft widme, dem Geschäft komme ich ja schließlich den meisten Aufgaben nach.
So bin ich also nach einem Umzug noch nicht wirklich eingezogen, noch nicht fertig umgebaut. – Es ist eine Baustelle – Eine Katastrophe – Berge von Briefen – Zimmer voller gefüllten Umzugkartoons – halbfertige Zwischenwände etc.
Sie sprechen das Thema “Heute geschlossen” an. Da Frage ich mich, wie soll ich verfahren? Es würde kein Tag ausreichen, es müsste schon fast eine Woche sein um vielleicht einen Tag zu entspannen und die restlichen Tage den privaten Verpflichtungen nachzukommen.
Was schreibe ich an die Eingangstüre meines Laden’s ? Nichts und stattdessen geöffnet lassen? – Kommt nicht in Frage, keiner außer mir kann das Geschäft ohne vorherige Einlernphase führen! – Zeit zum einlernen oder Finanzielle Mittel um eine Aushilfe zu leisten sind auch nicht vorhanden.
Also, was mache ich, um endlich etwas Auszeit zu nehmen um wieder alles in Griff zu bekommen? Ist die Firma eine Woche geschlossen, lassen sich die Termine genauso gut diese Woche lang verschieben aber der Verkauf der Ware fehlt bedeutend.
Vielleicht haben Sie ein paar Anworten oder Tipps. Ich hoffe es, nur die Hoffnung ist mir noch treu
Grüße Benny
Hallo Benny!
Danke für dein Kommentar. Ich komme auch erst jetzt dazu, es freizuschalten und dir zu antworten. Warum wohl? Weil zieeeeemlich viel los ist. Vielleicht sollte ich gleich zu Beginn ein Mal eines vorausschicken, auch wenn es für so ziemlich alles gilt, was ich schreibe: Das alles sind Angebote und Möglichkeiten, keine fertigen Lösungen. Auch das nicht, was ich gleich schreiben werde. Ich erhebe keinen Anspruch auf die Wahrheit, denn wahr ist nur, was tatsächlich wirkt im Leben desjenigen, der es versucht. Dennoch können wir die Wirksamkeit beeinflussen.
Also gut. Erst ein Mal DANKE für dein Kommentar, ich hab mich sehr gefreut über deine Offenheit und darüber, dass du den Artikel so genau gelesen hast. Die selbe Wertschätzung möchte ich nun dir entgegenbringen, was sich darin zeigen könnte, dass meine Antwort ein wenig lang ausfällt. Ich hoffe, das ist in Ordnung für dich.
Nun kenne ich deine Situation natürlich nicht genau, auch wenn du sie sehr gut beschrieben hast. Hinter jeder Situation steht aber immer auch ein Mensch. Ein Mensch mit einer bestimmten Ausrichtung. Das heißt, jeder einzelne richtet sich mit jedem Gedanken, den er denkt auf etwas bestimmtes aus. Einfach und ganz banal beschrieben: Meine Cousine kaufte sich vor kurzem einen Audi und der gefällt mir wirklich sehr sehr gut. Das Modell gefiel mir auch vorher, aber ich habe nicht explizit darauf geachtet. Nun seidem sie dieses Auto hat, fällt mir auf, dass unheimlich viele PLÖTZLICH mit dem selben herumfahren. Was natürlich vollkommener Quatsch ist, denn das war schon vorher so. Ich musste mit mir selbst lachen als ein Freund zu mir sagte: “Ach was, den haben wirklich schon echt viele Leute, auch bevor sie ihn gekauft hat. Ist dir das gar nicht aufgefallen?” Nein, es war mir tatsächlich nicht aufgefallen. So geht es uns allen mit sehr vielen Dingen, womit ich eigentlich nur eines sagen möchte: Wir nehmen genau das wahr, worauf wir uns ausrichten.
