Schönes Leben? Nimm’s in die Hand!
Zwar ist schon Mittag, aber das macht nichts, ist ja auch kein Guten-Morgen-Artikel.
Ich möchte dir etwas erzählen. Heute wurde ich gefragt: “Ja aber wie soll das gehen? Seit Jahren rennt mein Leben immer gleich ab. Ich steh auf, geh zur Arbeit, die mich nicht erfüllt, werde vom Chef nicht beachtet, dabei mach ich meinen Job gut, meine Beziehungen… darüber will ich gar nicht erst reden, immer das selbe. Alles wunderbar für ein zwei Monate und geht’s den Bach runter. Einfach nur deprimierend. Und sonst? Familie ja gut, die ist da, aber wirkliche Liebe? Nein, eher Unverständnis und Streitereien. Und meine freie Zeit verbringe ich damit mir Gedanken zu machen wie ich da endlich raus komm. Aber wie soll ich rauskommen? Ich verdien nicht genug um mir einen besseren Lebensstandard zu leisten, mehr in Urlaub zu fahren, mehr fortzugehen und mir Dinge zu kaufen, die mir wirklich eine Freude machen würden. Es ist eben wie es ist, ich hab’s mir nicht ausgesucht. Wie soll man sein Leben positiv verändern, wenn einem die Kraft geraubt wird, weil man eigentlich ständig nur arbeitet, wenn es keine andere Perspektive gibt? Um in dieser Welt überleben zu können musst dich entweder der Gesellschaft anpassen und tun was man dir sagt oder es ist dir egal und du lebst am Limit. Beides ist nicht zufriedenstellend. Du hast leicht reden! Du bist selbständig und teilst dir alles ein wie es dir gefällt…”
Als ich das hörte, war ich sehr SEHR verwundert. Weißt du was ich in Gedanken hatte? Ein Zitat von Albert Einstein:
“Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitg zu hoffen, dass sich etwas verändert!”
Der ERSTE und WICHTIGSTE Schritt in ein schönes Leben ist Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung, Verantwortung und ich sage es nochmal, weil es mir so gut gefällt VERANTWORTUNG! Jedes Wesen lebt sein eigenes, individuelles Leben. Niemand lebt das selbe leben wie du. Also wie kann sich deine Welt wohl ändern? Na indem DU es änderst, denn du bist das einzig stabile in deinem Leben.
Wenn alles um dich herum relativ ist – vom Betrachter; von dir – abhängig und du das Einzige bist, was immer da ist, dann liegt doch eines nahe: Nur wenn du dich veränderst, dann kann sich auch alles andere ändern. Um hier tiefer zu gehen müsste ich weit weit ausholen und beginnen über Resonanz und Polarität zu schreiben, das kommt ein anderes Mal dran.
Worum es in erste Linie geht ist es, zu verstehen, dass nur DU etwas verändern kannst in deinem Leben und um das zu tun, darf dir das erst ein Mal bewusst werden. In dem Moment indem dir das bewusst wird, übernimmst du das erste wahre Mal Verantwortung.
Natürlich – nehmen wir mal an es gibt keine Wiedergeburt, kein Karma (das ohnehin meist nicht so verstanden wird wie urspürunglich gemeint) und nehmen wir weiter an, du kannst nichts dafür, dass aufgewachsen bist wo und wie du eben aufgewachsen bist. Irgendwann hast du die Fähigkeit entwickelt eigenständig zu denken und zu handeln und irgendwann hast begonnen dein Leben selbst zu leben – ohne “Hilfe” der Eltern. Spätestens seit diesem Zeitpunkt (wie gesagt, wie nehmen an, dass es die vorher genannten Aspekte nicht gibt…) hast du die Möglichkeit, selbst etwas zu sein und selbst etwas zu tun – ja SELBST Entscheidungen zu treffen. Du hast die Entscheidung getroffen diesen oder jenen Job anzunehmen, vielleicht hast du die Entscheidung getroffen dich nebenher nicht weiterzubilden, vielleicht hast du gar nicht daran gedacht, dass das ginge. Auch das ist eine Entscheidung
Vielleicht hast du entschieden diesem oder jenem Hobby nachzugehen, vielleicht entschieden in eine Wohnung zu ziehen, die so und soviel kostet. Vielleicht hast du entschieden dir ein Auto zu kaufen, vielleicht auch dich auf diese oder jene Art zu ernähren und hast deinem Körper damit etwas Gutes getan oder etwas Schlechtes. Was auch immer du seither getan hast, du hast dich dazu entschieden. Und jede Entscheidung ist Ursache für etwas, das aufgrund dieser Entscheidung geschieht. Das nennt man Entwicklung. Du hast entschieden und du trägst die Verantwortung für deine Entscheidungen.