Unsere Wahrnehmung ist vorab beeinflusst von einigen Aspekten. So unterliegen wir neurologischen, sozialen, kulturellen und individuellen Filtern, die bedingen, dass wir die Welt nicht in der Gänze wahrnehmen – also nicht so wie sie ist – sondern sehr eingeschränkt. Menschen aus einem anderen Kulturkeis zB. nehmen manche Dinge gänzlich anders wahr als wir. Warum schreibe ich das? Weil es die Einleitung auf etwas noch wichtigeres ist und ich mich damit bald auf deine Geschichte beziehen kann. Ein bisschen Geduld also noch bitte
Es ist schon eine Zeit lang her – ich war schon eine Zeit lang Selbständig – als ich mich dabei ertappte, kurz vor dem Kapitulieren gewesen zu sein. Es häuften sich etliche Aufgaben, ich wurde krank und zudem gab es etliche Schwierigkeiten mit Lieferanten (vorwiegend technische Schwierigkeiten, was besonders für die Online-Schule äußerst problematisch war). Geistig fiel ich so gut wie komplett aus. In diesem Moment damals konnte mich jedes “Denk halt positiv” um ganz ehrlich zu sein “kreuzweise”
Ja, das klingt jetzt ziemlich erschreckend von jemandem, der so einen Artikel schreibt, aber ich denke es ist wichtig zu erwähnen. Das Einzige was mich von jemandem unterschied, der tatsächlich aufgab war, dass ich mich nicht umsonst schon Jahre mit Energiearbeit beschäftige und unheimlich viel Zeit und auch Gelt investiert hatte um zu lernen. Aus den vielen Herausforderungen, die mir das Leben so bot, begann ich irgendwann Erkenntnisse zu gewinnen und sie erfolgreich für mich zu nutzen. Und die wohl wichtigste Erkennnis von allen kann tatsächlich mit einem bereits sehr bekannten Satz beschrieben werden: “Die Welt ist so, wie ich sie sehe.”
Zu diesem Zeitpunkt damals sah ich Stress. Ich sah zu viele Dinge, widmete mich zu vielen Aspekten gleichzeitig, hatte mir bereits im Vorfeld zu viel aufgelastet und anstatt selbst zu entscheiden, entschieden sich die Dinge aus ermangelung an Zeit und Ressourcen teilweise von selbst und das oft keineswegs so, wie ich es mir wünschte. Eigentlich hatte ich mir gar nichts gewünscht, was ebenfalls ein Problem war – zu dem ich aber später noch kommen werde. Ich wünschte mir eigentlich gar nicht Gutes, sondern nur, dass das Mühsame aufhörte womit ich mich erst recht wieder auf das Negative ausrichtete.
Ich konnte jedenfalls keine Aufgaben abgeben, denn niemand kannte die Thematik so gut wie ich und bis ich jemanden hätte instruieren können, wäre wieder zu viel Zeit vergangen. Meines Erachtens zumindest.
Nun stand ich vor einer wichtigen Entscheidung, die alles andere als leicht war und ganz bestimmt einigen meiner Kunden und Kundinnen ganz und gar nicht gefiel. Und noch etwas: Ich würde nicht ein Mal sagen, dass ich mit ihr die “richtige” Wahl getroffen habe, denn man hätte es bestimmt besser machen können. Aber ich handelte es eben so gut, wie ich zu diesem Zeitpunkt konnte. Was ich also tat? Ja, ich machte zu und nahm mir zwei Tage frei. Ich hätte gar nicht anders gekonnt, denn ich war in Wahrheit ohnehin nicht mehr zu gebrauchen. Ich kam hinten und vorne nicht mehr nach! Ich sagte also alle meine Termine ab – auch diejenigen, die schon ein Mal aufgeschoben worden waren und nahm damit in Kauf Menschen und somit auch Geld zu verlieren. Geld, das ich aber eigentlich hätte gebrauchen können. Das war erstens nicht einfach und zweitens ging es komplett gegen meine “Erwartungen-Erfüllen-Angewohnheit” und drittens hätte es auch Folgen haben können, die ich zu diesem damaligen Zeitpunkt gar nicht abschätzen konnte.
In diesen beiden Tagen erkannte ich, wie furchtbar entgegen jede positive Möglichkeit ich mich in der Zeit davor verhalten hatte. Und ich erkannte: Wenn etwas sich so wehrt, dann ist entweder der Plan kein guter oder es hapert an der Ausführung. Ein Mensch kann eben nur ein gewisses Maß an Dingen erledigen. Da denke ich an den Satz eines Freundes von mir: “Auch dein Kuchen Pea, braucht im Backrohr genau gleich lange wie jeder andere!” Und wenn ich mich auf den Kopf stellte, ich habe wie jeder andere auch nur 24 Stunden zur Verfügung und wenn ich mir Arbeit für 30 Stunden einteilte, dann machte ich etwas falsch. Und ich machte tatsächlich etwas falsch, weil ich genau das tat. Ich kalkulierte keine Pausen ein, keine Zeit für mich, keinen Ausgleich und schlief viel zu wenig. Keine guten Voraussetzungen für ein entspannes Arbeiten. Nicht ein Mal für ein 100% Arbeiten. Kaum zu denken an 200% so wie ich es mir vorgenommen hatte und es auch gewohnt war.
Bevor ich mich dazu entschloss mir diese Tage einfach frei zu nehmen, dachte ich ähnlich wie du. “Wenn ich das mache, dann fehlt mir erst recht wieder Zeit und Geld, dann habe ich NOCH mehr Stress als jetzt schon und alles wird noch schlimmer.” Deshalb tat ich es ja auch lange nicht. Ich vergas aber, dass – wenn es nicht klappt auch ein Mal zuzusperren – es auf Dauer auch nicht klappen würde immer offen zu haben, denn irgendwann würde die Grenze erreicht sein. Aber ohne Erweiterungsmöglichkeiten. Wenn es nicht möglich ist, Tage für sich zu haben, dann ist etwas massiv falsch. Aber nach dem “falsch” sollte kein Punkt gemacht werden, sondern es kommt ein Beistrich und der Zusatz “und muss geändert werden”.
Manchmal ist es wichtig, eine Planänderung vorzunehmen und das ist gerade dann der Fall, wenn man glaubt, nur noch einen einzigen Weg gehen zu können. Denn wenn wir uns von dieser Vorstellung geißeln lassen, dann gibt es keine Freiheit mehr und irgendwann auch keine Freude und irgendwann nur noch Erschöpfung und was danach kommt, das können wir uns alle ausmalen. Zusammenbruch. Aber dann bricht eine ganz Welt zusammen. Bevor das passiert gilt es seine innere Haltung zu ändern – absichtlich.
Hätte ich mir frei genommen ohne dies vorher getan zu haben, hätten diese Tage keinen einzigen Sinn gehabt und sie hätten mich wirklich wie angstvoll vorhergesagt zu Nichte gemacht und meine Lage sehr verschlechtert. Ich hätte die Zeit dann vermutlich gar nicht sinnvoll nutzen können. Deshalb musste ich vorher erkennen, dass die Art wie ich es jetzt machte ebenfalls keinen Sinn ergab. Ich malte mir aus, was passieren würde, wenn es so weiterginge und stellte fest, dass das ohnehin das Aus bedeuten würde in wenigen Monaten. Was sollte sich denn ändern, wenn sich nichts ändert? Sollte ich darauf hoffen, dass von irgendwoher ein Engel zu mir herabsteigt und mir meine Arbeit abnimmt? Nein, kein sinnvoller Gedanke für mich – und das obwohl ich mich in sogenannten “esoterischen Kreisen” bewegte
Ich musste also vorher etwas ändern in meinem Denken, sonst würden die “freien Tage” einfach verpuffen, wie ein Tropfen auf dem heißen Stein. Was mein Denken änderte? Klingt schmerzhaft, war es auch, aber gleichzeitig heilsam: Die komplette Verzweiflung in die ich mich bis zum Anschlag hineinfallen ließ. Ich ließ es einfach zu. Jeden negativen Gedanken, jede Angst, alle Wut, jede einzelne Unsicherheit und ich ließ die schlimmsten Bilder in meinem Kopf zu. Und war so lange bis ich an ziemlich irrwitzigen Punkten angelangt war wie zB. Man sperrt mich ein, weil ich meine Rechnungen nicht bezahle
Klingt dramatisch? Ja, allerdings! Das war nämlich das Schlimmste was mir einfiel. Dass mich jemand deswegen nämlich ermordete, das konnte ich mir nun wirklich nicht vorstellen.
Was ich damit sagen will ist: Was ist das Schlimmste, was dir passieren kann? Was könnte darauf folgen und was könnte darauf folgen und darauf und darauf? Machen wir uns nichts vor! Wenn es hart auf hart kommt, sollten wir für die schlimmsten Fälle gewappnet sein oder nicht?