Viele tendieren jetzt sicher dazu, Begründungen dafür zu finden, warum sie diese oder jene Entscheidung treffen MUSSTEN, warum sie gezwungen waren dies oder jenes zu tun… “Ich musste den Job annehmen, sonst hätte ich die Wohnung nicht mehr bezahlen können! Mein Chef hat so viel gefordert, ich HÄTTE nebenbei nicht mal eine Weiterbildung machen können in dem Bereich, der mich interessiert. Meine Eltern haben mich noch nie unterstützt und deshalb hab ich auch nicht die Schule machen können, die ich gerne gemacht hätte. Glaubst du ich hab mich dafür entschieden gekündigt zu werden? …”
STOPP. Bitte bitte stopp. Was auch immer passiert ist, irgendwann musst du damit aufhören das zu tun, was du immer schon getan hast, denn sonst wird passieren was immer schon passiert ist. Wenn du niemals aufhörst dir selbst und anderen zu erklären, warum etwas so schlecht gelaufen ist, wie es gelaufen ist, dann dreht sich das Rad immer weiter und weiter. Es ist an der Zeit auszusteigen und endlich das zu tun, was du ohnehin tust, aber mit dem Wissen, dass DU der Erschaffer deiner Welt bist. Denn wenn du das weißt, dann wirst du dir selbst den Gefallen tun und angenehme Dinge erschaffen. Du willst nicht in 10 Jahren immer noch dastehen wo du jetzt stehst und immer noch deine Zeit damit verbringen zu jammern und zu erklären warum die Dinge in der Vergangenheit so gelaufen sind wie sie es sind.
Ich glaube, das willst du nicht. Oder willst du das? Ich glaube du willst dastehen und sagen: “Ja, ich hab mein Leben in die Hand genommen und deshalb bin ich jetzt auch dort wo ich bin! Und das ist schön.”
Wie wäre es, wenn du das sagen könntest?
(Hallo! Das ist eine Frage
Beantworte sie doch mal für dich selbst, hm? Nicht immer nur lesen, mitmachen!)
Also wenn es nach mir geht, ich wünsch es dir.
Weißt du, mit Verantwortung kommt die Freiheit.
Es ist nicht umgekehrt, wie manche meinen. “Wenn ich mich erst mal frei fühle, dann werd ich mein Leben neu erfinden.” Du darfst das umkehren! Wenn du dein Leben in die Hand nimmst, es neu erfindest, DANN wirst du dich frei fühlen. Wenn du die Verantwortung für ALLES übernimmst, DANN wirst du Freiheit erlangen.
Aber Verantwortung ist nichts Passives: Verantwortung bedeutet nicht nur “verantwortlich zu sein”. Darin steckt viel viel mehr! Nämlich indem du WEISST, dass du verantwortlich bist – indem du verantwortest, was du gerade jetzt tust, wird dir bewusst, dass du während du das tust etwas “schaffst”; etwas er-schaffst und du wirst deine Energie dafür einsetzen etwas Gutes, Positives, Schönes zu erschaffen. Es geht nicht darum zu sagen: “Ja ich bin selbst schuld, dass es so gekommen ist.” Quatsch! Es geht darum im Jetzt zu sein und zu sagen: “Ich tue Dinge, die Gut für mich sind, denn ich trage die Verantwortung für mein Leben und deshalb achte ich darauf, dass es ein gutes ist!”
Hey du hast die Aufgabe dich um dich zu kümmern! Würde man von guten Eltern nicht erwarten, dass sie sich um ihr Kind kümmern? Das Kind warst ein Mal du! Und jetzt bist du kein Kind mehr und nicht deine Eltern kümmern sich um dich sondern DU! Also bitte nimm diese Aufgabe endlich wahr! Kümmer dich um dich und sorge dafür, dass es dir gut geht! Warum solltest DU damit aufhören, wenn aber von Eltern erwartet wird, dass sie sich um diesen kleinen, jungen Menschen kümmern? Was würde es nützen, wenn sich Eltern um ihr Kind kümmern, wenn es das selbst später nicht tut? Was hätte diese jahrelange Arbeit denn für einen Sinn? Keinen!
Klar! Jetzt tauchen Fragen auf: Wie kann ich das machen? Kann mir jemand helfen? Ich möcht gern, aber wie?
Gut, dass diese Fragen da sind! Diese Fragen sind wichtig, denn sie zeigen dein ehrliches Interesse daran, dass du dich um dich gut kümmern willst. Und jetzt tu, was alle tun die dort stehen wo du gerade bist: Mach dir konstruktive Gedanken, erkundige dich, lies Bücher darüber, konzentriere dich auf das was du willst, ja finde heraus, was dir Spaß macht! Tu den zweiten Schritt nach dem “Verantwortung übernehmen”. Frage Menschen, die es geschafft haben, WIE sie es geschafft haben, sei neugierig, interessiert und wachse mit den Dingen die du erlebst, herausfindest…
Ich wünsch dir ALLES GUTE!
Du schaffst das!
JoyJoy!!
Hallo Pea,
einfach nur ein großes DANKE für diesen Artikel! Toll geschrieben & ganz schlicht und einfach WAHR. Natürlich braucht es oftmals einiges an Zeit und Überwindung. Denn es ist viel einfacher zu sagen: “Es ist so, und so bleibt es – ich kann nix dran ändern, auch wenn es mir nicht gefällt”. Veränderung ist Arbeit, aber ich bin der Meinung – der Aufwand lohnt sich!
Danke Judith! Ja es scheint ein Aufwand zu sein auf den ersten Blick. Aber in Wahrheit ist die Energie, die wir täglich aufwenden um uns zu sorgen, zu ärgern und uns zu rechtfertigen ebenso ein Aufwand. Aber ich stimmt dir zu. Arbeit ist es in jedem Fall!