Während ich so in meinen Knastgedanken schwelgte und Rotz und Wasser heulte – was für mich als Frau vielleicht bezeichnender ist als für dich als Mann – bemerkte ich, dass sogar der schlimmste aller Fälle mich nicht umbringen würde. Zweifelsohne gibt es erheiternde Gedanken als diesen, aber zumindest stand die Feststellung: Egal was passiert, es wird mich noch geben. Das wiederum bedeutete für mich: Einen Endpunkt gibt es nicht. Nachdem ich also das ein Mal gesichert hatte, konnte ich mich eigentlich ganz zwangsläufig nur noch den positiveren Gedanken widmen, alles andere war schon durchgedacht. Und so analysierte ich die aktuelle Situation recht nüchtern.
“Was ist aktuell der Fall” im Vergleich zu “so sollte es sein”. Und ich erkannte, dass das einzige was mich hinderte das “so soll es sein” zu erreichen, ich selbst war. Ich war so zugemüllt mit zu vielen Dingen, dass ich mich ja gar nicht sinnvoll einer Verbesserung widmen konnte. Ich rannte der Arbeit hinter her und war nie einen Schritt voraus! Ich wollte alles zu gleich. Ich wollte, dass die Firma gut läuft, dass ich meine Wohnung wohnlich einrichte (ich war ebenfalls umgezogen), wollte neue Dienstleistungen damit mehr Umsatz generiert werden konnte, mehr Termine, vielleicht hin und wieder doch ein Privatleben, mich mit den Freunden treffen, die ich schon so lange vertröstete etc. Und es blieb mir im Endeffekt nichts anderes übrig als zu erkennen: Das ist zu viel verdammt!
Wenn ich jetzt lese, was du alles zu tun hast, dann frage ich dich: Hast du zufällig mehr Stunden pro Tag zur Verfügung als ich? Und wenn ja, wo bekomm ich diese Zusatzstunden her?
Ein Mal ganz im ernst und recht praktisch gedacht: Es wäre gut möglich, dass das was du zu bewältigen hast, einfach nicht zu bewältigen IST in der Zeit, die du zur Verfügung hast. Das erinnert mich an eine Freundin, die vor einigen Tagen zu mir kam und mich fragte: “Wie schaffe ich es gleichzeitig bei der Geburtstagsfeier meines Vaters zu sein UND trotzdem Weihnachten mit meinem Freund zu verbringen?” (beides fand am 24sten statt) und ich sagte ziemlich trocken: “Gar nicht. Entscheide dich.” Und sie sagte: “Und was ist, wenn ich mich nicht entscheiden kann?” Und ich meinte: “Dann wird irgendetwas passieren.” “Und was?” “Nicht das was du dir wünschst. Was wünschst du dir eigentlich?” Darauf sie: “Dass meine Mutter nicht enttäuscht ist und ich Weihnachten mit meinem Freund verbringen kann.” Sie wollte also eigentlich gar nicht auf beide Feiern gleichzeitig gehen, sondern nur Weihnachten mit ihrem Freund verbringen und dass ihre Mutter nicht enttäucht ist. Was ich damit wieder sagen will? Werde dir darüber klar, ob es überhaupt möglich ist das zu tun, was du glaubst tun zu MÜSSEN und dann mach dir klar, was du eigentlich MÖCHTEST. Meistens unterscheiden sich diese Dinge nämlich grob, besonders dann, wenn wir Probleme mit etwas haben.
Inwiefern lebst du überhaupt so, wie du es dir wünschst und was wünschst du dir eigentlich? Welche Ziele hattest du mit der Selbständigkeit verfolgt und sind deine Ziele und Wünsche immer noch die selben wie zu Beginn deiner Selbständigkeit? Hattest du dir das so vorgestellt wie es jetzt ist? Wie realistisch ist es, dass sich noch erfüllt, was du dir wünschst – sofern du diesem Weg treu bleibst? Inwiefern würde ein anderer Weg dich eher zu deinen jetzigen Zielen führen? Kurz gesagt: Ist dein Weg und die Art wie du ihn gehst noch sinnvoll für dich und dein Wohlbefinden?
Um jetzt ganz gezielt auf deine Situation einzugehen, müsste man Unternehmensberater sein, und man müsste viel mehr über dein Geschäft wissen, denke ich. Denn es stellen sich Fragen wie zB.
- Inwiefern können finanzielle Ressourcen gefunden/aufgetrieben werden, die es dir ermöglichen für ein paar Tage eine Aushilfe zu finden?
- Du schreibst die Einnahmen sind nur *schwer* zu steigern und ich frage mich deshalb: Mit welchen – obwohl schwer zu verwirklichenden Maßnahmen – könnten die Einnahmen dennoch (eben schwer aber doch) gesteigert werden?
- Du beschreibst weiters du kommest den geschäftlichen Aufgaben grundsätzlich nach – wenn auch nicht einfach aber doch. Welche privaten “Aufgaben” gibt es und welchem Zweck dienen sie? Damit meine ich: In wie fern handelt es sich dabei vielleicht um Aufgaben, die mehr anderen dienen als dir selbst? Wie kannst du – sofern dies überhaupt so ist – die Aufmerksamkeit jetzt ein Mal ausschließlich auf dich richten und diesen Menschen transportieren: “JETZT bin nur ich wichtig, es geht um ein Leben.”
- Wie wichtig ist dir das Einräumen und Fertigstellen deiner Wohnung eigentlich wirklich? Oder ist es vielleicht sogar nur ein: “Man sollte eben einfach richtig einziehen” obwohl du im Grunde ganz gut mit einer momentan halbfertigen Wohnung leben kannst? Manchmal sind es die Gedanken um etwas, die uns unter Druck setzen und nicht die Dinge selbst!
- Nehmen wir an, alles läuft weiter wie bisher. Wie würde deine finanzielle Situation in einem halben Jahr aussehen? Gleich wie jetzt? Schlechter, besser…? Wenn “schlechter”, wie sinnvoll ist es dann so weiter zu machen und welche Maßnahmen könnten dies ändern? Wenn es keine gibt (was ich nicht glaube, aber was sein KANN), wie sinnvoll ist es dann überhaupt noch weiter zu machen?
- Was wären die Alternativen?
- Was genau bezweckst du mit deiner Selbständigkeit und wie wäre dies evtl. noch anders zu erreichen?
- Inwiefern können die ZEITLICHEN Aufwände minimiert werden? Welche Maßnahmen haben wenig Wirkung und können deshalb vielleicht sogar gestrichen werden? Welche gleich zeitaufwendigen Maßnahmen wären einen Versuch wert und könnten bessere Ergebnisse erzielen? Manchmal gilt es nicht Dinge abzuschaffen, sondern es gilt sie zu optimieren.
- Inwiefern sind alle Termine im Endeffekt von Erfolg gekrönt und wie könnte man lernen vorab – sofern es “unergibige” Termine gibt – zu erkennen welcher gewinnbringend ist und welcher nicht?
- Wie verhält es sich mit deiner Organisation und was kann hier verbesser werden?
- Wie sehr halten dich deine Sorgen und deine sorgvollen Gedanken vielleicht von der eigentlichen Arbeit ab? Wie viel Zeit wendest du eigentlich auf, um dir Sorgen zu machen?
etc etc etc…
Ich persönlich habe den Eindruck hier geht es um weit mehr als um eine Überforderung, sondern es geht um Wünsche und Bedüfnisse, es geht um dein Leben und die Frage: Was macht mich glücklich? Was macht mich nicht glücklich und was kann ich beitragen um dies zu ändern? Es geht um persönliche und berufliche Organisation und darum wo genau man diese Optimieren kann. In Wahrheit geht es um deine innere geistige Haltung.
Ich für mich musste damals nämlich feststellen:
Oft erhalte ich – zB. in Coachings auf die Frage: “Was hast du bereits versucht?” die Antwort: “Alles.” Und ich muss ganz ehrlich sagen, meistens hat sich im Laufe des Gesprächs herauskristallisiert, dass bei Weitem noch nicht ALLES versucht wurde. Es kommt den Menschen nur so vor. Aus verschiedensten Gründen die bei der ohnehin schon langen Nachricht zu viel des Guten wären… Aber: Wenn jemand tatsächlich ALLES versucht hat, dann gibt es nur eine Möglichkeit: Abbruch. Man muss die Sache lassen. Wer alles versucht hat und es wurde nicht besser, der muss es sein lassen. Aber selten wird es wirklich der Fall sein.
Ich selbst hatte zB. nicht ALLES versucht. Ich hatte nicht versucht meine Öffnungszeiten zu ändern und Stunden in denen ohnehin wenig los war anders zu nutzen. Ich hatte nicht versucht die Zeit in denen ich verzweifelt auf meinem Bürostuhl saß um mir Sorgen zu machen für positive Gedanken und neue Pläne zu nutzen. Ich hatte nicht versucht hier und da doch finanzielle Einsparungen zu treffen – dort wo ich noch nicht nachgesehen hatte. Ich hatte nicht versucht zu akzeptieren, dass ich im Moment einfach nicht die Zeit hatte für meine Wohnung und ich hatte nicht versucht den Menschen mit denen ich mich treffen “sollte” zu sagen, dass es einfach nicht geht und in Kauf zu nehmen, dass ich damit eben vielleicht jemanden enttäusche. Und schon gar nicht hatte ich versucht in Betracht zu ziehen, dass die Art Geschäft, die ich machte gar nicht so funktionierte. Ich hatte nicht daran gedacht vielleicht erkennen zu können, dass es so gar nicht ertragreich genug war… Ich hatte sehr vieles noch nicht versucht. Und die meisten aller Dinge, die ich nicht versucht hatte, spielten sich in meinem Kopf ab.
Vor allem eines – und das ist schon fast verwerflich für eine, die sich Coach und Energethiker schimpft
: Ich war auf alles schlechte ausgerichtet. Wenn ich mit Menschen redete, dann redete ich drüber wie stressig es ist, wie mühsam und wie schwer es ist selbständig zu sein. Ich sprach über die Schwere und erkannte keinen Aspekt der Leichtigkeit. Mag vielleicht verständlich sein, aber sinnvoll? Nein, keinesfalls. Ich missachtete das, was ich meine Klienten sagte selbst und als ich das erkannte in den beiden Tagen ging es rasant aufwärts.
Ich sagte nicht mehr “Es ist so schwer, weil…” sondern “In der Vergangenheit, war es schwer… aber ab heute…” Ich begann die Geschichte zu erzählen, die ich erleben wollte anstatt der, die ich nicht mehr erleben wollte.
Ich ließ davon ab, Erwartungen weiter zu erfüllen und begann stattdessen auf mich allein zu achten. Auch wenn es im erstem Moment gegenüber einigen Menschen rüchsichtslos erschien. Das war es nämlich nicht, sondern es war das sinnvollste was ich für mich und andere tun konnte! Halbe Sachen bringen auch Anderen nichts.
Ich machte allerlei Übungen, die ich auch meinen Teilnehmern aus Kursen und meinen Klienten mitgab oder mit ihnen gemeinsam machte.
Ich erinnerte mich an Polarität und an Resonanz und an ganz einfache Gesetze der Physik, die mir zeigen, dass das was ich bekomme immer nur die Qualität meiner Gedanken haben kann…
Aus meiner ganz persönlichen Sicht – bitte auch so nehmen, wie diese ganze Nachricht – geht es
1. darum akut Ressourcen und Möglichkeiten zu finden
2. im INNEN etwas zu verändern – geistige Arbeit
3. daraus Schlüsse für die weitere “große” Vorgehensweise zu finden.
Würde ich hier behaupten ich könne dir ganz konkrete Ratschläge geben ohne mehr zu wissen und dich als Experten deines Lebens angehört zu haben, wäre ich vermutlich kein besonders guter Berater.
Aber was ich dir jedenfalls ans Herz legen kann ist es, dich mit Polarität zu beschäftigen und mir Resonanz. Und bevor du deine Statistiken wieder und wieder durchgehst, oder auf die Gefahr hin, dass du eine halbe Stunde weniger Schlaf bekommst täglich: Lies etwas darüber!
Wenn du möchtest empfehle ich dir gute Bücher. Bücher sind geduldig und nehmen nur dann Zeit in Anspruch, wenn du sie irgendwo abzwacken kannst.
Und auch nachdem ich bin wer ich bin, scheue ich mich nicht davor dir ganz simpel zu empfehlen, alle deine Wünsche zu notieren, das Universum um Unterstützung – vielleicht sogar ungeahnte Hilfe zu bitten und AUSSCHLIESSLICH das zu tun und zu denken, was deinen Wünschen zuträglich ist. Und damit meine ich explizit auch das Denken. Jeder “Es ist schwer Gedanke” macht die Dinge nämlich noch schwerer, weil du deine Aufmerksamkeit auf die Schwere lenkst und somit mit den schweren Aspekten des Lebens schwingst.
Ich kann dir eines von mir sagen und damit spreche ich nicht über eine Vorstellung, sondern aus meiner persönlichen Erfahrung und der meiner Klienten: Energie wirkt.
Ich hoffe ich konnte zumindest im Ansatz ein paar Anhaltspunkte liefern und würde mich über deine Antwort natürlich feuen
Alles Liebe
Pea